Kundenmeinungen
Ein geniales Spiel! , 15. Oktober 2008
Babel ist ein Meisterwerk für zwei Spieler. Selten hab ich mich beim Spielen so geärgert, selten so mitgefiebert und selten einen Sieg so genossen. Wie alle Spiele der Kosmos Spielreihe für zwei Personen zeichnet sich auch Babel durch ein völlig eigenes Spielsystem aus. Jeder Spieler kann mit seinem Spielstein zwischen 5 Ländern hin und her reisen um dort Völkerkarten auszuspielen oder an einem seiner Tempel zu bauen. Die Tempel bestehen aus 6 Baustufen, die nacheinander gebaut werden müssen. Dabei muss die Anzahl der Völkerkarten im jeweiligen Land mindestens der Baustufe entsprechen. Mit anderen Worten, wer die fünfte Stufe seines Tempels erbauen will muss auch mindestens 5 Völkerkarten an besagtem Tempel ausgespielt haben.Entsprechend der 5 Länder gibt es auch 5 Völker, die alle eine spezifische Fähigkeit haben. Diese Fähigkeit kann man aktivieren indem man mindestens 3 gleiche Völkerkarten ausgespielt hat. Zur Aktivierung der Völkerfähigkeiten muss man eine der Karten ablegen. So kommt man in den Genuss eine Baustufe zu rauben bevor man den gegenerischen Tempel doch noch ganz einstürzen läßt. Schnell wandert ein Volk ab oder wechselt die Seite. Durch die Möglichkeit der Völkerwanderung, die man einmal während seines Zuges durchführen kann, ist es möglich die drei untersten ausgespielten Karten in ein anderes Land zu bewegen. Das Spiel bietet viele taktische Möglichkeiten und macht immer wieder Spaß. Eine absolute Kaufempfehlung für jeden, der gern spielt!
EINFACH SUPER, 2. Mai 2008
Lassen Sie sich von der Spielebeschreibung nicht schrecken. Es ist eigentlich ganz einfach und macht super Spaß. Das Spiel kann sich durch einen klugen Spielzug sehr schnell immer wieder wandeln, und ist dadurch echt spannend. Spieldauer etwa 10 - 20 min, je nachdem, wie schnell ich mich über den Tisch ziehen lasse. :-) Fazit: Für zwei Spieler super, dauerd nicht zu lange. Einfach kaufen.
Kampf der Tempelbauer, 9. November 2007
Das Spiel lehnt an die Geschichte des Turmbau zu Babel an. Beide Spieler haben 5 Bauplätze auf denen sie Tempel bauen können. Jeder Spieler muss versuchen viele Türme und möglichst hohe Tempel zu bauen. Beim Bau kann man sich der Fähigkeiten von 5 Völkern bedienen: Assyrer, Perser, Meder, Hethiter und Sumerer.Die Völker haben unterschiedliche Fähigkeiten, wie z.B. Zerstörung eines Tempels, Klau einer Baustufe vom Gegner etc. Man muss natürlich sehr geschickt dabei sein, die richtigen Völker an den richtigen Baustellen zu platzieren, um sie im richtigen Zeitpunkt benutzen zu können. Das Schöne an dem Spiel ist für mich vor allem, dass es von Anfang bis Ende spannend bleibt. Selbst wenn man hinten liegt, hat man immer die Chance durch einen geschickten Spielzug, das Spielglück zu wenden. Hierbei ist es wichtig, dass meine seine Völkerkarten geschickt auslegt und umlegt, um deren Fähigkeiten zur richitigen Zeit an der richtigen Stelle nutzen zu können! Man kämpft hierbei direkt gegen seinen Mitspieler, zerstört seine Tempel, "klaut" seine Völker etc. Das macht natürlich den besonderen Reiz an diesem Spiel aus...birgt aber auch die Gefahr, dass man nach dem Spiel kein Wort mehr miteinander redet...
toller Zeitvertreib!, 9. Januar 2006
Hab mir das Spiel auf gut Glück gekauft, da ich die Spielebeschreibung nicht sehr hilfreich fand, und bin aber nicht enttäuscht worden!Die Spielzeit schwankt relativ variabel zwischen 20 Minuten und einer Stunde, und garantiert gute Unterhaltung.Man kann sich sich eher darauf besinnen konstruktiv die eigenen Tempel zu errichten, oder die des Gegners niederzureißen, seine Karten zu klauen und Ähnliches. Vorsich also beim Spiel mit schlechten Verlierern, es kann recht hart zugehen!Ein kleiner Tip: die Anleitung sieht vor, daß bei 15 Punkten das Spiel vorzeitig endet, sofern der Gegner unter 10 hat. Erhöhen Sie das auf 16, sonst endet jedes Spiel auf diese Weise..Viel Spaß!
Sehr strategisches Spiel mit dem kleinen Körnchen Glück, 9. August 2004
Ich mag das Spiel sehr gerne, da man unterschiedliche Strategien verfolgen kann. Die Strategien werden dadurch beeinflusst welche Karten man zieht. Das finde ich gut, da man davon ein wenig abhängig ist und den Gegner nicht immer mit der gleichen Taktik "fertig" machen kann. Man kann auch gleiches mit gleichem zurückgeben, was das Spiel auch sehr lustig macht.
Eine Spielregel ist mir noch nicht wirklich aufgegangen. Warum muss man ab 4 Karten seinem Mitspieler die Kartenanzahl mitteilen? Aber das ist auf keinen Fall ein Nachteil und ich bin vielleicht einfach nicht klug genug dahinter zu steigen. Ich halte es für pädag. sehr wertvoll, da man nachdenken muss und durch die Handlungen seines Gegners auch lernt und seine eigenen Strategien anpasst. Es ist ein ewiger Lernprozess. Die Haltbarkeit hat auch 5 Sterne verdient, da es nicht aus zig Einzelteilen besteht und man die Spielfiguren, sollte man sie verlieren, mit einfachen Männchen ersetzen kann. Die Karten sind so haltbar wie bei jedem anderen Spiel auch. Den Spaßfaktor habe ich nur mit 4 Sternen bewertet, da es auf die Erfahrungen des Mitspielers ankommt. Spielt man als Anfänger dieses Spiel mit einer erfahreneren Person, so ist man klar im Nachteil. Wer kann sich schon zu Anfang die ganzen Vorteile der diversen Völker merken und seine Strategie entsprechend auslegen. Aber man lernt schnell, eben wenn man selbst das Opfer wird... deswegen nur 4 Sterne.
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