Kundenmeinungen
Sehenswert!, 8. Januar 2008
Diese Bilder - diese Kameraführung - diese Lichteffekte und die Art wie die einzelnen Tanzszenen aufbereitet wurden
--- einfach großartig.
Alleine dafür glatte 5 Sterne.
Bei der Handlung und der Story bleiben einige Fragen offen da es an nötiger Hintergrundinformation der einzelnen Figuren fehlt.
Dafür 1 Stern Abzug.
Aber wer über dieses Manko hinwegsieht und sich auf die Musik in Verbindung mit diesen herlichen Bildern einläßt, wird begeistert sein.
Ohje..., 14. November 2007
Die recht seltenen Tanzszenen sind sehr sauber getanzt, die Filmmusik ist für 80er-Nostalgiker auch ganz nett. Leider ist die Handlung des Films sehr schlicht und vorhersehbar.
Ich kann mich noch erinnern, dass dieser Film damals unheimlich gelobt wurde und Genre-Referenz war, schade nur, dass sich so gar kein Nostalgie-Gefühl beim Ansehen ergab. Alles wirkt unglaublich flach und unecht: Charaktere, Handlung, Schauplätze und der Höhepunkt am Ende (Vortanzen bei der Tanzschule) ist einfach nur peinlich.
Ich musste mich zwingen, nicht vorzeitig abzuschalten.
Bittere Enttäuschung, 27. Oktober 2007
Keine Handlung, Kein Sinn, Schlechte Darstellung !
Es wurde versucht durch erotische Darstellung alle raus zu reisen.#
Kurz nicht gelungen.
80er Kult mit klasse Soundtrack, 9. Oktober 2007
Hier ist er, der Film, der einer ganzen Generation das zerrissene Sweat-Shirt, Legwarmer und Breakdance näher gebracht hat. Herrliche Zeiten. Erstaunlich, dass "Flashdance" heute noch überzeugt. Das liegt zum einen an der detailbesessenen Regie von Adrian Lyne, der immer schon mehr Wert auf den Look als auf die darstellerischen Leistungen oder die Story gelegt hat (auch wenn er das vehement im Making Of abstreitet). Das Pittsburgh-Setting (dreckige Stahlarbeiter-Stadt) ist immer noch originell und eine wohltuende Abkehr vom klassischen Musical/Tanzfilm. Zum anderen liegt das an dem extrem hörbaren Soundtrack, der sich wie verrückt verkauft hat und sogar heute noch genießbar ist. Sind Drehbuch und Charaktere auch relativ seeelenlos, der Film lebt durch Look und Musik. Wer eine Zeitreise in die 80er unternehmen will, der sollte sich "Flashdance" oder auch "9 1/2 Wochen" (ebenfalls von Adrian Lyne) anschauen und staunen, was man mit Neon, Rauch und Gegenlicht alles machen kann. Jennifer Beals, die mit "Flashdance" zum Top-Star katapultiert wurde und der Prototyp einer neuen Genaration von Filmheldin wurde, hat kurz darauf mit dem öden Frankenstein-Film "Die Braut" ihre Star-Karriere auch gleich wieder beendet und ist heute viel in Nebenrollen zu sehen. Die Story (junge Schweißerin träumt von der Tanzkarriere und schafft die Aufnahmeprüfung an einer Tanzakademie) ist natürlich absolut albern (allein die Tatsache, dass sie mit ihrer Jazz-Gymnastik zur klassischen Ausbildung zugelassen wird, ist ein Witz), der Humor des Films war und ist grauenhaft frauenfeindlich, die Dialoge komplett flach und banal ("Wenn du deinen Traum aufgibst, stirbst du!" - Ach ja?), die absolute Vorhersehbarkeit des Films ist Teils eines Charmes. Und dennoch, ich liebe "Flashdance", weil ich mich gern zurückerinnere an die lange Schlange, die rund ums Kino auf Einlass wartete, und an die Begeisterung, die Irene Caras "What a Feeling" auslöste.
...ohne Träume sterben wir, 4. April 2007
Mit Jennifer Beals als Alex(andra) gelingt Adrian Lyne ein Glücksgriff für den von ihm 1983 abgedrehten Film. Vor der, für diese Geschichte imposanten Kulisse eines Industriegebietes in Pittsburgh wird der Film vor allem von exotischen und erotisch angehauchten Tänzen und der fantastischen Rockmusik (Giorgio Moroder) angetrieben.
Ohne eine bemerkenswerte Handlung ist dies sicher kein Spielfilm, und als solches auch nicht gedacht; es ist jedoch ein für den Beginn der 80er aufregender, provozierender und atemberaubender Musik- und Tanzfilm, mehrfach nominiert und ausgezeichnet mit dem Oscar für den Besten Filmsong ("What a Feeling!") und Golden Globe für den Besten Soundtrack.
...ein unterhaltsamer Film, gekrönt mit einem fulminanten und triumphalen Tanz von Alexandra auf dem Weg zu ihrem Traum
nb:
Die technische Qualität und Ausstattung der DVD begnügt sich mit dem Minimum. Das Remastering hätte deutlich besser ausfallen können, es sei denn, der Lizenzinhaber bestand auf die Originalqualität des Streifens.
|