Kundenmeinungen
Zwei Minuten lernen, danach endlos Spass!, 11. Dezember 2006
Jeder, der's bisher bei uns gespielt hat, hat es anschliessend gekauft - sicher eines der schönsten Komplimente, das man einem Spiel machen kann! Lobo 77 ist ein ideales Familienspiel: Leicht zu erlernen (so dass auch die Gäste gleich mitspielen können), simple Regeln, kurze Rundendauer, Kinder ab Grundschulalter können mitspielen - und jeder hat Spass für zwei! Kurz erklärt: Jeder Spieler hat 5 Karten mit Zahlen, von denen jeder Spieler reihum eine in die Mitte legt und vom verdeckten Stapel eine neue zieht. Der Wert der abgelegten Karte wird zur in der Mitte liegenden Summe addiert und laut angesagt. Wer den Wert des Kartenstapels auf oder über 77 bringt, hat die Runde verloren und gibt einen seiner (anfangs drei) Chips ab. Wer keine Chips mehr hat, scheidet aus. Gewonnen hat, wer als letzter noch mindestens einen Chip hat.
Um sich vor der 77 zu drücken, gibt's ein paar Sonderkarten: Eine dreht die Spielrichtung um - dann ist der Vordermann dran. Eine andere addiert nichts, sondern gibt an den nächsten weiter, der dann aber zwei Karten legen muss. Und dann gibt's noch die -10, die eben 10 abzieht. Aber Vorsicht: Wer eine Schnapszahl legt, muss einen Chip abgeben (und bekommt mitnichten einen, wie meine Vorrezensentin es aus den Regeln las)- wer also kaltlächelnd bei 76 eine -10 legt, steht anschliessend unter der ebenso kalten Dusche... ebenso hält die Freude dessen, der eine 55 als erste Karte auslegt (wann sonst sollte man sie loswerden)nur kurz an. Und wer auf eine 59 eine sieben legt, guckt nachher auch dumm aus der Wäsche - immer vorausgesetzt, die Mitspieler merken es :o)
Alles in allem ein simples, kurzweiliges Spiel, das auch Erwachsenen nicht langweilig wird!
Grundschul-Additionstraining mit Spaß, 16. Mai 2005
Ich habe dieses Spiel schon viele Male mit meiner Tochter gespielt. Die Regeln sind denkbar einfach und eine Runde dauert nicht lange.
Ideal ist das Spiel, damit Grundschulkinder schnell und sicher addieren lernen. Es ist aber kein rein pädagogisches Spiel, sondern auch unterhaltsam. Die Grundidee ist ähnlich 17+4, nur dass man bis 77 rechnet. Abwechselnd wird eine Karte gezogen und gelegt. Die gelegten Kartenwerte werden weiter addiert. Es gibt auch Minuskarten, die erlösend sind. Erweitert wird diese Grundregel durch Chips, die man bekommt, wenn man z.B. eine Schnappszahl, wie 33, 44, 55, legt, oder abgeben muss, wenn man die 77 erreicht hat. Das Spiel ist unterhaltsam und natürlich gut verarbeitet. Ich gebe 3 Sterne, weil es schnell zwischendurch Spaß macht ohne viel Aufwand. Dennoch wird man es nach 3 Jahren nicht mehr so gerne auspacken, weil es wenig geeignet ist für ältere Kinder. Da wird es dann doch etwas "primitiv". Auch halte ich die Altersgrenze ab 8 Jahren für zu hoch angesetzt. Meine Tochter kam bereits in der 1. Klasse bestens mit dem Rechnen bis 77 klar. Kinder, die damit erst in der 2. Klasse sicher werden, können halt entsprechend einsteigen. Aber jetzt, da meine Tochter knapp 9 Jahre alt ist, spielen wir es fast gar nicht mehr. Darum ist eine Altersspanne von 6 bis 12 Jahren angemessen. Aber nicht mehr. Dennoch gibts 5 pädagogische Sterne für das unterhaltsame Additionstraining für junge Rechenkünstler.
|