Kundenmeinungen
FANTASTISCH, 3. Dezember 2007
Seit dem ich meine Lieblingsband Porcupine Tree schon über und über gehört habe und auf der Suche nach anderen guten "ProgRock"-Bands bin, durchstöbere ich amazon nach Rezesionen, die auf Ähnliches hoffen lassen. Immer wieder stößt man da ja auf Band, die super sein sollen, um festzustellen, dass Geschmäcker nun einmal verschieden sind.
Dredg hat miach aber vollkommen überzeugt mit einem Mix aus schnell, direkt und wiederum warm und melodisch. Dabei sind sie mindestens so einfallsreich wie Wilson und Co., vielleicht nicht so erfahren und technisch versiert, aber immer noch ganz oben auf der Einfallsreichtum-Skala. Wow, das Ding hat mich absolut überzeugt!!!
Same ol' road ist wunderbar melancholisch und bei zanzen gehts schon mehr ab, allerdings nie ohne eine gewisse Elegie und Mut zum Stilwechsel.
Dieser Mut sollte mit einem belohnt werden: Kaufen!
Beste junge Band unserer Zeit!, 5. Juni 2007
Für mich sind die Jungs um die Mannen von Gavin Hayes die Beste junge Band unsere Zeit! Sie vestehen soviel vom Musikmachen und haben eine unnachahmliche Liebe zum Detail beim musizieren, dass es eine wahre Freude ist ihnen dabei zu lauschen.
Seit 2 Jahren kenne ich diese Ausnahmegruppe und dieses Werk nun von Dredg und muss sagen es hat noch nichts von seinem Charme verloren. Es hat noch genau soviel Power und Energie wie damals. Es zieht einen förmlich in seinen Bann. Ob es nun der wunderschöne, unbeschreibliche Gesang von Gavin ist oder die zauberhaften Melodien, welche Mark Engles auf der Gitarre zelebriert.
Ganz besonders hervorheben möchte ich die Stücke Same Ol}Road, Of The Room und The Canyon Beyond Her. Was hier an Musik produziert wurde ist für mich einfach unglaublich schön und man fühlt sich wie im 7. Himmel! Unbeschreibliches Gänsehautgefühl was die Band hier einem schenkt und einen wahrhaftig zum träumen bewegt.
Nicht von minderer Qualität sind die vielen Zwischenstücke, 5 um genau zu sein, also eigentlich nur 11 Lieder auf dem Longplayer. Die Band entwickelt hier eine außergewöhnliche Spielfreude und das Album wird um einige Facetten reicher.
Wer die Möglichkeit hat Dredg, falls sie wie angekündigt diesen Jahres ihr neues Album rausbringen, die Möglichkeit hat sie auf Tour zu erleben, sollte sich diese Chance auf keinen Fall verpassen lassen! Denn Dredg sind live einfach der irre Wahnsinn. Besonders erwähnenswert ist das Dino Campanella simultan Schlagzeug und Keyboard spielt!!! Und der gute Gavin begeistert neben seinem wunderschönen filigranen Gesang auch noch mit einer Slide-Gitarre.
Für mich ist abschließend zu sagen, dass El Cielo und Dredg überhaupt, jedem herzlichst zu empfehlen ist. Vergleiche mit anderen Bands zu ziehen ist schwer und für mich ist diese Wahnsinnsgruppe einfach einmalig!!!
Etwas zum dankbar sein!, 1. November 2006
Ich bin im Besitz aller 3 Machwerke von Dredg, nicht weil man sie, ähnlich wie ein Statussymbol, haben muss, sondern einfach weil sie alle verdammt gute Musik zu bieten haben. Eine Rezension und die damit einhergehende nachdrückliche Empfehlung sich zumindest eines dieser Schmuckstücke anzueignen (falls es wirklich noch einen interessierten Rock-Fan gibt, der das nicht längst getan hat) gebührt aber nur der mit Abstand besten Scheibe von Dredg dieser hier.
Beim Hören dieser Musik gewinnt man unweigerlich den Eindruck zumindest ging es mir so dass irgendwann ein Fremder bei den Jungs auf der Matte stand und sprach Euer Leitmotif hat mich überzeugt. Ich habe einen Auftrag für euch. Vertont mir als nächstes doch bitte den Begriff Schönheit! Tja, das haben sie dann auch gemacht.
Das ist es, was mich an diesem Album unendlich fasziniert. Man hört diese großartige Musik, lächelt entrückt und denkt die ganze Zeit über Dinge wie Mann, ist das schön oder wie wunderbar, bis man dann irgendwann zum obligatorischen Scheiße, schon wieder zu Ende kommt.
Es ist ganz egal, ob man sich Up-Tempo-Nummern wie die Single-Auskopplung Same Ol Road oder Convalescent anhört, es mit der bittersüßen Schönheit von Sorry But Its Over oder It Only Took A Day hält, oder sich an eine leicht verzwirbelt / verjazzte Nummer wie Whoa Is Me klammert. Selbst die kleinen Brushstrokes zwischendurch runden das Bild nicht nur ab, sondern sind wesentlicher Bestandteil des Ganzen und auf keinen Fall wegzudenken.. Zu empfehlen ist natürlich sowieso, sich die Scheibe in einem durch und dann noch mal und so weiter anzuhören. Pickt man sich Lieder einzeln raus, verpasst man einfach zuviel.
Alles an El Cielo ist mächtig und beeindruckend und mächtig beeindruckend. Die Kompositionen und Arrangements, die musikalischen Fähigkeiten der Künstler an ihren Instrumenten und selbstverständlich - wenn nicht gar ausdrücklich auch der Gesang von Herrn Hayes. Hab hier schon Rezensionen gelesen, die an ihm, ausgerechnet an ihm!, eine schlechte Rezension festmachen. Geschmäcker sind natürlich verschieden, aber was man an dieser großartigen Stimme auszusetzen haben kann, fällt mir schwer nachzuvollziehen. So wie ich das sehe, hat er eine der schönsten Stimmen des ganzen Genres. Keine Ahnung was für eine Stimmband-Krankheit er noch zu Leitmotif-Zeiten hatte, aber die ist hier wirklich und wahrhaftig zur Gänze auskuriert.
Wer wirklich noch von sich behaupten kann, Dredg nicht zu kennen, sollte das ändern...dringend! Und zwar mit El Cielo, der besten von Dredg und einer der besten überhaupt.
Beim zweiten Hören funkts, 4. Juni 2006
Ich habe mir diese CD gekauft, da Amazon mir sie in "Mein Shop" angeboten hatte. Die 30 Sekunden zum Reinhören sind manchmal trügerisch, da der Real Player sehr plastisch wirkt, der Sound und vor allem der tolle Preis waren jedoch verlockend.
Ich habe mir an diesem Tag drei Scheiben bestellt und el cielo als letztes in den Player gelegt. Da war ich wohl schon überhört und dachte mir als erstes "das war wohl doch nix".
Heute Morgen jedoch beim zweiten Reinhören bin ich doch sehr überrascht und angetan über den kreativen Sound und die Scheibe gefällt mir von Lied zu Lied besser.
Allerdings siedle ich dieses Werk nicht im progressiven Bereich an, die Wurzeln dieser Gruppe liegen da wohl eher im Grunge, die Gitarrenriffs und die düstere Grundstimmung erinnern teilweise stark an Nirvana. Auch das Fehlen ausgeprägter Keyboards ist ein weiters Indiz hierfür.
Die Arrangements der Songs sind jedoch wie schon beschrieben interessant und abwechslungsreich, vielleicht sogar ungewollt trotzig und gewollt naiv, zu behaupten die Strukturen seien etwas wirr widerspricht sich hierbei dann etwas. Der Aufbau der Songs von 1 bis 16 ist wie eine Steigerung, das ist cleveres "Songwriting".
Der Einsatz der Zusatzinstrumente wie Strings oder Saxophon sind wirklich nur zur Untermalung und perfekt ohne Über- oder Untertreibzng eingesetzt und das letzte Lied endet sogar als Auslauf in einem Männerchor.
Letztlich ist auch das booklet sehr gelungen, alles ist in Handschrift verewigt, teilweise kindlich ( naiv ) und teilweise vorerwachsen ( trotzig ).
Ich denke, dass mir das Album auch beim dritten und vierten Einlegen gefallen wird, rundherum eine starke Produktion.
Sucht euch einen neuen Sänger!, 22. Mai 2006
Eine Band mit einer Instrumentierung nach meinem Geschmack, komplex aber trotzdem eingängig, viele interessante Instrumente, gelungene Songs. Und dann das grosse Manko: Man hat einen Klon von Morton Harkett von Aha als Sänger ins Studio gezerrt, der den positiven Eindruck mit seiner Kastratenstimme zunichte macht. Desahlb nur 3 Punkte.
|