Kundenmeinungen
Entspannter Sound, 18. November 2007
"A Ragpicker's Dream" war mein erstes Knopfler-Album. Von Dire Straits hatte ich auch noch nichts gehört, deswegen war ich völlig unbefangen, das mag auch der Grund sein, warum ich mich den meisten Rezensionen nicht anschließen kann. Letztendlich hat dieses stille Album mich völlig in seinen Bann gezogen. "Why Aye Man" ist der ideale eingängige Opener, "Marbletown" durch die reduzierte musikalische Begleitung ein echtes Kleinod, "Fare Thee Well Northumberland" und "Hill Farmer's Blues" sind atmosphärisch dichte Meisterwerke.Um nur vier hervorzuheben, denn keiner der Songs ist in meinen Augen schlecht. Am besten gefallen mir aber die eher melancholischen Songs, hier stecken viele geniale Momente drin.Ich verstehe durchaus, dass manche auf dem Album einen echten Hit vermissen. Für mich liegt der Reiz aber gerade in dieser geschmeidigen Durchgängigkeit, dem unaufdringlichem Charme, aus dem keiner der Songs ausbricht. Das Album "Sailing To Philadelphia", welches ich mir einige Zeit später gekauft habe, hat mich deutlich weniger berührt. Wer also ein relaxtes Album sucht, wird hier nichts verkehrt machen. "A Ragpicker's Dream" scheint zu polarisieren, daher diese eher zurückhaltende Kaufempfehlung. Ich persönlich musste aber keine Sekunde über die Wertung nachdenken.
Das schwächste Album von Mark Knopfler, 6. Februar 2007
Für mich als alten "Dire Straits-Fan" sind die meisten Soloalben Mark Knopflers durchschnitt. Zwar klingt alles ein bißchen relaxt, jedoch fehlt letztendlich der Pepp. Dieses Album verdient meines Erachtens höchstens 3 Sterne.
Zum Relaxen wunderbar!, 4. Februar 2007
Meiner Meinung nach ist das Album zum Entspannen am besten geeignet!Wer sich auch mal nach einem stressigen Tag zurücklegen möchte, sollte hier zuschlagen.Die Musik ist natürlich kein Dire Straits-Rock, sondern eher Country und Laid-Back, wie man es von Mark Knopfler kennt.Meine Lieblingssongs sind:- Hill farmer's Blues- Quality shoe- Marbletown- The ragpicker's dream- Old pigweedViel Spaß damit!
Sehr gut, sehr soft, aber..., 3. April 2006
Ragpicker's Dream ist eine sehr gelungene Scheibe. Die Lieder sind sehr harmonisch und sehr gut komponiert. Die Lieder sind allesamt musikalisch auf einem sehr hohem Niveau. Es ist kein Lied auf der Platte, was an musikalische Einfallslosigkeit errinert, und auch kein Song dabei, bei dem man das Gefühlt hat, dass ein Virtuose ihn nur geschrieben hat, um zu zeigen wie er mit seiner Gitarre herumwirbeln kann. Ganz im Gegenteil. Die Songs kennen keine extreme. Es gibt kein Song auf dieser CD der nicht gut ist, aber eben auch kein Song der einem sofort oder später unbedingt von den Socken haut. Diese CD hört man sich nicht an, weil man z.B. auf einen Song wie "Sultans of Swing" oder aus seinen Solo-Werken z.B. "Speedway to Nazareth" wartet. Songs, bei denen man sofort geneigt ist mitzusingen oder "mitzuswingen". Es ist einfach eine perfekte CD, die man sich komplett anhören kann, wenn man entspannen möchte. Wenn man sich abends nach getaner Arbeit auf seinen Lieblingssofa setzt, ne Flasche Bier in der Hand hat und die Seele ein wenig baumeln lässt. Da jedes Lied auf etwa demselben Niveau und in dem gleichen Style ist, merkt man gar nicht, wenn eines zu Ende ist. Ich höre diese CD sehr oft und finde sie klasse.
Nur, als Fazit gesagt, nicht zu jedem Anlass. Man muss in der Stimmung dafür sein. Zum relaxen und chillen, auf langen Autofahrten, bei denen einem die Zeit nicht unbedingt im Nacken sitzt, ist sie sehr zu empfehlen.Wenn man jedoch etwas eingängigere Songs hören möchte, dann empfehle ich auch die etwas alltagstauglichere "Sailing to Philadelphia" von Mark Knopfler oder natürlich Dire Straits Alben.
Ich find's langweilig ..., 20. August 2005
Ich muss gleich zu Beginn sagen, dass ich kein wirklicher Dire-Straits-Fan bin und nicht zu denen gehöre, die jedes Solowerk von Mark Knopfler schlecht bewerten, weil es sich nicht mehr nach seiner früheren Band anhört!
Keineswegs, dass sich ein Künstler weiterentwickelt, ist ganz normal und die anderen Solo-Alben von Mark Knopfler finde ich wirklich gelungen: "Sailing to Philadelphia" (2000) ist eine meiner Lieblingsplatten und auch der Nachfolder von "The Ragpicker's Dream", "Shangri-La" von 2004 finde ich - nach mehrfachem Hören - durchaus gelungen! Aber "The Ragpicker's Dream" will mir beim besten Willen nicht gefallen, egal wie oft ich es höre. Würde mir gerne einreden, dass es für mich eine Platte ist, die mit jedem Hören wächst, aber: Sorry, tut sie nicht (zumindest bei mir)!Auch wenn das hart klingt, ich halte fast alle Songs auf "The Ragpicker's Dream" für langweilig, es gibt nicht einen, der wirklich hervorsticht. Auch von der Single "Why Aye Man" bin ich enttäuscht, auch sie erreicht nicht die Qualität von "What it is" oder "Boom like that" vom (bisher) letzten Solo-Album. Ich persönlich kann den zahlreichen öde dahinplätschernden Songs einfach nichts abgewinnen. Aber zum Glück sollte das nächste Album ("Shangri-La") wieder besser werden. Alles in allem ist es für einen Künstler wie Mark Knopfler ja sehr schön, wenn er ausschließlich für sich selbst Musik machen will, und nicht für's Publikum; aber etwas eingängigeres und inspirierteres hätte ich mir von so einem talentierten Mann schon gewünscht!Nicht wirklich zu empfehlen, seine anderen Solo-Alben sind allesamt besser!
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