Kundenmeinungen
Freispruch euer Ehren..., 16. November 2008
Erstmal: "Wow"! Jodie Foster hat mich in dieser Rolle wirklich beeindruckt, da sie mit schlafwandlerischer Sicherheit von verführischem betrunkenen Vamp, das die Männer verrückt vor Testeron macht (was zur eigentlichen Story führt) bis hin zum wütenden, nach Gerechtigkeit schreienden Opfer,- ihre Rolle wirklich beherrscht! Man kan die Wut und Verbitterung von Jodie förmlich spüren, ebenso ihre Leichtigkeit und "mir alles egal" Stimmung vor der Vergewaltigung. Klasse 80er Jahre Gerichtsdrama...Im Sinne der Anklage: Verdonnere ich den Film zu 3 Sternen! Keinen Einspruch! ;-)
Bitteres Tabuthema, 26. Januar 2008
Ein wichtiger Film, der auch mal die Situation der Opfer zeigt, die vor Gericht gleich nochmals gequält und gedemütigt werden. Immer und immer wieder interessiert sich die Welt bei Gewaltverbrechen für die Täter. Nach den Opfern fragt kein Schwein, denn die Gesellschaft neigt dazu, ihnen eine Mitschuld zu unterstellen. Während alle nach einer zweiten (dritten, vierten, ...) Chance für die Täter schreien und sich damit in gewisser Weise sogar mit ihnen solidarisieren, schließt man die Opfer aus der Gesellschaft aus und isoliert sie oder bewirft sie sogar noch in Form von übler Nachrede mit Dreck.Leider hat sich trotz dieses Films nichts geändert. Bittere Wahrheit.
Jodie Foster stellt alle in den Schatten..., 12. Februar 2007
... trotzdem sind die anderen auch gut.Sarah wird in einer Kneipe vor mehreren Leuten vergewaltigt, die alle untätig zusehen. Sie gilt als Schlampe, und da heisst es bald, sie habe die Täter provoziert.Die Staatsanwältin lässt sich auf einen fragwuerdigen Deal ein, um eine Verurteilung zu erreichen - sie reduziert die Anklage auf Körperverletzung. Doch schliesslich erkennt sie, was Sarah durchgemacht hat, und rollt den Fall neu auf. Einer der Zeugen bekommt Gewissensbisse und sagt gegen seine Freunde aus...Toll und jede Minute glaubwuerdig!Ich glaube, eigentlich sollte Kelly McGillis (die Staatsanwältin) das Opfer spielen - und hat es nicht fertiggebracht, weil sie selbst vergewaltigt worden war.
Der Oskar war verdient!, 24. Oktober 2002
Wie die junge Jodie Foster das Vergewaltigungsopfer darstellt,war und ist Oskarreif!Wie das Opfer von allen erniedrigt wird und auch von der Staatsanwältin zuerst die kalte Schulter gezeigt bekommt...einfach meisterlich gespielt.Vorallem stimmt der Film nachdenklich;was wäre,wenn...Anschauen und Gedanken machen.
Guter Inhalt aber manchmal sehr langatmig!!, 5. April 2001
Das heikle Thema des Filmes ist eigentlich sehr gut umgesetzt. Die psychischen Probleme unter denen eine Frau in einer solchen Situation zu leiden hat, werden von Jodie Foster meisterlich dargestellt. Die tatsaechlichen Begebenheiten und die Vergewaltigung in der Bar werden erst zum Schluss in der Gerichtsverhandlung deutlich. Auch die Sinneswandlung der Anwaeltin, die anfangs eher reserviert und zurueckhaltend agiert, ist sehenswert. Alles in allem, guter Film aber kein Muss!
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