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Paramount Home Entertainment: Eine verhängnisvolle Affäre - Collector

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Eine verhängnisvolle Affäre - Collector's Edition

mit Michael Douglas Glenn Close Anne Archer

Regie: Adrian Lyne

Paramount Home Entertainment

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08/Jän/2009 - 08:44

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Beschreibung

DVD FSK 16 Komödie und Drama/ Paramount. EAN 4010884500639 Eine verhängnisvolle Affäre




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Kaninchen-Eintopf à la Close - Eine verhängnisvolle Affäre, 4. Oktober 2008

Ein Seitensprung mit einer verführerischen Frau (Glenn Close) und die fatalen Folgen für einen Rechtsanwalt (Michael Douglas) und dessen Familie, davon erzählt EINE VERHÄNGNISVOLLE AFFÄRE (Fatal Attraction) aus dem Jahr 1987, einer der größten Kassenknüller der 80er und Kulturphänomen, vielfach diskutiert, kritisiert, analysiert. Als Metapher auf die AIDS-Paranoia wurde er gesehen, als Rückkehr zu (verlogenen) konservativen Familienwerten, als Abstrafung der beruflich unabhängigen Frau und als Warnung an alle Ehemänner, die sich mit Seitensprung-Absichten tragen. Sicher ist von allem etwas im Film vorhanden, doch die eigentliche Brillanz des Thrillers liegt in der Art, wie Regisseur Adrian Lyne sein Publikum gnadenlos manipuliert und sämtliche Regeln der Figurenzeichnung auf den Kopf stellt. Michael Douglas bleibt bis zum Abspann eine sympathische Identifikationsfigur und "Opfer" der weiblichen Attacken, obwohl er bei erstbester Gelegenheit seine Ehefrau betrügt, belügt, seine Geliebte nach Gebrauch kalt abserviert und ihr später einen Schwangerschaftsabbruch nahe legt, bevor er sie verprügelt! Adrian Lyne versucht nicht einmal, den Seitensprung zu motivieren und stellt Douglas mit Anne Archer eine wunderbar warmherzige, schöne und begehrenswerte Ehefrau zur Seite, die ihrem Mann auch noch nach klarer Faktenlage hilfreich zur Seite steht gegen die Bedrohung von außen. Glenn Close hingegen, streng genommen das eigentliche Opfer, welches von Douglas ausgenutzt, geschwängert und wie ein Papiertaschentuch weggeworfen wird, spielt dermaßen atemberaubend eine so hassenswerte Figur, dass jeder im Publikum sie persönlich umbringen möchte. Kein Wunder, dass Lynes ursprüngliches Ende, in dem Close Selbstmord begeht und Douglas wegen Mordes verhaftet wird, das Publikum kalt ließ. Der Zuschauer will sehen, wie Close kreischend zur Hölle fährt, möglichst blutig, egal ob sie gerade schwanger ist oder nicht. Eine solch schamlose Ausbeutung der niedersten Instinkte des Publikums verdient allerhöchsten Respekt. So etwas funktioniert natürlich nur mit außergewöhnlichen Darstellern, und diese Glenn Close-Show hat es wirklich in sich. Ob sie das liebreizende Kind ihres Lovers auf einen Rummelplatz entführt, das Kaninchen in den Kochtopf steckt oder sich beim Anblick der heilen Familie im Garten spontan übergibt (ein klarer Kommentar von Adrian Lyne, der noch mit seinem zynischen Schlussbild klarstellt, dass er persönlich völlig andere Werte vertritt als sein Film), als Schauspielerin ist sie so intelligent, dass sie niemals Mitleid zu heischen versucht, sondern sich kopfüber in die Satans-Rolle wirft, und dabei hat sie mörderischen Spaß.Man kann der VERHÄNGNISVOLLEN AFFÄRE vieles vorwerfen - er ist undifferenziert, reißerisch, extrem frauenfeindlich (sogar Douglas' bester Freund ist als sexistisches Moppelchen ein Sympathieträger), er ist aber auch gnadenlos spannend und präzise inszeniert. Das Timing und die langsame Steigerung der Intensität sind bemerkenswert, ebenso die Filmmusik von Maurice Jarre, die so subtil und unterschwellig eingesetzt wird, dass man sie kaum wahrnimmt. Wenn auch der Vergleich mit Hitchcock angesichts einer VERHÄNGNISVOLLEN AFFÄRE absurd scheint - Lyne bekommt in jeder Sekunde genau die Reaktion vom Zuschauer, die er haben will, insofern gehört der Thriller trotz allem Negativen zum Besten, was das Genre hervorgebracht hat. Ein heutiges Publikum würde ihn übrigens bei weitem nicht mehr so erregend finden wie das damalige, so sehr ist der Thriller seiner Zeit geschuldet. Die Special Collectors Edition präsentiert neben dem Film (mit zu starkem 16:9-Cache, der viel vom ursprünglichen Format abdeckt) eine Reihe sehens- und hörenswerter Extras, darunter das alternative Ende, ein ausführliches Making Of, den Trailer, einen Audiokommentar von Adrian Lyne, sowie Probeaufnahmen von Douglas und Close, in welchen der interessierte Laie sehen darf, auf wie viele Arten man ein- und dieselbe Szene spielen kann. Großartig, wenn man bedenkt, was sich heute so alles "Schauspielerin" nennt.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Bildformat nicht optimal, 12. April 2007

Man sieht zwar im Vergleich zu 1:1,33 rechts ein klein wenig mehr, aber oben und unten wurde ein Stück abgeschnitten. Vermutlich liegt das richtige Format bei ca. 1:1,66. Warum können Filme nicht so veröffentlicht werden, dass man alles sieht?


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Langweilig, 13. Februar 2005

Ich hätte mir mehr von dem Film versprochen da die Inhaltsnagabe schon etwas her gibt und sehr spannend klingt. Was die Grundstorry auch bestimmt ist!!! Aber wo bleibt die Erotik? Diese zwei Szenen Lust die kurz hintereinander folgen gehören für mich nicht zu einem Erotik - Thriller sondern zu einem ganz gewöhnichen Thriller. Im großen und ganzen ist der Film langweilig. Er zieht sich sehr lange hin. Es sind 4 - 5 schockierende Szenen die man in in anderen Filmen nicht oft zu sehen bekommt. Da bleibt einem dann wirklich die Spucke weg. Aber noch einmal würde ich mir den Film nicht ansehen. Er hat meine Erwartungen sehr enttäuscht.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Typisch Amerika, 9. April 2003

Ein sehr guter Film von Adrian Lyne. Leider ein typisch amerikanisches Ende. Möglichst viel Blut und Action, dabei passt das ursprüngliche Ende besser zum Film.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  ein super Film- auch/gerade weil er in seine Zeit passt !, 4. Januar 2003

Sicher gebührt dem Drehbuchautor als Ideengeber großes Lob, weil das Grundthema (one night stand mit unerwarteten Folgen) einfacher nicht sein könnte und am Ende doch ein so toller Thriller zu Stande gekommen ist. Das ist aber zweifellos auch allen anderen Beteiligten zu verdanken, allen voran den Darstellern. Michael Douglas brilliert wie in einigen anderen Kassenschlagern der 80er auch hier. Aber vor allem Glenn Close -der hätte man das in dieser Rolle schon weniger zugetraut- ist grandios.

Man darf aber nicht vergessen, zu welcher Zeit dieser Film entstanden ist. Flüchtige Beziehungen und berufstätige Frauen im Gegensatz zu Familie und traditioneller Rollenverteilung waren in den 80ern Themen, die noch für viel Gesprächsstoff sorgten. Heutzutage aber erscheint dieses Szenario in seiner Grundstruktur möglicherweise weniger interessant.

Das hier schon besprochene alternative Ende im Stile eines großen Abschlachtens muss ins Reich der Fabel verwiesen werden -jedenfalls wurde es nicht filmisch umgesetzt.In Wahrheit ist bei den special features das ursprüngliche Ende zu sehen, dass dem Test-Publikum in den Staaten zu "flach" wahr. Denn dann wäre der Film im Endeffekt mehr Psychogramm einer einsamen Frau geworden, anstatt Psychothriller (und damit für die breite Masse weniger unterhaltsam).All jene, die den Film seinerzeit schon im Kino gesehen haben, werden ihn sowieso mögen, alle anderen sollten jedenfalls auch den Versuch wagen !




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