Kundenmeinungen
ohne worte, 13. April 2006
diese cd ist definitiv etwas vom besten, schönsten und geilsten was ich je in meinem leben gehört habe! eigentlich müsste man sich in regelmässigen abständen 1tag frei nehmen, sich mit dieser scheibe einschliessen und sie sich reinziehn bis zum umfallen. ich selber hab sie mal über ne woche hinweg jeden tag mind. 3mal aufgelegt. KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN!!! und an konzerte gehen - live sind sie einfach göttlich :)
Die Existenzialisten des Indie in Vollendung, 18. März 2006
Es gibt wahrhaft gute Musik in unserer Zeit, doch es gibt einiges was sicher bald wieder verblasst - so ist das in diesem Business eben. Aber unter dieser guten Musik findet sich auch immer wieder etwas, was einen nie mehr loslässt. Nada Surfs "Let go" ist so eine CD. Auch "High/Low", "The proximity effect" und das letzten Herbst erschienene "The wight is a gift" sind überaus hörbare Scheiben. Doch seit "Let go" gab es wohl keine CD, die den Schmerz und die Melancholie am einfachen Mensch-Sein derart zelebriert, dass man nach gespielten 53,39 Minuten Matthew Caws und seinen Mannen am liebsten um den Hals fallen möchte um ihnen für dieses wunderbare Meisterwerk zu danken.Die große Stärke von Nada Surf waren schon immer die langsamen Stücke und so ist das auch hier: Das oft gescholtene "Fruit fly", "Blonde on blonde", "Kilian's red" und "Paper boats" sind wunderbare Lieder, das Meisterstück "Inside of love" ist brilliant. Die rockigeren "Hi-Speed Soul", "The way you wear your head" oder "Treading water" ergänzen die ruhig gehaltene Stimmung sehr gut.Wenn man dann doch noch krampfhaft nach etwas schwächerem sucht, würde ich "La pour ca" und "No quick fix" nennen, bei denen der Funke nicht ganz übrspringen mag.
Diese kleinen Hymnen über die Liebe, das Leben und über Fruchtfliegen sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Einmal gehört wird man "Let go" nicht mehr so schnell vergessen können.Ich verneige mich in Ehrfurcht!
Britpop Sahnestückchen..., 10. Mai 2005
Ein Glück, das ein Freund mir mal das Nada Surf Album "Let Go" gegeben hat. Denn diese Band hat es in sich. "Let Go" ist allerfeinster melodiöser Britpop vom Feinsten. Zwar alles relativ glatt, aber ansonsten hervorragend. Die Band kann rocken- mal härter ("The Way you wear your Head", "Treading Water"), mal etwas melodiöser ("No Quick Fix", "Happy Kid"). Und mit "Kilian's Red", "Inside of Love" und dem zarten "Blonde on Blonde" zeigen sie auch ihre gefühlvolle Seite. Nada Surf beherrschen also alle Paradedisziplinen des Britpop: warme Gitarren, tolle Atmosphäre, gute Melodien, viele Gefühle. Ein echtes Wohlfühlalbum, von dem treibenden "Blizzard of 77" bis hin zum gefühlvollen "Paper Boats"- eine Platte die man sich sehr gerne anhört und dabei ein gutes Gefühl bekommt. Ein sehr sommerliches Album für entspannte Sommerabende und nette Tage in der Sonne.Also wer auf Melodiöses Rocken steht, der ist hier bestens aufgehoben
Anbetungswürdig, 24. November 2004
Es ist eine Mission, diese Platte zu empfehlen und ihren Lobgesang in die Welt hinaus zu tragen. Das "Pet Sounds" des Indierocks zeigt Nada Surf in einer kompositorischen Vollendung, die man im ersten Hören leider nur erahnt. Aber die Schleusen öffnen sich bald und dann steckt man bis über beide Ohren in Songs wie "Treading Water" und "Happy Kid". "Inside Of Love" ist ein Jahrhundert-Schluchzen nach der großen Liebe und "Blonde On Blonde" die Transformation eines großen Songtitels in eine kleine, bescheidene aber herzerweichende Ballade. Sicherlich, gerollt/gerockt wird auch noch genügend. Auch wenn man sich "Fruit Fly" und "Pour Ca" hätte sparen können, der Rest ist das Geld von mindestens drei CD-Käufen wert. Also, erwerben, mögen und predigen. Die Glaubensgemeinschaft für dieses Album muss wachsen. On your knees, boy.
|