Kundenmeinungen
Gänsehaut vorprogrammiert - 6 Sterne oder mehr, 27. April 2008
Nachdem ich mir den Film "The Hours" auf DVD gekauft hatte und ich davon hellauf begeistert war, gab es für mich keinen Zweifel mehr: ich musste diesen Soundtrack besitzen!Mit den 14 Titeln schafft es Philip Glass nicht nur den Film meisterhaft zu untermalen, sondern auch ohne Bild dem Hörer intensive, gefühlvolle Szenerien vor Augen zu führen, die nicht nur zum Träumen sondern auch zum dahinschwelgen einladen. Die Musik führt einem mit diesen initiierten Bildern gleichfalls das eingene Gefühlsleben vor Augen, das mal sonst selten in so einer Intensität spürt.Nicht jeder Musik bedarf es an Gesang - im Fall des Soundtracks von "The Hours" ist die Musik so gehaltvoll, dass einem eine Stimme nicht fehlt. Die Stimme der instrumentalen Musik allein ist mehr als ausreichend! Gesang würde eher stören.Kurz: Wer zum einen den Film samt seiner Musik verschlungen hat, einfach gerne Musik zum Entspannen und Träumen haben möchte oder gehaltvolle Hintergrundmusik zum Arbeiten sucht, die gleichzeit nicht einfach nur ins eine Ohr rein und aus dem anderen wieder raus geht, sondern dauerhaft (und das meine ich wörtlich) verweilt, der sollte sich diesen Soundtrack auf keinen Fall entgehen lassen.
Fesselnd, 15. September 2005
"The Hours" ist meine erste Erfahrung mit Philip Glass - und die CD hat mich so beeindruckt, dass ich beim ersten Hören nichts nebenbei mehr tun konnte. Manche der Passagen sind zutiefst ergreifend und gehen direkt ins Herz. Seither höre ich "The Hours", wann immer es geht - die minimalistische, etwas repetitive Musik versetzt in Trance. Ich habe bereits weitere CDs von Philip Glass geordert.
Trotzdem nur 4 Sterne, denn es mangelt "The Hours" ein wenig an Temperament - was eventuell am Thema des Films (Leben von Virginia Woolf) liegt...
Wie der Film - Ein Erlebnis, 17. April 2003
Ich muss dazu sagen, dass ich keine Vergleiche zu anderen Soundtracks von Philip Glass anstellen kann, da ich keine anderen bisher kenne.Allerdings aber hab ich einige von anderen Komponisten wie Alan Silvestri oder Yann Tiersen.
Dieser Soundtrack ist darunter was besonderes, da er die Stimmung und Athmosphäre des Filmes und der Handlung vollkommeneinfängt, und man sozusagen jedesmal fast den Film 'gesehen' hat, wenn man diese CD hört. Dass die auf der CD vertretenen Musiker allerhöchstes Niveau sind, steht mal fest.Aber wen überrascht das, wenn man schon im Abspann des Filmes im Kino den Namen 'Nick Ingman' ließt. Die Streicher sind meist recht stark zu einem einzigen warmen und sehr angenehmen Musikstrom zusammengefasst.Einzig der Pianist erklingt da sehr klar und wunderschön heraus. Leider ist sie aufgrund dieser Soundmischung für einen Kopfhörer-Genuß relativ ungeeignet finde ichund höre sie deswegen nur über die Lautsprecher.In dem Punkt ist ein Amélie Soundtrack von Yann Tiersen klanglich eine ganz andere Welt. Aber das nur am Rande - was zählt ist der Inhalt und der ist tadellos und einfach faszinierend.Sobald ich die ersten Minuten des Films gesehn hatte, war dies ein absoluter muss-kauf.Und nach mehrmaligem Hören gefällt einem die Musik immer noch besser als zuvor.Derzeit ist kein Ende in Sicht :-)) Also ... ich kann nur 5 Sterne und eine absolute Kaufempfehlung geben !
Einer der besten Soundtracks von Glass, 26. März 2003
Der vorliegende Soundtrack von Glass besticht durch zwei wesentliche Kriterien. Das erste Kriterium ist die absolute Harmonie der Musik in Verbindung zum Film. In der Tat passt die minimalistische Musik von Glass hervorragend zu diesem Film, denn sie verbindet die Zeit- und Handlungswechsel unmerklich zu einer homogenen Einheit. Die Musik erschließt somit die verschiedenen Charaktere des Films.Das zweite Kriterium ist die Tatsache, dass sich die Musik hervorragend auch ohne Bilder genießen lässt. Glass' musikalisches Schaffen lag in den letzten Jahren sicherlich vermehrt bei den symphonischen Kompositionen. Mit „The Hours" spannt er jedoch einen Bogen zurück in die Achtziger Jahre, in denen er Arbeiten wie Glassworks, Solo Piano oder auch die Oper Satyagraha komponierte. Je ein Fragment aus diesen 3 Werken nutzt Glass bei drei Stücken dieses Soundtracks als Grundlage. Somit klingt dieses Werk sofort ein wenig vertraut, jedoch nicht wie schon einmal da gewesen. Im Gegensatz zu Glassworks, kommt hier ein Orchester, bzw. ein Streichquintett, zur musikalischen Begleitung des grandiosen Klavierspiels des langjährigen Glass-Weggefährten Riesmann zum tragen. Das Klavierspiel ist schlicht und ergreifend - genau in diesem Sinn. Das Orchester kommt ohne jegliches Schlagwerk aus und webt somit einen wundervollen schwebenden und teils melancholischen Klangteppich, der das Klavierspiel je nach Anforderung kontrastiert, untermalt oder in den Vordergrund schweben lässt. Dieser Soundtrack ist mit Sicherheit einer der besten von Philip Glass, und wer Glassworks und/oder Solo Piano mochte, der kann dieses grandiose Werk bedenkenlos kaufen. Aber auch für Neugierige ist dieser Soundtrack ein durchaus eine geeigneter Einstieg in die Klangwelten des Philip Glass.
sensationell-moderne klassik, 1. März 2003
da ich bereits die gelegenheit hatte, den film in der schweiz zu sehen & dort auch den soundtrack zu erwerben, muß ich meine begeisterung darüber loswerden. bereits beim ersten hören war ich ergriffen von der klaren & emotionalen "sprache" der musik und ihrem ergreifenden charakter.die musik funktioniert auch ohne film, aber mit den bildern im kopf habe ich den film immer wieder erlebt.ich empfehle den film & auch die musik jedem anspruchsvollen cineasten/filmliebhaber.
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