Kundenmeinungen
Zweifelsfrei kein schlechtes Spiel..., 23. Januar 2006
...wenn man sich nicht daran stört (im Gegenteil: Ich finde es gut!), dass das Spiel recht 'simpel' ausgefallen ist. Man kann aber genug verschiedene Arten an Rennen fahren. Auch als Anfänger schafft man es recht schnell Rennen zu gewinnen, da die Strecken nicht zu 'schwer' (Breite Pisten) und zudem sehr schön dargestellt sind.Recht bald hat man genug Punkte, um sich bessere Autos zu kaufen (von denen es genug gibt). Mir macht es nichts aus, das man Anfangs recht wenig Strecken zur Auswahl hat, da man sich so erst verbessern kann, indem man die Strecken auswendig lernt.Zwei gravierende Kritikpunkte hat das Spiel allerdings: 1. Man kann nicht mit dem Steuerkreuz lenken, wobei man auch lernt mit dem Joystick klarzukommen. 2. Andere Autos drängen dich ab bzw. lassen dich nicht überholen. Wenn du dies aber versuchst, bist immer nur du der Leidtragende, der sich dreht. Es gibt aber eine Taste, die dich wieder auf die Straße setzt.
"Speed" ja, "Hot" vielleicht, 25. Mai 2005
Quietschenden Reifens kreischt der Porsche dicht hinter dem Ferrari durch die Kurve, doch der Wagen aus Maranello macht trotz des Hupkonzerts nicht Platz. Fast gehen die Stoßstangen auf Tuchfühlung, da zieht der Carrera GT im letzten Moment rechts am Spider vorbei. Einige Begrenzungspfosten bleiben buchstäblich auf der Strecke, als die Protagonisten dieses Nervenkrimis gen Horizont entschwinden. Zurück bleibt, inmitten Schwaden abgeriebener Reifen und Auspuffgasen, ein schwarz-weißer Lambo. Abgeschlagen schaltet dessen Fahrer das Blaulicht auf dem Dach ab, während er noch überlegt, ob zwecks Verstärkung lieber ein Hubschrauber oder eine Straßensperre zu rufen ist.So ähnlich spielt es sich in Need For Speed: Hot Pursuit 2 ab, dem ersten Konsolenableger der Rennspielserie. Der Spieler könnte in jeder Rolle stecken - vorausgesetzt, er hat die entsprechenden Strecken und Fahrzeuge freigeschaltet, denn anfangs ist die Auswahl beschränkt.Strecken und Fahrzeuge müssen mit sogenannten NFS-Punkten erkauft werden, die man für gute Platzierungen, abgehängte Cops usw. erhält. Die kann man zum einen im Herausforderungs-Modus erfahren, in dem man Zeitfahrprüfungen, Rennen, KO-Wettkämpfe, Turniere oder als Gesetzeshüter Verfolgungsjagden absolvieren, aber auch die Strecken ganz gemütlich und ohne Zeitdruck erkunden kann - wahlweise auch per Splitscreen gegen einen Mitspieler, dann jedoch ohne Punkte. Einstellbare Parameter sind unter anderem Anzahl, Können und Fahrzeuge der Gegner, auch kann Gegenverkehr und Polizeieinsatz ein- oder ausgeschaltet werden. Schon bald werden die 93 freischaltbaren Boni jedoch so teuer, dass man in diesem Modus mehrere Dutzend Rennen zu gewinnen hat, um ein weiteres Feature zu erlangen.Schneller geht es durch Absolvieren der je 33 Fahraufgaben im Meisterschafts- und Hot-Pursuit-Modus. Ersterer besteht aus Rennen gegen gleichgesinnte Landstraßenrowdies, in zweiterem ist zusätzlich die Polizei mit von der Partie, mit der man auch selbst auf Verkehrssünderjagd gehen kann. In beiden Modi werden Strecke und Autoauswahl unabhängig von Freischaltungen vorgegeben, je nach Leistung Medaillen und NFS-Punkte ausgeteilt sowie weitere der in Baumstrukturen organisierten Prüfungen zugänglich gemacht.Abgerundet wird all das durch die Schnellstartmöglichkeit, die den Spieler ohne große Menüs direkt in ein zufälliges Rennen wirft.Wagt man einmal eine Spazierfahrt, wird man auf eine detailreiche, atmosphärische Umgebung aufmerksam, die man im Rennen kaum genießen kann. Monumentale sechsspurige Stadtautobahnen mit verästelten Brücken und Überführungen wechseln sich übergangslos ab mit serpentinendurchzogenen Gebirgspässen und palmengesäumten Vororthighways, eingebettet in reichhaltige Polygonlandschaften mit wunderschön animierten Wasserfällen, feurigen Lavalandschaften und malerischen Küstenabschnitten. Auch die insgesamt 21 verschiedenen Rennwagen vom Lotus Elise bis zum McLaren F1, zuzüglich der aufgemotzten NFS-Versionen und Polizeivarianten, sind sprichwörtlich glänzend herausgeputzt. Schicke Explosionen, Staub- und Raucheffekte sowie Karosseriedeformierungen bei zu viel „Feindkontakt" (mit leider nur schwachem Schadensmodell, wenn überhaupt) kommen hinzu. Trotzdem werden die Xbox-Grafikfähigkeiten nie voll ausgenutzt. Und die scheinbar der Designschule Bauhaus, Abteilung Klotzminimalismus, entstammenden Gegenverkehrvehikel trösten nicht darüber hinweg, dass die Ansaugstutzen des Murcielago bei Tempo 180 nicht ausfahren.Die bereits erwähnten verschiedenen Renntypen verdienen nähere Erläuterung: beim Zeitrennen geht es darum, eine bestimmte Strecke möglichst schnell zu absolvieren. Bei KO-Rennen wird pro Runde das hinten liegende Fahrzeug eliminiert, bis nur noch der Sieger übrig ist. Normale Rennen bedürfen hoffentlich keiner weiteren Erklärung, während Turniere eine Anzahl hintereinandergeschalteter Rennen sind. Besonderes Augenmerk verdienen die Sei-Ein-Cop-Rennen, in denen es darauf ankommt, mit einem Polizeifahrzeug möglichst viele Raser einzuholen und entweder per Ausbremsen oder Rammen zur Strecke zu bringen. Dabei stehen dem Spieler auch taktische Maßnahmen wie Verstärkung, Helikoptereinsatz oder Straßensperren und Nagelteppiche zur Verfügung, die jedoch bedauerlicherweise nicht immer gezielt eingesetzt werden können. Leider wurde der Multiplayermodus des ursprünglichen Hot Pursuit nicht übernommen: entscheidet man sich, Sei-Ein-Cop zu zweit zu spielen, jagt man quasi Geschwindigkeitssünder um die Wette, anstatt wie bei der PC-Vorlage als Polizist und Rennfahrer gegeneinander zu rasen.Pluspunkte erntet Hot Pursuit 2 mit seiner ausgeprägten Fahrphysik, die selbst ungeübten Spielern einfachen Zugang ermöglicht: besonders beeindruckend war, dass wirklich jedes Fahrzeug einen deutlich eigenen und von allen anderen fahrbaren Untersätzen unterscheidenden Fahrcharakter hat. Man durchschreitet quasi alle auf vier Rädern erlebbaren Geschwindigkeitsgrößenordnungen. Auch die verschiedenen zur Auswahl stehenden Layouts der Steuerung sind durchdacht und überfordern selbst bei Handschaltung nicht. Lediglich der Lenkausschlag über die analogen Sticks ist deutlich zu empfindlich, so dass man schnell darauf zurückfällt, jede Kurve in Ecken zu durchfahren.Umfangreiche Fahrerstatistiken bieten in gewissem Umfang die Möglichkeit, Rekorde aufzustellen sowie das Fahrkönnen zu analysieren. Die Replay-Kamera ist leider stark eingeschränkt und praktisch vollkommen uninteressant: man kann weder die Kameraposition verändern, noch das Rennen abspeichern, trotz Xbox-Festplatte.Leider kommt trotz allem schon nach relativ kurver Spielzeit die Ernüchterung: auch der Sei-ein-Cop-Modus ändert nichts daran, dass es bei NFS ausschließlich um möglichst schnelles Fahren geht. Das ist an sich nicht schlecht, doch statt Inspiration und Phantasie wie im zweiten NFS-Teil findet man nur den im Prinzip guten Trick der Spiegelung und Umkehrung von Strecken, erweitert um variable Abzweigungen und Abkürzungen. Man fährt letztenendes immer dieselben trockenen 4 Strecken, andere aus vorherigen NFS-Titeln bekannte und geschätzte Ausstattungsmerkmale wie etwa Nacht- oder Schlechtwetterfahrten sucht man vergebens. Slalomwettbewerbe oder Rennen mit den Polizeiautos hätten wenigstens für etwas Abwechslung gesorgt. Auch andere potentiell für Kurzweil sorgende Optionen wurden übersehen, etwa detailliertes Einstellen der Renngegner- und Polizeifahrzeuge. Die KI ist taktisch harmlos und fällt durch Suizidgefährdung auf: die Schwierigkeit besteht in der Regel nicht darin, schneller zu sein, sondern darin, nicht von Kamikazegegnern von der Straße gerammt zu werden.Der Erscheinungstermin entschuldigt fehlende Xbox-Live-Unterstützung, fehlender System-Link und die Möglichkeit, zusätzliche Inhalte wie neue Strecken hinzufügen zu können jedoch nicht. Immerhin ist der Einführungsfilm und die Musikuntermalung nett, auch die Synchronisation haut gut hin, auch wenn die Sprecher bei gespiegelten Strecken schnell verwechseln, wo denn nun rechts und links liegen.NFS: Hot Pursuit 2 ist kein schlechtes Spiel, denn es hat starken Stunden, in denen der Spieler an den Controller gefesselt ist. Doch man muss es an den anderen Spielen dieser Reihe messen, und da kommt viel zu früh das Motivationsloch. Die Crux dieses Arcade-Racers ist seine Oberflächlichkeit. Simpel gestrickt, muss auf Dauer langweilig bleiben und kann sich auch nicht aus der Masse der für jede Konsole erhältlichen Rennspiele herausheben.
Grafik eher enttäuschend..., 24. August 2003
Im Vergleich zu anderen XBOX-Spielen bietet dieses absolut fatale Grafik! Ich betreibe die XBOX allerdings über einen Beamer/Projektor, wo Grafikschwächen schnell offensichtlich werden; aber andere XBOX-Spiele bringen schliesslich auch mit Leichtigkeit sehr gute Qualität auf die Leinwand! Auf einem gewöhnlichen Fernseher mag die Grafik dieses Spiels okay sein.
Das Spiel an sich ist es übrigens auch nicht Wert, meinen Augen diesen Schmerz an zu tun!
Need For Speed 6, 23. Juli 2003
Dieses Spiel ist der Hammer!Es besticht durch eine schöne Grafik,Traumwagen,originelle Strecken und nicht zuletzt durch spannende Spielmodi.Ich kann den Beschwerden der Kollegen(siehe unten) nicht zustimmen.Das Einzige,was ich zu bemängeln hätte,wäre das schwache Schadensmodell der Wagen.Diese Schwäche gleicht das Spiel aber durch Action und Adrenalinstöße wieder aus.
FAZIT:Für XBoxbesitzer,die Rennspiele mögen ein Muss!
Viel besser,als ich es erhofft hatte!!!, 4. April 2003
Für den Kauf gibt es viele Gründe:PRO:-schicke Grafik-viele Traumautos-originelles Streckedesign-langer SpielspaßCONTRA:-mageres Schadensmodell
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