Beschreibung
Spacecenter Babylon 5 ist für viele Science-Fiction-Fans schlicht und ergreifend die vermeintlich bessere Star Trek-Serie. Wie ihr zur gleichen Zeit entwickeltes und ausgestrahltes Pendant Star Trek: Deep Space Nine spielt auch diese Serie auf einer Raumstation. Allerdings sieht man der fünf Meilen langen Babylon 5-Station ihre Größe bei Innen- und Außenaufnahmen deutlich besser an. Doch der wohl größte Unterschied zur dritten Star Trek-Serie ist wohl, dass Produzent Joe Michael Straczynski (JMS) eine Geschichte vorschwebte, die er über den Zeitraum von fünf Jahren erzählen wollte. So bauen die Folgen bei Babylon 5 von Anfang an zum überwiegenden Teil aufeinander auf und Straczinskys Geschichte endet nach vielen Auf und Abs tatsächlich erst nach der fünften Staffel, was völlig zu Recht Millionen von Fans auf der ganzen Welt in ihren Bann zog. Von der Erde im neutralen Raum erbaut, stellt das Spacecenter Babylon 5 im 23. Jahrhundert das galaktische Pendant zum irdischen Konzept der Vereinten Nationen dar. Hier sollen die Vertreter der größten Reiche und Allianzen an einem zentralen Ort zusammengeführt werden, um so die Chance auf einen dauerhaften Frieden zu wahren. Kommandant der gigantischen Station ist der Mensch Jeffrey David Sinclair, der von den Minbari -- die die Menschheit im erst kurz zurückliegenden Krieg an den Rand der totalen Vernichtung gedrängt hatten -- als einziger Anwärter auf diesen Posten akzeptiert worden war. Zusammen mit seinem Team muss er sich in der ersten Staffel nicht nur mit Flüchtlingen, Schmugglern, Geschäftsleuten, Diplomaten und anderen Reisenden aus den verschiedensten Welten beschäftigen, sondern vor allem mit den auf Babylon 5 stationierten Botschaftern auseinandersetzen. Denn die Abgesandten der Minbari, Centauri, Vorlonen und vielen anderen Rassen scheinen weit mehr als nur ein Geheimnis zu verbergen. Narn-Botschafter G'Kar hat völlig Recht, wenn er sagt, dass auf Babylon 5 niemand genau das ist, was er zu sein vorgibt. Dieses erste von fünf Jahren Babylon 5 legt zunächst einmal die Basis für kommende große Entwicklungen, wartet aber bereits mit einigen großartigen Episoden auf, die kein Science-Fiction-Fan verpassen sollte. Insgesamt ist Babylon 5 vielleicht nicht besser als Star Trek, denn Äpfel und Birnen sollte man nie vergleichen, aber die Serie von JMS um Krieg und Frieden in einer unsteten Galaxis ist auf jeden Fall anders -- und unbedingt eine Bereicherung für das Genre! --Mike Hillenbrand
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Kundenmeinungen
Die alte Liebe wiederentdeckt, 9. Dezember 2008
Als die Serie das erste Mal im TV lief, da war ich ein großer Fan. Dann wurde es ruhig, denn ich hatte zu viele andere Dinge zu tun. Jetzt habe ich Jahre später meine Liebe wiedergefunden, und die erste Staffel fast durch. Nun ja... ich bin eigentlich ein geduliger Mensch, aber gerade habe ich die restlichen vier Staffeld geordert... Großes Lob an eine liebevoll, phantasievolle, selbstironische, spannenden Serie mit Langzeitmotivation (Story wird tatsächlich über die fünf Staffeln verteilt erzählt). Auch wenn die SE teilweise etwas altbacken wirken - die Serie kann alles - KAUFEN
Geniale politisch-dramatische Scifi-Serie, 7. Dezember 2008
Seit langem habe ich mit der Anschaffung der Serie geliebäugelt. Als Jugendlicher mit 16-18 hab ich immermal Sonntags die Serie eingeschaltet gehabt und diese mit Begeisterung geschaut. Zum Geburtstag diesen Jahres hab ich sie endlich geschenkt bekommen. Die ganze Serie, alle Staffeln alle Filme. Positives:Jetzt, da ich sie fertig gesehen habe bin ich zutiefst bewegt über den geistreichen Inhalt dieser Serie. Selbst meine Verlobte, die ja mit sowas gar nichts am Hut hat, war grundweg begeistert. So lässt der Inhalt von Babylon 5 sowohl für die Actionfans, als auch für die Dramatiker keinen Wunsch offen. Als angehender Soziologe und Politologe faszinierte mich vor allem die Intrigen und das diplomatische Hin- und Her der Völker, welches weniger Fiktion war, als direkter Bezug zur Realität. Viele Entscheidungen werden aus dem Herz getroffen und über eigene Interessen gestellt, was den pädagogischen Wert dieses Meisterwerkes in die Höhe schnellen lässt. Dagegen sehen Jean-Luc Picard und das ganze Star-Trek Universum äußerst blass aus im Vergleich. Besonders ist interessant, dass die Serie inhaltlich aufeinander aufbaut, nicht wie in Startrek, wo jede Folge in sich eine eigene Handlung darstellt. Endlich mal ein zusammenhängender (im Voraus durchdachter) Inhalt.Kritikpunkte:Die leider nicht sonderlich gute Aufnahmequalität der DVDs. Selbst teure DVD- oder Blurayplayer schaffen es nicht, die miserable Aufnahmequalität auszubügeln. Es gibt keine Fortsetzung, weil der Schaffer von Warner keine Gelder bzw nicht ausreichende Gelder mehr bekommt. Schade, dabei war es die erste Serie, die mich rundum glücklich machte (neben King of Queens :D)
B 5 - mal was neues, 9. Januar 2008
Ich muss zugeben es hat nicht lang gedauert um mich auch für B5 zu begeisternTrekkie hin oder her ich glaub ich werde offener.Die erste Staffel verdient noch keine 5 Punkte da mir die Charaktäre noch zu unausgereift sind4 sind okay
Kult auf DVD-Season 1, 13. November 2007
Okay, kurz gesagt:Ein Ärgernis der Box sind die Special Features, die es entgegen den späteren Boxen NICHT mit deutschem Untertitel gibt und sorry,so gut ist mein Englisch nun auch wieder nicht.Insoweit beziehen sich die 4 Sterne auf die Staffel an sich.Um es kurz zu machen, die besten Folgen für mich sind "Der Seelenjäger","Gefangen im Cybernetz","Die Macht des Geistes","Mit allen Mitteln","Ein Wiedersehen mit Folgen","Die Untersuchung","Visionen des Schreckens","Verloren in der Zeit" und "Chrysalis".Gut sind auch "Ragesh 3",der quasi inoffizielle 2. Pilot,"Angriff auf G'Kar","- auf die Außerirdischen","- der Aliens".Sehr gut ist auch die Folge "Die Gläubigen" und "Der Gral",Die sich Beide mit religiösen Themen etc. befassen.Eher schwach sind "Die Todesbringerin","Im Ring des Blutes" und "Die Heilerin".Für Fans ein Muss,dennoch eben das Ärgernis mit den Specials.Schade,Schade.
Das erste Jahr..., 13. November 2007
Und eigentlich das 2. Jahr des Bestehens der Station...Da ist sie also, die 1. Staffel des Kultes B 5&Unter den SF-Serien definitiv ein kleines Juwel und wenn man es nochmals sieht und schon Alle Antworten kennt, ist es dennoch immer noch genauso spannend.Denn der spätere Inhalt von Der 1. Schritt war uns zu Beginn der Serie schließlich noch nicht bekannt&Los gehts mit Ragesh 3, einem quasi inoffiziellen 2. Pilot,Der gleich zwei neue Charaktere einführt: Lt.Cmdr. Susan Ivanova (die wir alle lieben!) und die neue Telepathin auf B5,Talia Winters. Ivanova ist die Neue statt Tamlyn Tomita als Lt. Cmdr. Takashima, und Talia Winters kommt für Lyta Alexander aus dem Pilot.JMS sorgt auch gleich für Ivanovas Hintergrund, indem er die beiden neuen Figuren aneinander ecken lässt.Aus dem Pilotfilm sind sonst nur noch die Botschafter erhalten geblieben,und von der Erdallianz eben Sinclair und Garibaldi.Eingeführt werden auch die Raiders und Vir Cotto.G'Kar ist so durchtrieben wie im Pilot,und ein Senator&,und Ivanovas Worte zu Clark sind wohl eine Art Vorahnung&Dr. Stephen Franklin taucht erst in der nächsten Folge auf und es ist kurios,wenn man an den späteren Der erste Schritt denkt,das er Sinclair kennt,später bei Sheridan aber keine Rede von deren Bekanntschaft ist.Hier werden die Seelenjäger vorgestellt,deren Geschichte letztlich in Fluss der Seelen eine Fortsetzung findet.Und die ersten Fragen tauchen auf:Welche Verbindung besteht zwischen Deleen und dem grauen Rat und was bedeutet der Begriff Satai?Die Purpurdaten ist eine sich viel um Londo und die Centauri spielende Episode,während die nächste Folge Ein unheimlicher Fund die Grenze zum SF-Horror überschreitet.Gasstars sind David McCallum und Marshall Teague,der später eine wiederkehrende Rolle als NarnTalon erhält.Ein wenig erinnert das Ende allerdings an Kirk argumentiert gegen Maschine bis zu deren Selbstzerstörung aus STAR TREK Classic.In Angriff auf G'Kar kommt Selbiger zum Zuge und Caitlin Brown hat ihren ersten Auftritt als Na'toth.Zudem lernen wir hier Sinclairs neue Partnerin Catherine Sakai kennen und erfahren, das seine Flamme aus dem Pilot und er sich getrennt haben&Auch Lennier kommt auf der Station an und es gibt weiter Aufhebens um Deleens Titel und den Grauen Rat&Und dann kommt auch schon ein den STAR TREK-Fans bestens vertrauter Gaststar in einer wiederkehrenden Rolle: Walter Koenig als PSI-Cop Bester.Das Corps wird uns auch gleich symphatisch und schon hier entwickelt sich die Storyline Garibaldi/Bester.Und der erste Auftritt von Garibaldis Stellvertreter.In einer Nebenhandlung überrascht uns diesmal G'Kar auf positive Weise&Angriff auf die Außerirdischen liefert uns schon den ersten Hinweis auf Das,was uns bald erwarten wird in Clarks Herrschaft.Und wieder ein Bezug zum Pilot, diesmal geht es um Kosh und endlich erfahren wir etwas über Lyta und Dr. Kyles Schicksal.Schließlich folgt das nächste große Highlight der Staffel:In Gefangen im Cybernetz erfahren wir endlich die Zusammenhänge zwischen Sinclair, den Minbari und Deleen.Gastars sind Christopher Neame,Action-Fans wahrscheinlich mehr bekannt (Geballte Fäuste) und Judson Scott;Letzterer allen Fans der Serie V und aus STAR TREK bekannt.Es folgen Die Todesbringerin und Die Gläubigen; Letztere setzt sich erstmals mit religiösen Themen auseinander, wie es spätere Folgen und Filme von B 5 ebenfalls tun.Etwas mehr über Garibaldi erfahren wir endlich in Ein Wiedersehen mit Folgen.Eigentlich könnte die Folge auch Garibaldi unter Verdacht heißen&Mit einem Streik auf der Station bekommen es Sinclair und Co in der nächsten Folge zu tun, bevor es mit Visionen des Schreckens ein weiteres Highlight gibt, in Dem wir Mr. Morden kennen lernen und die Schatten kommen&Auch Joshua Cox (Lt. Corwin) ist mit von der Party.Bezeichnenderweise Folge 13 der Staffel!Es folgt die eher schwächere Folge Im Ring des Blutes, in Der Gral geht es wieder vermehrt um religiöse Thematik, allerdings kann JMS hier auch Koshs Geheimniskrämerei gut mit einbauen.Gaststar ist der SF-Fans hinreichend bekannte David Warner.Keine schlechte Idee, den Gral im All zu suchen&Wir lernen auch den Richter auf B 5 kennen.Die Untersuchung ist ein weiteres Highlight der Staffel und verknüpft ein paar Ereignisse früherer Folgen miteinander&Gaststar hier der SF-Fans ebenso bekannte Jeffrey Combs, u. a. Weyoun aus DS 9.Und schon geht es langsam in das Staffelfinale:Zunächst folgt mit Krieger wider Willen noch eine Folge mit größerer Minbari-Thematik,bevor wir in dem Zweiteiler Angriff der Aliens ein Ivanova ein weiteres Mal in absoluter Hochform erleben und die Weichen für die nächsten Staffeln gestellt werden.Epsilon 3 spielt schon in der nächsten Folge wieder eine Rolle, ebenso dann wieder in Staffel 3.JMS wusste ja,das er in der nächsten Staffel auf Michael O'Hare würde verzichten müssen,dennoch wirkt am Ende Alles logisch und die fehlenden Puzzleteile aus Verloren in der Zeit werden in Staffel 3 hinzugefügt,als Sinclair im großen Zweiteiler Ranger 1/Tausend Jahre durch die Zeit zurückkehrt.Die Heilerin ist eine eher schwache Episode,allerdings muss man um sie wissen,um in Staffel 2 zu wissen,wie Garibaldi und später in Staffel 4 Ivanova gerettet werden konnten.Und schließlich zieht JMS in Chrysalis nochmals alle Register: Präsident Santiago wird ermordet, Garibaldi angeschossen etc.Viele brennende Fragen bleiben offen und erst die nächsten Staffeln bieten Antworten.Ein Ärgernis sind die Special-Features ohne deutsche Untertitel, dafür müsste man 2 Sterne abziehen.Insoweit bezieht sich meine Wertung auf die Staffel an sich.
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