Kundenmeinungen
So kann es nur HAMMER!, 20. Dezember 2007
Dracula... Ohnehin schon ein "unheimlich spannendes Thema", aber keine Produktionsfirma in der Filmgeschichte konnte diesen Grusel-Klassiker besser in Szene setzen als die britischen Hammer-Studios! Die Atmosphäre stimmt einfach in jeder Sekunde dieses kongenialen Kult-Films! Und die beiden Hauptdarsteller spielen einfach perfekt: Peter Cushing ist (meiner Meinung nach) der beste Van Helsing der Filmgeschichte. Und der großartige Christopher Lee... Da muss ich nicht viel dazu sagen, außer das es mit grossem Abstand keinen Schauspieler gab, der den Dracula so stimmig verkörperte wie er... (Manche mögen Bela Lugusi vielleicht vorziehen, aber für mich ist Lee um viele Längen besser!)Mein Fazit: Britischer Grusel-Klassiker at it's Best!
Pflicht-Film für alle Fans des klassischen Gothic-Horrors, 15. Dezember 2007
DRACULA / HORROR OF DRACULA (1958): Der Vampirjäger Jonathan Harker reist, als Bibliothekar getarnt, zum Schloss des Grafen Dracula, um diesen bei sich bietender Gelegenheit zu vernichten. Er versagt jedoch bei seinem Vorhaben und der Fürst der Vampire stürzt sich nun voller Rache- und Blutgier auf seine Verlobte und ihre Familie. Kann jedoch, nach einer furiosen Verfolgungsjagd, von Dr. Van Helsing vernichtet werden. Im gleißenden Licht der Sonne zerfällt Dracula zu Rauch und Asche.Dieser erste Teil der Dracula-Reihe der britischen Hammer-Productions wartet mit gutem Ton und wunderbarer Bildqualität auf. Die satten Farben der frühen Technicolor-Ära vermitteln einen Gesamteindruck als würde man ein sich bewegendes Gemälde ansehen.Einziger Schwachpunkt ist, dass abgesehen vom Kinotrailer, keinerlei Extras auf dieser DVD enthalten sind.Die Hauptrollen spielen, wie schon in Hammers "Frankenstein", Peter Cushing und Christopher Lee und bieten erstklassige Performances.Lees Dracula ist ein bedrohlicher und dennoch erotischer Charakter, dem man sich, auch wenn man es versucht, nicht enziehen kann.Cushings Van Helsing steht dazu im krassen Gegensatz. Mit seiner nüchternen Art und seinem knochigen, nahezu asketischen Gesicht wirkt er eher untot als sein vampirischer Widersacher.Christopher Lee ist der dritte Darsteller, nach Max Schreck im Stummfilm "Nosferatu" und Bela Lugosi aus dem großen Universalklassiker, der dem Grafen Dracula ein Gesicht leiht. Insgesamt hat er neunmal die Rolle des Dracula verkörpert, davon siebenmal allein für die Hammer-Productions.
Einer der beste von den Hammer-Vampirfilmen, 25. Juni 2007
Mit seinem Squel "Dracula, Prince of darkness (Blut für Dracula" ) gehört dieser Filme zu den besten Vampirfilmen der Hammer-Studios. Der Film hält sich nur lose an die Roman-Vorlage: Figuren nicht auf oder zwei Figuren werden zu einer zusammen geschmolzen, auch wird die Handlung im Fortgang wesentlich gestrafft. Das große Plus des Films: er ist die Ur-Form des modernen Vampirfilms, in ihm werden die Spielregeln festgelegt und auch erstmalig die Vampirzähne (incl. Blut, dass von ihnen tropft) in Aktion gezeigt. Christopher Lee gibt einen brutalen und unnachgiebigen Vampir, eine hassenswerte und auch charismatische Figur, der nicht irgendwie unglücklich oder tragisch ist, sondern abgrundtief böse, schauderhaft - und faszinierend. Der Fim baut gekonnt Spannung auf, hat auch lustige Elemente, ist gut fotografiert und - wie alle Hammer-Filme - mit wunderbaren Dekors und Kostümen. Nicht zu vergessen die Musik: die ist spannend, aufpeitschend, erschreckend, gruselig und auch vollen sanfter und romantischer Momente. Ein klasse Film, der weniger erschreckt als gut (und wohltuend wenig blutig) unterhält.Sehr zu empfehlen!
Nach Frankenstein kam Dracula..., 9. März 2007
Meine erste Begegnung mit "Hammer Horror Filmen" hatte ich im zarten Alter von 9 Jahren, als ich Hammers' 4. Dracula Film (Wie schmeckt das Blut von Dracula,1969) sah. Ich war hingerissen, und in den folgenden 10 Jahren sah ich mir Hammers' Komplett-Werk an."Dracula" war 1958 der Nachfolgefilm zu Hammers' Erfolg "Frankensteins Fluch" und festigte deren Ruf zur Horrorfilmschmiede Nr. 1 .In einer Zeit, als Amerika nur noch billig heruntergekurbelte B-Film Monsterstreifen produzierte, betrat Hammer Neuland mit unglaublich sorgfältig hergestellten, romantischen Horrorfilmen - und das in dem damals absolut neuen "Shocking Colour". Tatsächlich war Hammer das erste Studio, das Filme über Dracula, Frankenstein oder die Mumie in Farbe drehte. Das packte das Publikum ungemein. So gab es in den Kinosälen jener Zeit spontanen Applaus, als gleich zu Anfang die Kamera auf Draculas Sarg zufährt, und schließlich knallrotes Blut auf die Inschrift "Dracula" tropft.Christopher Lee hatte die Herausforderung, in die großen Fußstapfen Bela Lugosi's zu treten - und er meistere diese Aufgabe mit Bravour. Wurde zum besten Dracula-Darsteller aller Zeiten. Dachte man bis 1958 an Dracula, sah man Lugosis Gesicht vor sich, danach wurde es Lee. Und das ist bis heute so geblieben. Er IST Dracula! Natürlich konnte man das damals noch nicht wissen. So lachten viele Zuschauer, als Christopher Lee als Dracula zum ersten Mal im Film zu sehen ist, als er oben an der Treppe plötzlich in seinem Cape steht, zu pompöser Musik. Doch gleich darauf erstarb dieses Lachen, als Chris Lee mit einem Male leger und schnell die Treppe hinunter gelaufen kommt um Jonathon Harker zu begrüßen. Das war ein ganz NEUER Dracula! Das zeigte dem Publikum jener Zeit, das man hier tatsächlich in den Genuß einer kompletten Neuinterpretation der Story kam.Doch was wäre Chris Lee ohne seinen ewigen Gegenspieler Peter Cushing? Wie in jeder seiner Rollen ging Cushing in der Rolle des Van Helsing auf, spielte sie mit solch einem für Horrorfilme untypischen Ernst, das er auf Anhieb überzeugte. Zweimal spielte er den Van Helsing, doch leider traf er dabei nur dies eine mal auf Christopher Lee Dracula. In den folgenden Filmen sollte Dracula leider zumeist eher unüberzeugende Gegenspieler haben. Cushing gab nocheinmal den Van Helsing in dem Vampirfilm "Dracula und seine Bräute", schade das er die Rolle nicht öfter spielte. Dafür wird er uns aber für immer als Baron Frankenstein in Erinnerung bleiben, diese Rolle, durch die er 1957 mit "Frankensteins Fluch" bekannt wurde, spielte er gleich 6 mal und wurde dadurch zu einem der größten englischen Horrorfilm-Stars. Man fragte ihn einst, warum er, ein talentierter Bühnenschauspieler, so viele Horrorfilme mache, wo er doch Shakespeare Rollen spielen könne, und er meinte: Warum solle er in kleinen Theatern diese Rollen spielen, wo ihn als Baron Frankenstein doch Millionen sehen wollen? Bedauerlich ist nur, das "Dracula" und die 1965 entstandene Fortsetzung "Blut für Dracula" die einzigen Dracula Filme von Regisseur Terence Fisher sein sollte. Von den Cushing Frankenstein Filmen inszenierte er hingegen alle bis auf einen. Bei der Dracula Serie sollte das ursprünglich genau so sein, doch leider war Fisher immer kurz vor Drehbeginn aus privaten Gründen verhindert, so das man die Dracula Filme der späten 60er und frühen 70er Jahre von Routinies (Roy Ward Baker) oder Newcomern (Peter Sasdy, Alan Gibson) drehen ließ. Bedauerlich aus dem Grunde, weil Fisher ein wirklich ausgesprochen Talentierter Regiesseur war. Weiß Gott kein Genie, doch ein sehr guter Handwerker, der wusste, wie man das Publikum fesselt und unterhält.Solch begabte Schauspieler, wunderbare Ausstattung und gute Drehbücher wurden zum Markenzeichen jener goldenen Jahre der Hammer Studios, die etwa bis 1966 reichten. Danach ließ die Qualität stark nach, obschon weiter wunderbare Filme entstanden, die jedoch nicht mehr so überzeugen konnten wie eben hier vorliegender "Dracula". Dieser Film ist ein Klassiker, ein wichtiger Film nicht nur für die weitere Entwicklung des Horrorkinos. Im Vergleich zu vielen anderen Horrorfilmen mögen "Dracula" oder andere Hammer-Horror-Filme etwas gemütlich, altmodisch und behäbig wirken. Doch dafür haben sie echte Atmosphäre und sogar so etwas wie Gefühl. Ganz einfach Märchen für Erwachsene.
Hammer konnte es am besten, 20. Dezember 2006
die Hammer-Studios lieferten meines Erachtens die beste Umsetzung des Dracula-Stoffes.Im Gegensatz zu dem mir viel zu theatralisch agierenden Lugosi (der nichtmal Vampirzähne hatte), liefert Lee einen eleganten, gentlemanlike agierenden Dracula, dem man sowohl das Monster alsauch den Grafen abnimmt.Das Team Lee - Cushing ist unschlagbar und der Schluß wirkt auch in der heutigen Zeit noch immer spannend und gruselig.Tolle Umsetzung!
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