Beschreibung
Noch ist Björn Casapietra nicht so bekannt wie Andrea Bocelli -- noch. Das könnte sich allerdings mit Silent Passion schlagartig ändern. Björn hat nicht nur einen wunderschönen Tenor, sondern sieht auch umwerfend gut aus und ist sehr charmant. Kein Wunder, dass der Sohn der italienischen Sopranistin Celestina Casapietra und Herbert Kegel, dem Chefdirigenten der Dresdner Philharmoniker, zunächst für Werbung und Film entdeckt wurde. Er war es, der seiner Freundin die Ferrero-Küsschen wegaß und sein Baby mit Fixies-Windeln wickelte, und der zum Beispiel in der RTL-Serie Unter uns den Herzensbrecher Armin Franke gab. Die Gagen verwendete der junge Mann, der in Genua geboren wurde, für seine Gesangsausbildung in Berlin und Mailand. Sein Debütalbum Björn Casapietra kam vor zwei Jahren bereits in die Hitparaden, und dieser Erfolg dürfte auch dem neuen Album beschieden sein. Mindestens. Geschickt mischt Casapietra darauf "Tristezza" von Chopin mit Pop-Klassikern wie "Amazing Grace" und "Unchained Melody", singt Filmmusik aus Out Of Africa -- im Duett mit Mutter Celestina -- und Evergreens wie Leonard Bernsteins "Good Night", und verbindet das Ganze mit teils dramatischen, teils klassisch angehauchten neuen Liedern wie "Adios Mujer" oder "Ferita D'Amore". Fazit: ein Album, das vielleicht nicht ganz dem Geschmack von eingefleischten Opernfans entspricht, das aber allen Liebhabern gehobener Unterhaltungsmusik garantiert gefällt. --Julia Edenhofer
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