Kundenmeinungen
Sehr anwendungs- und vor allem playerspezifisch, 7. Mai 2006
Über den Sound hört man ja fast nur gutes und ich kann da eigentlich prinzipiell nur zustimmen. Die Bässe sind Koss-typisch sehr gut ausgeprägt. Alle anderen Frequenzen werden ebenfalls sehr detailliert wiedergegeben, treten allerdings bei geringer Lautstärke stark in den Hintergrund und werden durch die übermächtigen Bässe übertönt. Genau da liegt das Problem des Kopfhörers: er ist in erster Linie für die Verwendung mit portablen MP3/CD-Playern gedacht, erst in zweiter für das Musikhören an einer stationären Anlage. Das Problem, das alle Kopfhörer, die sich nicht im Ohr sondern auf dem Ohr befinden mit portablen Playern haben (die geringe Lautstärke) wird beim Sporta Pro noch dadurch, dass beim (bequemeren) tragen mit dem Bügel im Nacken, die Höhrer leicht von den Ohren abstehen, verstärkt. Ich persönllich höre hauptsächlich Metal und war anfangs sehr enttäuscht: ohne einen gewissen Pegel verliert das schönste Gitarrensolo seinen Reiz. Allerdings konnte ich mich mit der Zeit an den niedrigen Pegel gewöhnen. Zudem hab ich festgestellt, dass mein minderwertiger CD-Player nicht unschuldig an diesem Problem war: mit dem Creative Muvo V200 meiner Schwester sah die Sache schon ganz anders aus. Also hab ich beschlossen: ein ordentlicher Player muss her: trotz des eingbauten Akkus (was ich eigentlich gar nicht mag) hab ich mich für den Samsung YP-U1 entschieden, da mir dessen Lautstärke angepriesen wurde und ich bin vollkommen zufrieden und wieder versöhnt mit meinem Sporta Pro. Vor allem solche Stücke, die durch die Bassüberbetonung am meisten litten (bestes Beispiel: The Heart Collector von Nevermore) stehen jetzt wieder ganz oben auf meiner Playlist. Dass mir die klapprige Bauart gelegentlich ein ganzes Büschel Haare ausreißt, wenn ich den Kopfhörer abnehm, ich mit dem Gerät überhaupt irgendwie ausseh wie ein Fluglotse und dass ich seinetwegen gelegentlich in Bus und Bahn fast gelyncht werde, kann ich ihm deshalb auch wieder verzeihen. Wer schönen Sound haben will muss eben leiden. Die erwähnte eigenartige Bauart ist übrigens nicht so instabil wie sie aussieht: Ich habe den Player jetzt seit einem halben Jahr und ein Verschleiss ist nicht zu bemerken, sollte das noch kommen ist da ja immer noch die endlose Garantie (für mich bei Kopfhörern ein wichtiger Kaufgrund). Als negativ lässt sich noch bemerken, dass das Gerät auch zusammengeklappt in der mitgelieferten Tasche (übrigens ein einfacher Lederbeutel) recht dick ist. Das ist kein Problem, wenn man im Winter eine Jacke anhat, aber für eine normale Hosentasche ist der Klotz einfach zu groß.
Ergo: sehr zu empfehlen vor allem wegen dem herausragenden Preis/Leistungsverhältnis und der langen Garantie. Wie oben beschrieben sollte es allerdings ein pegelstarker Player sein und auch ein wenig Geduld in Komfortfragen sollte man besitzen.
Nach langem hin und her..., 6. Januar 2006
..habe ich mich für die Sportausgabe des Koss- Klassikers entschieden. An allen mir zugänglichen Wiedergabegeräten (Sony Harddisc-Player, Heimanlage, Minidisc-Player portable sowie stationär, Discman)getestet muss man dem Klang min. 4 Punkte zuschreiben. "Nur" 4 da der Sportal pro ein wenig zu verzerrten Bässen neigt und mit 103 db nicht in der Lage ist, schwache Musikquellen deutlich aufzupushen ( besonders beim schwach staffierten neuem Sony Walkman von Relevanz). Bekommt er jedoch die volle Packung, knallt es ganz gewaltig in den Löffeln. Audiophil ist das natürlich nicht und besonders ausgewogen ebenfalls nicht, bringt aber trotzdem Spass und strapaziert nicht die Nerven. An der Heimanlage mit entsprechender Ausgangsleistung ist der Koss natürlich hoffnungslos überfordert und kann dafür nicht hergenommen werden, was eigentlich klar sein sollte. Aber nun zum eigentlichen Problem: Leider muss gestehen, daß weder der Tragekomfort noch die Verarbeitung ansprechend wirken. Die angepriesene Nackenbügel- Variante ist nicht nur unbequem sondern vielmehr heben sich die Muscheln bei dieser Trageweise leicht an, so dass man nicht mehr den vollen Kontakt hat, worunter natürlich die Übertagung leidet. Extra für den sportlichen Einsatz angeschafft, macht sich wohl bei jedem Enttäuschung breit, der sich musikalischen Hörgenuss beim Joggen wünscht. Wenn man dann die gewöhnliche Trageweise wählt, fragt man sich natürlich zu Recht, warum man sich nicht den deutlich besser klingengen Porta pro angeschafft hat.
Auflösungserscheinunen, 22. Dezember 2005
habe den "Sporta Pro" nun ein knappes Jahr,doch leider löst er sich trotz schonendem und nur gelegentlichem Gebrauch allmählich in Wohlgefallen auf:die Ohrmuscheln brachen aus den schwachen und billigen Plastikverankerungen,danach die Kabel aus den Lötstellen!!! MALO LAVORE!!!!!!!!!!!!!!Schade,denn der Sound ist echt spitze,Höhen und Bässe super!Habe deswegen mit Sekundenkleber notdürftig repariert,dadurch ging aber die Flexibilität der Ohrmuscheln verloren.Somit ist der Kopfhörer nur noch bedingt einsatztauglich.Leider! Fazit:eine bessere und vor allem stabilere Verarbeitung wäre unbedingt notendig! Schaue mich jetzt nach "made in Germany" um!
gutes Produkt, mit ein paar Schönheitsfehlern EDIT, 31. August 2005
Ich wollte meine bis dato verwendenden halboffenen Ohrhörer (aka Stöpsel) für unterwegs und beim Joggen ersetzen. Diese Anforderung wurde sehr gut erfüllt.
Sound: Der Bass war anfangs für meinen Geschmack sehr heftig, da ich nur die schwachen Bässe von den Stöpseln gewohnt bin. Nach 15 Minuten, ist es aber dieser Bass, der diese Kopfhörer so super macht. Außerdem verleiht ihm das eine sehr ausgeglichene Tonwiedergabe in allen Frequenzen, d.h. man muss nicht laut aufdrehen um alle Töne gleichmäßig laut zu hören. Entgegen so manch anderer Meinungen hier, habe ich zeitgleich einen High-End-Kopfhörer für zuhaus gekauft (Sennheiser RS130), und weiß somit was richtig und nicht richtig ist. Vertraut mir, der Bass muss so sein ! Trageweise: Es wird die Überkopf-Anwendung und eine Nackenbügel-Anwendung versprochen. Überkopf hält gut, zwar nicht perfekt, aber fürs Joggen reichts allemal. Es drückt und schmerzt nirgends und der Anpressdruck auf die Ohren ist auch genau richtig. Nackenbügel ist recht behelfsmäßig aber meiner Ansicht nach gut gelöst, indem einfach der Bügel um 90Grad gekippt wird. Hier drückt er aber etwas auf den oberen Enden der Ohren und ist somit nur bedingt brauchbar. Ich empfehle eindeutig die Überkopf-Trageweise. Mein Vorgänger beschwerte sich über das "Zusammenschieben" von den Bügeln usw. Ich kann nur sagen, it's not a bug, it's a feature. Ehrlich gesagt, find ich dieses Feature sogar gut ! Heißt, die oben aus Federstahl ? bestehenden 2 Elemente passen sich immer automatisch an die Kopfgröße an. Wenn man sie aufsetzen will, muss man den Kopfhörer einfach aufsetzen und die Elemente passen sich (mit etwas Nachdruck) automatisch an die Kopfgröße an. Ich empfehle aber nachher diese noch oben nachzujustieren, damit sie optimalst passen. Dies gilt natürlich auch für die Nackenbügel-Sache. Bauweise, Verarbeitung: Klapprig. Aber das is mir egal, weil mir der Sound und die Trageweise das wichtigste war. Außerdem sieht man mit dem Ding aus, wie wenn man aus den 60ern kommt, aber über diesen Schatten muss man leider springen, wenn man echt guten Sound für unterwegs haben will. Das Kabel ist sehr glatt ausgeführt, somit ist es auch für den Sport gut geeignet, weil es nicht sehr an der schweißnassen Haut haftet. Das Zusammenklappen ist zwar recht nett, wie auch das zu kleine aber doch brauchbare Leder-Sackerl, aber dieses "Feature" werd ich wohl nie verwenden. Man muss sich selbst ein bisschen beschäftigen, bis man rausfindet, wie das Zusammenklappen funktioniert, aber es geht. 4 Punkte also, weil es ein gutes Produkt mit ein paar kleinen Schönheitsfehlern (Nackenbügel-Version drückt, klapprig, billiges Aussehen und man schaut wie jemand von den 60ern aus) hat. EDIT: Gut, ich habe nun diesen Kopfhörer etwa ein halbes Jahr verwendet und meine Meinung hat sich entscheidend geändert ! Der rechte Lautsprecher hat ein leichtes Flattern bei Bässen und ist somit nicht mehr ordentlich zu gebrauchen. Ich schätze mal, dass das dieses Problem aus der klapprigen Bauweise resultiert. Die Bässe sind entgegen meiner Behauptung zu extrem. Nurmehr 2 Punkte wegen vorzeitigem Produktfehler
gutes Produkt, mit ein paar Schönheitsfehlern, 31. August 2005
Ich wollte meine bis dato verwendenden halboffenen Ohrhörer (aka Stöpsel) für unterwegs und beim Joggen ersetzen. Diese Anforderung wurde sehr gut erfüllt.
Sound: Der Bass war anfangs für meinen Geschmack sehr heftig, da ich nur die schwachen Bässe von den Stöpseln gewohnt bin. Nach 15 Minuten, ist es aber dieser Bass, der diese Kopfhörer so super macht. Außerdem verleiht ihm das eine sehr ausgeglichene Tonwiedergabe in allen Frequenzen, d.h. man muss nicht laut aufdrehen um alle Töne gleichmäßig laut zu hören. Entgegen so manch anderer Meinungen hier, habe ich zeitgleich einen High-End-Kopfhörer für zuhaus gekauft (Sennheiser RS130), und weiß somit was richtig und nicht richtig ist. Vertraut mir, der Bass muss so sein ! Trageweise: Es wird die Überkopf-Anwendung und eine Nackenbügel-Anwendung versprochen. Überkopf hält gut, zwar nicht perfekt, aber fürs Joggen reichts allemal. Es drückt und schmerzt nirgends und der Anpressdruck auf die Ohren ist auch genau richtig. Nackenbügel ist recht behelfsmäßig aber meiner Ansicht nach gut gelöst, indem einfach der Bügel um 90Grad gekippt wird. Hier drückt er aber etwas auf den oberen Enden der Ohren und ist somit nur bedingt brauchbar. Ich empfehle eindeutig die Überkopf-Trageweise. Mein Vorgänger beschwerte sich über das "Zusammenschieben" von den Bügeln usw. Ich kann nur sagen, it's not a bug, it's a feature. Ehrlich gesagt, find ich dieses Feature sogar gut ! Heißt, die oben aus Federstahl ? bestehenden 2 Elemente passen sich immer automatisch an die Kopfgröße an. Wenn man sie aufsetzen will, muss man den Kopfhörer einfach aufsetzen und die Elemente passen sich (mit etwas Nachdruck) automatisch an die Kopfgröße an. Ich empfehle aber nachher diese noch oben nachzujustieren, damit sie optimalst passen. Dies gilt natürlich auch für die Nackenbügel-Sache. Bauweise, Verarbeitung: Klapprig. Aber das is mir egal, weil mir der Sound und die Trageweise das wichtigste war. Außerdem sieht man mit dem Ding aus, wie wenn man aus den 60ern kommt, aber über diesen Schatten muss man leider springen, wenn man echt guten Sound für unterwegs haben will. Das Kabel ist sehr glatt ausgeführt, somit ist es auch für den Sport gut geeignet, weil es nicht sehr an der schweißnassen Haut haftet. Das Zusammenklappen ist zwar recht nett, wie auch das zu kleine aber doch brauchbare Leder-Sackerl, aber dieses "Feature" werd ich wohl nie verwenden. Man muss sich selbst ein bisschen beschäftigen, bis man rausfindet, wie das Zusammenklappen funktioniert, aber es geht. 4 Punkte also, weil es ein gutes Produkt mit ein paar kleinen Schönheitsfehlern (Nackenbügel-Version drückt, klapprig, billiges Aussehen und man schaut wie jemand von den 60ern aus) hat.
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