Beschreibung
Jasan Moran ist zwar erst Mitte 20, aber er hat bereits einige eindrucksvolle Aufnahmen vorzuweisen. Bei dem 2001 erschienenen Album Black Stars wirkte der legendäre Sam Rivers mit, eine Bestätigung für die Fähigkeiten dieses jungen Pianisten und Komponisten. Jason Moran verdankt seine Inspirationen Vorbildern wie Andrew Hill, Randy Weston und Herbie Nichols, die nur schwer in eine Kategorie einzuordnen sind. Er hat aber ebenso seinen eigenen Weg gefunden und auf den ersten Blick völlig unterschiedliches Material durch seine eigene, persönliche Sensibilität integriert. Modernistic ist sein erstes reines Solowerk, und wir finden hier einen Teil seiner eigenen Stücke zusammen mit Kompositionen von Schumann, James P. Johnson, Muhal Richard Abrams und Afrika Bambaata (um dem Titel des Albums gerecht zu werden, präsentiert Moran eine für Piano umgeschriebene Version von "Planet Rock"). Er bewegt sich mit Grazie und Selbstvertrauen von kleinen stimmungsvollen Klanglandschaften ("Gangsterism On Irons" ist irgendwo zwischen Copland und Satie angesiedelt) bis hin zu völlig zerstückelten Post-Bop-Stücken, die eine fröhlich-ausgelassene Stimmung verbreiten. Jason Moran erweist sich als der neueste Pianist, der sich mit demonstrativer Leidenschaft für die Traditionen von Jazz und Klassik engagiert. --David Greenberger
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