Kundenmeinungen
James Levine und Verdi / Maskenball, 26. Juni 2006
Hier stimmt auch einmal wieder alles, die Inszenierung ist richtig und das sagt heute etwas, wo in Europa der Maskenball überall spielt, nur nicht in Schweden (oder in der 2. Fassung in Boston) Luciano Pavarotti singt den König Gustavo III. nobel und in großartiger stimmlicher Verfassung, Aprile Millo ist eine ebenbürtige Amelia, Florence Quivar eine unheimliche Ulrica bei bester Stimme und Harolyn Blackwell ein Oscar der nur so aus Übermut überquirlt - auch gesanglich. Nicht unerwähnt der Renato von Leo Nucci ein vornehmer Freund Gustavos und dann durch Umstände sein Rivale, als Gatte, um Amelia. James Levine dirgiert hier sein Orchester, das der MET und es wird Verdi-mäßig gespielt mit Temperament und Feuer, speziell im Duett Gustavo / Amelia zu Mitternacht am Galgen, wo es recht gruselig ist, und dann das Quintett mit Chor mit Renato und den beiden Intriganten, die den Mord planen. Dieser Maskenball gehört in jede DVD Sammlung, und ich finde gerade, dass das Publikum bei der Sache ist, ist spannend.
Einfach großartig, 14. Oktober 2002
Was soll man mehr loben ? Levine?, diesen Operndirigent par excellence, das Orchester ?, das seine italianita umsetzt. Die Sänger? Einen wohlaufgelegten Pavarotti, der nicht nur auf der Höhe seiner Sangeskunst ist, sondern sogar schauspielern kann. Milo als völlig gleichwertige Amelia, aber auf die Partie des Renato, des Oskar, der Ulrica sind einfach phantastisch besetzt.Alles ist hervorragend, bis auf das unerträgliche Publikum. Natürlich wäre ich auch begeistert, aber warum müssen wir das heute mitkaufen ? Ist eine solche Aufnahme nicht bearbeitbar ? Selbst in die Arien wird hineingeklatscht. Schade, bei soviel Perfektion, aber für einen Abzug reicht dieser Unbill nicht.
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