Kundenmeinungen
Knisternde Spannung, 7. November 2006
Ob Ihr den mittlerweile weltberühmten Videospielhit Tom Clancys Splinter Cell denn nun als Agententhriller, Stealth-Abenteuer oder einfach Actiongame bezeichnen wollt, überlasse ich Euch, eines dürfte jedoch unabhängig vom persönlichen Geschmack unumstritten sein: dieses Game gehört zur absoluten Oberklasse. Erschienen ist es im Jahr 2003, entwickelt wurde es von Ubisoft und es machte (unter anderem) unzählige X-Box-Besitzer überglücklich. Wer Spielen wie Metal Gear Solid etwas abgewinnen konnte, ist hier jedenfalls goldrichtig. In nahezu allen Belangen weist dieser X-Box-Titel eine beeindruckend hohe Qualität auf, so dass zumindest Anhänger des Genres definitiv zuschlagen müssen, sofern sie es nicht schon längst getan haben.Was die Story angeht, so ist die innere Sicherheit und Ordnung der Vereinigten Staaten von Amerika (wieder einmal) bedroht: da ein neuartiges Verschlüsselungssystem hinsichtlich streng geheimer Daten existiert, herrscht höchste Alarmstufe, da die Machenschaften terroristischer Vereinigungen nun noch schwerer aufzudecken sind. Demnach ist keine Zeit zu verlieren und es wird initiiert vom amerikanischen Geheimdienst die Spezialeinheit namens Third Echelon geschaffen, welche selbstredend auf den neuesten Stand der Überwachungs- und natürlich auch Waffentechnik gebracht wird und unverzüglich ins feindliche Gebiet geschickt wird, um dort brandaktuelle Informationen zu beschaffen. Dort, wo die herkömmliche Spionage versagt, ist es an der Zeit, dass Third Echelon aktiv wird, sogenannte Splinter Cells werden aktiviert. Bei diesen handelt es sich um außerordentlich begabte und natürlich auch durchtrainierte Einzelkämpfer, die sich auf das Infiltrieren von Krisengebiete spezialisiert haben. Dass wir ein solches Ein-Mann-Killerkommando darstellen, liegt quasi auf der Hand, demzufolge wir die Kontrolle von Sam Fisher eben einem solchen Splinter Cell übernehmen.Mr. Fisher begibt sich jedenfalls in Windeseile in Richtung Balkan, um genauer zu sein stattet er Georgien einen Besuch ab, sein Ziel: das Auffinden eines verschollenen CIA-Agenten. Was zunächst nach einem (für einen Splinter Cell) eher noch gewöhnlichen Routineausflug aussieht, entpuppt sich innerhalb kürzester Zeit zu einem sehr ungewöhnlichen Fall, der ein riesiges Netzwerk übler Machenschaften aufdeckt. Da wir nun schon einmal dort sind, machen wir uns naturgemäß eifrig daran, (noch) mehr in Erfahrung bringen zu können, um letztlich die wahren Hintermänner jenes gewaltigen Komplotts zu entlarven und falls nötig zu eliminieren. Damit wir nicht schon nach kurzer Zeit den Game-Over-Bildschirm betrachten müssen, werden wir zu Beginn dieses Abenteuers einige Trainingsaufgaben absolvieren, welcher uns in die grundlegenden Spielelemente einweiht, speziell die weit über zwanzig verschiedenen Special Moves sollen unser Überleben garantieren: Laufen, Springen, Schleichen, Klettern, Hangeln, Ducken, Nah- und Fernkampf sind dabei nur wenige der zahlreichen Talente, die es zu perfektionieren gilt. Weitere besondere Fähigkeiten wie Würgegriff, Spagatsprung, Kopfschuss und noch viel mehr wollen ebenso gelernt sein wie das Verwenden feindlicher Subjekte als lebendiges Schutzschild oder auch das nur Bewusstlos-Schlagen und möglichst lautlose Verstecken der frisch überwältigten Opfer.Selbstverständlich sind wir aber nicht nur im Hinblick auf unsere Physis topfit, sondern dürfen auch auf ein umfangreiches Ausrüstungsinventar und auch Waffenarsenal zurückgreifen: Nachtsichtgerät, Wärmesucher, Dietriche, Lasermikrofon und Haftkameras sind dabei noch die harmloseren Utensilien, welche Euch ein vorsichtiges Heranschleichen und möglichst unbemerktes Vorankommen erheblich erleichtern, wesentlich fieser sieht es da schon bei der Verwendung von Gasgranaten, Sturmfeuergewehr und der allseits beliebten Sniper-Wumme aus. Ein kluges taktisches Vorgehen ist hier (zum Glück) wesentlich wichtiger als ein actionlastiges Rumballern, was in meinen Augen auch sehr zu begrüßen ist. Auffällig sind die auffallend umfangreichen Missionen, welche nicht nur Eure Feinmotorik sondern auch Euren Gehirnschmalz fordern: oft ist es zwingend erforderlich, abzuwarten und den geeigneten Moment abzupassen, um sich weiter fortbewegen zu können, ungeduldige Spielernaturen beißen schnell ins Gras. Im Schatten der Dunkelheit schleicht uns meuchelt es sich eben wesentlich besser und nicht selten harrt Ihr in einem Versteck aus, um im geeigneten Moment zuzuschlagen und den Feind (möglichst lautlos) zu überwältigen. Ein weiteres taktisches Element wird durch den begrenzten Munitionsvorrat ins Spiel gebracht, so das ein wohldosiertes Ballern Pflicht ist. Ein Dank gilt hierbei vor allem der sehr gelungenen Kameraführung, welche Euch nur (überraschend) selten im Stich lässt und Ihr daher aus einer sicheren Position heraus die Aktivitäten des Feindes beobachten und Eure weitere Vorgehensweise akribisch planen könnt. Werden wir trotzdem entdeckt, heißt es keine Zeit zu verlieren: in der Regel jagen wir auf und davon, verstecken uns an einem sicher erscheinenden Punkt bzw. dunklen Versteck und harren der (unangenehmen) Dinge, die da wohl kommen mögen. Mit der Waffe im Anschlag, versteht sich. Verstärkt wird der realistische Simulationseffekt schließlich dadurch, dass unser Protagonist nur sehr wenige Treffer einstecken kann, Möchtegern-Rambos schauen demzufolge schon sehr schnell in die Röhre.Damit das Ganze nicht unbarmherzig schwer oder gar über alle Maßen frustig wird, existieren netterweise zahlreiche Speicherpunkte innerhalb einer Mission. Eure momentane Situation (Gesundheitszustand und Munitionsvorrat und sonstiges Equipment) solltet Ihr dabei aber gut im Auge behalten, nicht dass Ihr in einer kniffligen Situation abspeichert und im Falle des vorzeitigen Dahinscheidens ein chronisch schweres Los bei jedem Neustart habt. Was die Palette sowohl der zu bereisenden Gebiete als auch der Missionsinhalte angeht, so dominiert hier erfreulicherweise der Abwechslungsreichtum: wir starten in Europa, halten uns in Asien (so zum Beispiel in China) auf und befinden uns natürlich auch in den USA. Wir beschaffen streng geheime Informationen, infiltrieren weitläufige Landschaften bzw. Gebäudekomplexe, entführen und eliminieren den Feind, befreien Geiseln und so weiter und so fort, eben alles was das Superagentenherz so begehrt. Der Schwierigkeitsgrad ist dabei erfreulich ausgewogen, weder ultraharte Passagen noch kinderleichte Spaziergänge sind hier an der Tagesordnung. Dass die (eingangs intensiv erläuterte) Steuerung und auch wichtige Kameraführung kaum Anlass zur Beschwerde bieten, steigert den Spielspaß nicht gerade unerheblich.Zu dem sehr abwechslungsreichen, spannenden und vor allem anspruchsvollen Spielverlauf gesellt sich schließlich eine ganz hervorragende Präsentation, womit wir auch schon die Hauptargumente dafür haben, dass wir dieses Game als reinrassigen Mega-Hit bezeichnen können. Die uns präsentierte (wenn auch oft düstere) Optik sorgt für die passende Atmosphäre, die Schauplätze sind sehr abwechslungsreich gestaltet, die Figuren sehr groß gezeichnet und verfügen über die ein oder andere geschmeidige Animation. Einzig und allein die auf Dauer etwas eintönig wirkenden Hintergrundtexturen störten mich etwas, dafür gefielen mir umso mehr das ausgeklügelte Leveldesign, die extrem gelungenen Licht- und Schattenspiele, welche speziell in diesem Game eine sehr wichtige Funktion innehaben. Geschwindigkeitseinbrüche gibt es praktisch nicht, zumindest sind mir keine in Erinnerung geblieben, die Grafik bleibt konstant flüssig. Dass ein 60-Hz-Modus berücksichtigt wurde, versteht sich (mittlerweile) quasi von selbst, zu begrüßen sind zudem die deutschen Bildschirmtexten sowie Sprachausgabe. Die Soundkulisse kann mit der qualitativ hochwertigen Grafik mithalten, wer auf Dolby Digital zurückgreifen kann, kommt in diesem Punkt so richtig auf seine Kosten, das Resultat ist ein packender Surround-Sound. Die stimmigen Hintergrundmelodien und insbesondere die abwechslungsreichen und wohldosierten Soundeffekte bzw. Außengeräusche sorgen (dann erst recht) für die sprichwörtliche knisternde Spannung. Wie Ihr seht, gibt es für mich nur sehr wenig zu bemängeln, wenn auch ein kleiner Wehrmutstropfen durch die Nichtberücksichtigung eines Mehrspielerspaßes sicherlich vorhanden ist. Meine Spielspaßwertung erreicht im Fall von Splinter Cell für die Microsoft X-Box schwindelerregende Höhen, überaus satte 87% halte ich in diesem Fall für durchaus angebracht.+ --> Spannung pur, tolle Grafik mit hervorragenden Licht- und Schattenspielen, packende Surround-Soundkulisse, überaus abwechslungsreich, erstaunlich anspruchsvoll, gnadenlos spannend- --> Kein Zweispielermodus, etwas längere Eingewöhnungsphase erforderlich
Macht eine menge spaß, 3. März 2005
Splinter Cell ist endlich mal ein Spiel, bei dem es nicht darauf ankommt, in möglichst kurzer Zeit mit möglichst vielen Kugeln möglichst viele Gegner platt zu machen. Unentdeckt bleiben heißt hier die Devise. Man muß von Schatten zu Schatten schleichen, an Vorsprüngen entlanghangeln und sich unbemerkt Zutritt in die verschiedensten Gebäude verschaffen. Natürlich muß Fischer auch mal etwas härter zugreifen und erledigt Feinde mit einem ordentlichen Schlag auf den Hinterkopf oder auch einem gezielten Kopfschuss. Die Bewegungsmöglichkeiten sind kaum aufzuzählen, Fischer kann von Wänden abspringen, sich durch Flammen rollen oder an Drahtseilen entlangrutschen. Die Grafik ist ein einziger Augenschmaus, denn Licht und Schatten spielen eine sehr große Rolle im Spiel und wurden entsprechend in Szene gesetzt. Eine Vielzahl nützlicher Agenten-Gimmicks wie das Nachtsichtgerät, der Elektroschocker oder das handelsübliche Dietrichset erleichtern einem die Aufgaben ein wenig, doch bei den abwechslungsreichen Aufträgen kann man dennoch schon mal ins Schwitzen kommen. Das Spiel ist einfach genial.
LANGWEILIG, 23. Oktober 2003
hab selten so ein langweiliges spiel gespielt.Verstecken, Schleichen , nicht gesehen werden und oh ja in manchen Levels nicht mal schiessen.finger weg
Nur für Vollprofis und Menschen mit viel Geduld!, 2. Oktober 2003
Vorweg: Splinter Cell hat (fast) alles, was ein Shooter braucht: umwerfende Grafik und Animationen, interessante Story, saubere Atmosphäre. Was hat's noch? Eine recht gewöhnungsbedürftige Steuerung, einen fiesen Schwierigkeitsgrad und eine Speicherfunktion, die lediglich nach Levelabschnitten abspeichern läßt. Diese Kombination macht Splinter Cell zu einem Spiel für DieHard-Zocker. Warum zum Henker macht man's nicht wie z.B. bei Hitman mit begrenzten (wenn man denn schon auf diese Weise die Spannung steigern will), frei wählbaren Speichermöglichkeiten pro Level??? Man muß es ja nicht nutzen, diejenigen, die jedoch noch was anderes machen, als XBox spielen und sich nicht von einem Spiel vorschreiben lassen wollen ann sie damit aufhören und wieder weiterspielen wollen, werden es dankbar annehmen.
Ich habe Hitman 2 mehrmals durchgespielt, aber Splinter Cell nach dem fünften oder sechsten Level schweren Herzens weggestellt und nicht wieder angefaßt, da ich jedes Level bis dato insgesamt 3-5 Mal durchspielen mußte. Damit kein Mißverständnis aufkommt: Man KANN es durchaus schaffen, unmöglich ist es sicher nicht. Wenn man aber den 5 Minuten dauernden Spielabschnitt zum vierten Mal von vorne anfangen muß, da man sich bei einem Sprung ver- oder Gegner unterschätzt hat, kommt Frust auf. Mit einer vernünftigen Speicheroption hätte man das verhindern können. Also: Tolles Spiel, keine Frage, allerdings nur für Profis. Für Gelegenheitszocker und Menschen mit RealLife mehr Frust als Lust.
fantastisches Agenten game, 9. August 2003
schleichen......feuern....klettern.......aus dem dunkeln heraus: Sam Fisher!Ich bewerte dieses spiel mit 5 Sternen, da es wirklich das beste Game ist das ich je gesehen habe.Die Grafik ist wirklich erste sahne und die story ist ziemlich realistisch und spannend. (computerbild-spiele Note: sehr gut [1,49]!! Grafik Note: 1,00!!)Wer das Spiel nicht hat, hat etwas verpasst. Klar es ist schon ziemlich schwer, aber man ist immer motiviert, da man alles mit reinster Logik bewältigen kann.Dieses Spiel ist einfach nur klasse und fordert einen ziemlich heraus.Fazit: -filmreife story -super grafik -klasse Syncronisation...........einfach Sam Fisher............Ein Action spiel der extra Klasse: 97 Prozent!
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