Kundenmeinungen
Singin' in the rain, 4. Januar 2009
Gene Kelly, Debbie Reynolds und Donald O'Connor sind genau aus dem Holz geschnitzt, das man für einen Film dieses Genres benötigt. Sie können schauspielern, singen und tanzen und das so, dass man vom ersten Augenblick dieses Films von ihrem Zauber gefangen ist!Der Film basiert auf der verflixten Situation nach der Umstellung von Stumm- zu Tonfilm, dass bisher anerkannte Schauspieler nicht mehr aufgrund ihrer nun geforderten stimmlichen Eigenschaften mithalten können.Ein Treppenwitz in diesem Zusammhang, dass Debbie Reynolds in dem Film selbst mit drei verschiedenen Stimmen spricht. Und ausgerechnet Lina Lamont(Jean Hagen), die Stummfilmdarstellerin in der Spielhandlung und mit piepsiger Stimme ausgestattet, Kathie Seldon(Debbie Reynolds)synchronisierte , die aufgrund ihrer damaligen jugendlichen Stimme, nicht ganz in einer Szene der Vorstellung des Regisseurs entsprach. So kann es gehen!Der Film aus dem Jahre 1952 liegt in unglaublicher Farbqualität vor. Dies sicher auch modernster Technik gedankt, die Fehler, dem Zahn der Zeit geopfert, restlos beseitigen kann, sodass sogar die Filmkörnung des Originals nicht mehr sichtbar ist. Wissen muss man auch, dass die Originalkopie des Film durch einen Studiobrand bei MGM in den 60er Jahren ein Raub der Flammen wurde. Mit viel Aufwand musste man aus anderem Material das Original wiederherstellen.Die Melodien des Films sind heute Klassiker, angefangen beim Titelsong "Singin' in the rain" bis hin zu "You are my lucky star". Diese wurden durch die deutschen Synchronsprecher ebenfalls in Deutsche übertragen. Darüber kann man natürlich geteilter Meinung sein. Ich finde allerdings auch Erik Ode, als deutsche Stimme von Gene Kelly, überhaupt nicht sooo schlecht. Gerade auch deswegen, weil das Lied Teil der Spielhandlung ist und Übersetzungen aus dem Englischen nicht immer ganz leicht fallen.Ich halte das durchaus für akzeptabel, zumal man sich ja auch alles im Original anhören kann.Den Teil des Films, in dem sich die Hauptdarsteller die künftige Spielhandlung des Films vorstellen, finde ich ein wenig zu lang. Ich meine, dass es nicht nötig war, noch mehr Melodien unterzubringen, da der Handlungsfluss ein wenig hierdurch gebremst wurde. Aber gut, dennoch schön Cyd Charisse hier zu bewundern.Ein Film der alles enthält, ohne hierdurch an Geschlossenheit zu verlieren, Dramatik, Tanz, schöne Melodien und vor allem Humor!
Phantastische Bildqualitaet!, 22. Dezember 2007
Ich habe heute die DVD erhalten und sie mir gleich angeschaut:Wenn man sich erstmal von dem Schock erholt hat, das der Film in 4x3 gezeigt wird (Gab es 1952 schon Breitwandfilme?), so muss man einfach von den tollen Farben (Technicolor at its best) und dem unglaublichen Detailreichtum begeistert sein! Auch der Ton ist hervorragend!Noch ein Wort zu der Kritik an der Deutschen Synchronisation von Seiten der Vorrezensenten:Synchronisation von Songtexten ist das schwierigste ueberhaupt:Nicht nur soll der Text inhaltlich stimmen, er muss auch noch den selben Rhythmus haben, soll sich auch noch reimen und moeglichst noch lippensynchron sein. Eigendlich ein Ding der Unmoeglichkeit. Da koennte man sagen: dann lassen wir es doch gleich beim Original.Aber das faende ich nicht in Ordnung. Wenn schon Synchronisation, dann richtig!Als ich als Kind "Mary Poppins" im Kino sah, haette ich mit den englischen Texten rein gar nichts anfangen koennen. So bleibt mir aber ein "Mit 'nem klen' Loeffel Zucker schmeckt dir jede Medizin" in ewiger Erinnerung.Aufgrund der Maekelei habe ich in die deutsche Synchronfassung hineingehoert und muss sagen, das sie ueberdurchschnittlich gut ist!Da stimmt der Rhythmus, da stimmt der Reim und inhaltlich geht das voll in Ordnung! Und singen koennen die deutschen Synchronstimmen mindestens (!) so gut, wie die Hollywoodstars! Wer sich ueberlegt, ob er die Single DVD oder die Special Edition zulegen sollte, dem sei diese Special Edition dringendst empfohlen. Die Bildqualitaet ist auf dieser phantastisch und stellt selbst neue Produktionen an Schaerfe und Detailreichtum in den Schatten. Die Renovierung war nach dem Verlust der Originalkopien nur durch ein aufwaendiges Verfahren bei den noch gefundenen 3 S/W-Positiv Streifen moeglich. Wenn man das Ergebnis sieht, mag man kaum glauben, dass der Film schon aelter als ein halbes Jahrhundert ist. Hier hat MGM wirklich tolle Arbeit geleistet!Desweiteren sind die auf der Specials-DVD enthaltende vollstaendigen Ausschnitte zu den Originalsongs aus den Originalfilmen so grandios, das jeder der Songs alleine schon das Geld fuer diese Special Edition wert ist.
Deutsche Texte bei Gesang - Umschaltbar auf Englisch, 7. September 2005
Tja, so war das früher nun mal üblich. Alles wurde ins Deutsche umgesetzt, da seinerzeit deutlich weniger Menschen hierzulande fließend englisch sprachen. Zudem sind die Deutschen einfach Weltmeister im synchronisieren. Aber man kann während des laufenden Films auf die englische Tonspur umschalten (aber NUR bei der Single DVD Version) und kann zudem auch einen deutschen Untertitel einblenden. Daher kann ich diese Musical DVD uneingeschränkt empfehlen, zählt sie doch neben "Ein Amerikaner in Paris", "Kiss me Kate" und "West Side Story" zu den erfolgreichsten Filmen dieses Genres.
Grandioser Film - katastrophale technische Umsetzung der DVD, 8. September 2003
Der Film ist ein grandioses Meisterwerk, das gleich mal vorweg. Darüber wurde aber schon genug berichtet. Daher gehe ich nur auf die technische DVD ein. Ich schließe mich der allgemeinen Kritik an: Die deutsche Fassung (Tonspur) mit deutschgesungenen Liedern ist eine Katastrophe und gar nicht mehr zeitgemäß. Wie man überhaupt auf die Idee kommt den Song von Gene Kelly "I'm singin' in the rain", den jedes Kind kennt, mit "Ach, ich bin ja so verliebt" zu synchronisieren, ist mir ein Rätsel. Aber das auch noch in einer Neuauflage einer DVD so zu übernehmen ist eine Ignoranz und eine Frechheit. Man kann nicht mal mit der Fernbedienung von der englischen Audiospur zur deutschen umzappen, weil das nämlich deaktiviert ist (Prohibited User Operations)! Aaaaaaaa!!! Man muß den ganzen Film stoppen, zurück ins Hauptmenü und dort die Audiospur neu einstellen! Aaaaaaa!!!Natürlich wird diese Kritik nicht bei Amazon aufscheinen, weil zu kritische Rezensionen kaum freigegeben werden.
Renaissance einer Ära, 28. April 2003
Hollywood 1927: Warner hat soeben das erste Tonfilmsystem entwickelt und bewirkt damit eine Wende in der Traumfabrik: Sprachfehler der Darsteller, die der Stummfilm verborgen gehalten hatte, werden nun hörbar und so schnell wie Hollywood-Musicals produziert werden, brechen Karrieren zusammen.„Singin' In The Rain", einer der bekanntesten Filme der legendären Freed-Unit, wagt einen Rückblick auf diese goldene Ära Hollywoods. Don Lockwood (Gene Kelly) und Lina Lamont (Jean Hagen) sind DAS Traumpaar der Stummfilmära. Doppeltes Pech für die hinterlistige Lina, denn alle ihre Annäherungsversuche scheitern, da Don ein Auge auf die junge Kathy (Debbie Reynolds) geworfen hat. Da Lina eine unmögliche Stimme hat, scheint auch ihre Karriere als Filmstar nicht mehr von langer Dauer zu sein... Die unsterblichen Songs des legendären Songwriter-Teams Nacio Herb Brown und Arthur Freed machen dieses Filmmusical zu einem Klassiker, der in keiner guten Filmsammlung fehlen sollte.Ebenso üppig wie der Film selbst präsentiert sich die DVD-Ausgabe: Die überarbeitete Dolby-Version der Originalfassung allein wäre schon Grund genug für die Anschaffung dieser DVD. Weiters wird auf der ersten Disk in seltenen Filmausschnitten der Umstieg vom Stumm- zum Tonfilm dokumentiert. Auf der Audiokommentarspur erzählen Cast- und Crew-Mitglieder wie Debbie Reynolds, Donald O'Connor, Cyd Charisse, Regisseur Stanley Donen und Filmhistoriker Rudy Behlmer die gesamte Entstehungsgeschichte von „Singin' In The Rain". Disk 2 beinhaltet neben einem ausführlichen Making-of die Dokumentation „Musicals-Great-Musicals", die mit bisher unveröffentlichtem Material glänzt und das Schaffen des Teams um Arthur Freed zusammenfasst. Zusätzlich zu Ausschnitten aus jenen Filmen, in denen die Brown/Freed-Songs erstmals verwendet wurden und Debbie Reynolds Outtake „All I Do Is Dream Of You", sind Stunden der Musikstudioaufnahmen enthalten. Erwähnenswert wäre hier Debbie Reynolds Demo-Version von „Good Morning", die nicht auf dem Soundtrack-Album enthalten ist. Alles in allem: Ein Muss
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