Kundenmeinungen
Sexy, gefühlvoll, ehrlich, 19. Juli 2007
Ein grandioser Film. Nichts Interlektuelles, aber diesen Anspruch erhebt dieser Film auch gar nicht.
Dennoch hat er eine wundervolle Aussage, verpackt in einem Zusammenspiel aus oberflächlichem Luxus auf der einen Seite und nahezu eindringlicher Ehrlichkeit auf der anderen Seite, Sex, schönen Menschen und der Verführung des großen Geldes.
Und doch geht es eigentlich nur um eines, um Liebe. Der eine sucht sie, der andere versucht sie unter Zwang zu halten und die dritte möchte sie einfach nur leben.
Dieser Film hat mich berührt!
KLASSE!, 15. März 2006
Der Verführer und Multimillionär John Gage (Robert Redford) bietet David (Woody Harrelson) 1 Million Dollar für eine Nacht mit dessen Frau Diana (Demi Moore). Ein verlockendes und doch unmoralisches Angebot, das viele Gewissenskonflikte nach sich zieht. Ein Film über Liebe und Vertrauen, Gier, Versuchung und Käuflichkeit.
Gefühl, Käuflichkeit, Gewissensplagen...Happy End???, 15. Dezember 2005
Dieser Film beherbergt drei grossartige Schauspieler und eine sehr interessante Story. Ein glückliches Paar, der dringende Wunsch nach Geld, die Versuchung in Form eines Spielcasinos und die herausfordernde Frage nach Einer Million Dollar für eine Nacht mit einem Fremden. Darum dreht sich der Film. Das mag nun nach flacher Story klingen, ist es aber bei weitem nicht, denn es geht um Schwächen, Vertrauen, Gier, Versuchung, Käuflichkeit, Gefühl und Gewissensfragen. Man muss mitweinen, mitlachen und ärgert sich mit. Man findet Robert Redford edel und charmant und er spielt den Verführer, aber man wünscht sich doch ein Happy End für das ursprüngliche junge Paar. Mehr verrate ich nicht :o) Ein klasse Film zum nachdenken und schmunzeln.
Merkwürdiger Film, 31. Mai 2004
Geniales Casting, die Frage die sich sicher nicht nur mir aufdrängt ist die, ob eine Frau tatsächlich auch noch 1 Millionen als Entscheidungshilfe braucht, wenn sie sich den Idioten von Ehemann anschaut und dann ein Lächeln von Robert Redford geschenkt bekommt und er ihr eine Liebesnacht anbietet. Wie Cage sagt, er braucht sich keine Frau zu kaufen, es ist bloß ein Spiel. Was dann aber wirklich nervt ist die Szene im Billiardraum, in der der Deal besprochen wird. Erstens, da hängt dieses Mikro im Bild, bestimmt 2 Minuten lang. Da weiß man gleich, der Film ist schlampig gemacht. Und dann die Discussion in eben dieser Szene. Robert und Woody klären in einem Verkaufsgepräch den Wert von Demi ab. Hätte auch im Pornoshop um die Ecke passieren können, wobei es um eine aufblasbare Gummipuppe gegangen wäre. Das fand ich echt mies. Gut fand ich, daß die Erfüllung des Geschäftes nicht gezeigt wurde, das ist die einzige Stelle im Film, wo man sich tatsächlich fragt, was denn da passiert sein könnte.
Seichter Film mit kommerziellem Erfolg, 23. August 2002
Um es gleich vorwegzunehmen, ich bin ein absoluter Robert-Redford-Fan, der fast alle seine Filme hat und kennt. Aber „Ein unmoralisches Angebot" hat mich doch enttäuscht, da der Film irgendwie nicht zu Redfords eher kritischen Einstellung zu Kommerz und Hollywood passen will. John Gage (Redford) ist in dem Streifen ein Millionär, der für eine Nacht mit der verheirateten Diana Murphy (Demi Moore) eine Million Dollar bietet. Dieser Inhalt stachelte natürlich die Boulevardpresse zu einem riesigen (gewollten) Rummel an, der dem eher seichten Filmchen die nötige Publissity bescherte. So wurde er ein großer Erfolg, obwohl er künstlerisch auf der gesamten Linie nur Durchschnittliches bot. Redford überzeugte lediglich mit seiner Routine und Demi Moore in der Nähe ihres Karrierehöhepunktes durch ihre sinnlichen Rundungen. Auch erstklassige Schauspieler können einer mageren Story kaum Leben einhauchen. Viele Szenen wirken aufgesetzt und langatmig. So verstaubt der Film in meinem Archiv. Übrigens, die Umfrage, ob Durchschnittsehepaare zu einem solchen Deal bereit wären, beantworteten die meisten mit nein, sie würden lieber auf die Million verzichten.
|