Kundenmeinungen
God bless the Libertines!!!, 20. September 2008
Garage Rock Revival hat einen Namen: Die Libertines! "Up the Bracket", ihr Erstlingswerk, ist ein Knaller! So ziemlich jeder Song ist mitreißend, nie wirkt etwas abgekupfert, "Time for Heroes" oder "Radio America" sind legendär. Die Libertines spielen Britrock vom Feinsten und dass es mit dem sonst gewöhnlichen Studioperfektionismus bei dieser Band nicht so genau genommen wird, ist in meinen Augen ein absoluter Pluspunkt, unterstreicht den Charme der Band und bringt wenigstens ein bisschen rüber, was Garage Rock überhaupt bedeutet! "Up the Bracket" steht seit Jahren in meinem CD-Regal und ich liebe das Album wie am ersten Tag!
Did you see the stylish kidz in the riot?, 24. November 2006
Ja, ich will sie wieder. Ein letztes Album, bitte!! Aber da die Chancen doch ziemlich gering stehen, muss man sich halt mit dem zufrieden geben, was man hat. Indem Fall haben wir es wohl mit meinem Lieblingsalbum zu tun. Doppelt hart also das Wissen dass die Libertines nur zwei Alben rausgebracht hat. Dafür sind diese, und speziell Up The Bracket, so ziemlich die spritzigsten und fetzigsten überhaupt.Hier werden die Texte hergerotzt, zwischen Carl und Pete Gesang gewechselt, die Gitarren sind ungestimmt und das Ganze wird von nervösen Drums getrieben. Dazu noch eine Produktion, die ganz dem Trend folgte, den die Strokes ausgelöst haben. Nicht gerade die beste Produktion also, aber ganz und gar passend und wenn das Gesamtbild stammt, passt doch alles.Ein besonderer Fokus liegt aber auf den Texten. Denn bei all den Rhythmen und Krachern machen die Texte doch das Herzstück aus. Ich kanns nicht beschreiben was diese für mich bedeuten, es ist halt doch was schweres seine Emotionen Ausdruck zu verleihen, gerade bei solchen Liedern. Um das Ganze etwas gezielter zu beschreiben, man würde am liebsten mitjauchzen und tut es dann auch meistens eh, zumindest wenn man alleine ist.
Das beste vom Besten, 11. März 2006
Anfangs etwas unsicher wartete ich erst mal ab, wie sich dieses Album nach dem dritten/vierten Durchgang anhört! Ergebnis: Als dieses Wunderwerk zu "wachsen" anfing fing ich an zu schreien zu lachen zu weinen zu laufen zu sitzen zu..., wissend, dass ich so etwas vollkommenes an Rock/Pop/Punk/Clash/Kinks-Musik nie wieder hören werde. Fast vollkommen zurecht die Einschätzung im neuen Musikexpress, die von "Up The Bracket" als "das beste Debüt einer Gitarrenband seit The Clash" sprechen. Eben nur fast, weil es eben das beste Gitarrenalbum überhaupt ist. Fazit: Wer diesem dreckigen Stück Musik ein paar Tage Zeit zum "Wachsen" gibt, wird aller voraussicht nach nicht enttäuschrt werden.
These are the good old days!, 24. März 2004
Dürfen gute Bands nicht mehr gefeiert werden, ohne dass jeder "Hype!!" schreit? Darf eine Band keine Vorbilder haben, ohne dass sie als Plagiat abgestempelt wird? Die Libertines sind es wert, dass auf sie aufmerksam gemacht wird - ihre Songs sind es wert! Man muß schon zugeben, daß sich die Produktion in erster Linie nach Demo-Tape anhört, das macht in erster Linie jedoch auch den Charme von "Up the bracket" aus. Und wichtig sind vor allem die Songs, die Melodien, die Lyrics! "There were no good old days, these are the good old days!" Emotionen durch und durch, Spielfreude pur, Hörerlebnis par excellence - man muß sich nur drauf einlassen!
Hier gibts wirklich ordentlich auf die Nase, 23. September 2003
Und wieder weilte eine neue "The" Band unter uns: "The Libertines".Dieses Album ist zwar nun schon eine gute Weile draußen, trotzdem muss ich noch meinen Senf dazu geben, da dies einfach ein GROSSARTIGES Album ist. Punkt. Die Rockrüpel von der britischen Insel haben -produziert von Ex-The Clash Mick Jones- das wohl beste Rockalbum des vergangenen Jahres abgeliefert :"Up the Bracket" (zu dtsch. soviel wie "Auf die Fresse") Und das liegt nicht nur daran dass jeder Song rotzig-frech-ungezähmt daherkommt, sondern an den Liedern an sich: It all begins mit den dreckig schepprigen "Vertigo" und "Death on the stairs" : Jetzt ist der Hörer auf die folgenden drei Minuten Wahnsinn in "Horrorshow" vorbereitet wo zum ersten Mal so richtig der Punk zum Vorschein kommt. Die Single "Time for heroes" zeigt Mut zur Melodie und wird von "Boys in the Band" dem ultimativen Groupie-Heuler noch übertroffen, in dem Pete Doherty und Carl Barat ihr Songschreibertalent voll zeigen; "Radio America" nun, ein ruhigeres, leicht verwirrtes Lied mit Gitarrengeschrammel und verdruckstem Gesang versetzt in die Welt des süßen Sixties-Pop aber bevor es sich festsetzt wird aller Widerstand durch das higspeedrasende "Up the bracket" hinweggespült welches jeden Seniorennachmittag zum Abgehen bringen würde. Dem sperrigen "Tell the King" lassen die Londoner mit "The Boy looked at Johnny" einen durchgeknallten Heultrack mit hittauglichem Mitgröhlrefrain ("Yes New York City's very pretty in the Nighttime but don't you miss Soho...") folgen um dann die Sache mit dem wild-genialen "Beggin" , dem kurz und schmerzlosen, aber süchtigmachenden "Good old days" das kinderliedartig beginnend, urplötzlich krachend loslegt und in den gloriosen Schlusstrack " I get along" (eine "wildere" Version als auf der "What a Waster"- Single(die man auch braucht!!)) mündet, einem "Ich-zerleg-hier-alles" Punkheuler, der sofort ins Ohr geht und dort nie mehr raus will, zu beenden. Was soll man sagen? Wer sich auch nur ein bißchen für Rock/Popmusik interessiert sollte sich diese Platte zulegen oder sich nie wieder auf die Straße wagen.
"If you lost faith in love or music the end won't be long"
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