Kundenmeinungen
Ungewöhnlicher, starker Sound, 15. Dezember 2007
Auf die US-amerikanische Alternative Rock Band 30 Seconds to Mars wurden viele erst durch die Hit Single From Yesterday aus ihrem zweiten Album aufmerksam. Zu Unrecht! Denn schon auf ihrem Debüt-Album liefert die Band einen eingandfreien, starken Sound ab. Die Songs klingen neu und ungewöhnlich, muten futuristisch an und auch die Stimme von Frontman Jared Leto hört sich alles andere als schlecht an.
Bei ihrem nach der Band selbst benanntem Album handelt es sich um ein sogenanntes Konzeptalbum, das heißt alle Songs stehen unter einem bestimmten Motto, in diesem Fall laut Jared Leto ,Human struggle`. Besonders deutlich hört man das in Songs wie Oblivion oder dem versteckten Bonustrack The Struggle heraus: Beide Titel haben etwas militärisches an sich, am Ende des Tracks Oblivion meint man gar ein Maschinengewähr knattern zu hören.
Die Band gibt sich selbstbewusst, spricht in ihren Songs auch unkonventionelle Themen an. Der Song Buddha For Mary macht beispielsweise einige sehr verallgemeinernde, harte Aussagen über Frauen - aber selbst als Frau muss ich der Band rechtgeben. Die eigentlich Interpretation, so 30 Seconds to Mars, soll aber dem jeweiligen Hörer selbst überlassen bleiben, er soll seine eigenen Vorstellungen in die Songs einfließen lassen. So sind die meisten Texte fast kryptisch und man tut sich anfangs schwer, einen Zugang zu dem Album zu finden. Dieses Problem legt sich aber tatsächlich unerwartet schnell und das Konzept von 30 Seconds to Mars geht auf: Man findet eigene Bedeutungen für die Songs, was dem Album plötzlich eine sehr persönliche Seite gibt. Bemerkenswert ist auch, dass es auf der CD eigetlich keinen einzigen wirklich schlechten Song gibt. Besonders hervorsticht aber beispielsweise der Titel Echelon, der ungleich ruhiger und melodischer ist als die anderen Tracks. Auch der erste Song des Albums, Capricorn wartet mit einem eigenwilligen, regelrecht dramatischen Sound auf, ebenso wie Edge Of The Earth. Diese beiden Titel waren übringens auch die Single-Auskopplungen des Albums, beide aber leider international nur mäßig erfolgreich. Besonders gut hat mir auch der Song Year Zero gefallen - ein hymnischer Song über die Möglichkeiten eines totalen Neuanfangs.
Neben dem bereits erwähnten Bonustrack finden sich übringens noch zwei Videos auf der CD, das Musikvideo zur Single Capricorn und ein sechsminütiger Behind The Scenes Clip.
Insgesamt kann man von einem überraschend gutem Debüt-Album einer sehr starken Band sprechen. Die Songs sind anspruchsvoll und spannungsgeladen und einfach mal was anderes, sind eher hart als zart, strotzen nur so vor Selbstbewusstsein. Danke, 30 Seconds to Mars!
nicht schlecht, 25. August 2007
Bisher kannte ich nur die neueren lieder von 30 seconds to mars
die mir so gut gefallen haben,dass ich beschlossen habe auch das ältere Album zu kaufen.
Leider muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht war.
die ersten 5 Lieder der CD sind wirklich super,aber danach lässt es sehr nach. Schade!
Es hat sich meiner meinung nach schon gelohnt die CD zu kaufen, aber man sollte sich nicht so viel wie von dem neuen Album erwarten.
30 Seconds To Mars - Sehr starkes Debüt, 3. August 2007
30 Seconds To Mars haben einen Vor- und Nachteil - ihr Sänger ist sehr bekannt. Aber eigentlich nicht fürs Singen. Jared Leto, seines Zeichens Schauspieler und vielen vielleicht durch die Serie My So Called Life (mit Claire Danes) oder aber aus Alexander (mit Colin Farrell) oder Düstere Legenden oder oder oder bekannt, ist der Mann am Mikro bei 30 Seconds To Mars. Und er m acht seine Sache sehr solide. Es wäre jetzt vermessen zu behaupten, dass Leto eine unverwechselbare Stimme (so wie Chester Taylor bei LINKIN PARK) hat, aber an unverwechselbaren Stimmen scheiden sich auch häufig die Geister.
30 Seconds To Mars bieten auf ihrem Debütalbum "klassischen" Nu-Metal (wobei kann per Definition etwas Neu und klassisch zugleich sein?) in der Tradition der bereits genannten LINKIN PARK ab. Und sie machen dabei ihre Sache sehr solide. Schon alleine die ersten beiden Titel CAPRICORN (A BRAND NEW NAME) und EDGE OF THE EARTH sind sogar verdammt gut. Danach flacht die Scheibe zwar etwas ab, stagniert aber immer noch auf sehr hohem Niveau. Kritik kann höchstens an der mangelnden Originalität aufkommen. Aber, wer auf der Suche nach etwas ist, dass er oder sie mal zwischen den LINKIN PARK Scheiben auflegen kann, um eine andere Band zu hören, der ist bei 30 Seconds To Mars bestens aufgehoben.
Zudem ist es doch beruhigend zu wissen, dass man sich um die Zukunft von Jared Leto keine Gedanken machen muss, falls es mit der Schauspielerei doch mal nicht mehr so läuft, oder?
Sehr genial, 5. Juni 2007
Durchweg gelungenes Erstlingswerk aus der Feder des Frontmannes Jared Leto.
Alle die, die 30 Seconds to Mars erst durch ihr Folgealbum kennengelernt haben, dürften mit dieser ersten Scheibe zunächst ihre Probleme haben, da sie bei weitem nicht so schnell ins Ohr geht wie "A Beautiful Lie". Die Songs sind rauher und weniger ausgefeilt und klingen beim ersten Hören teilweise etwas gleich. Wer sich allerdings intensiver auf die Musik einlässt, wird feststellen, dass "30 Seconds to Mars" viel mehr zu bieten hat, als es anfänglich den Anschein hat, und einem Vergleich mit dem bekannteren Zweitwerk jeder Zeit standhält.
Edel, 25. Mai 2007
Ein durch und durch verdammt gelungenes Album. Die Jungs von 30seconds to mars haben es geschafft ein vielseitiges Album auf den Markt zu bringen.
Die Tracks sind durch und durch melodisch und rocken trotzdem tierisch.
Ein, zwei ruhige Tracks sind auch auf der Platte. Umso fetter kommen dann die lauten Lieder direkt nach einem ruhigen Lied. Jedes Lied ist hörenswert und läd zum Mitsingen und Schreien ein.
Mein Tipp für das Jahr 2007
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