Kundenmeinungen
Wyclef Jean kann es, 14. Juli 2003
Das mit Abstand erfolgreichste Drittel der Fugees (ob es zu einer Reunion kommt, steht immer noch in den Sternen) sorgt auch mit seinem dritten Solo-Album nach "The Carnival" (1997) und "The Ecleftic" (2000) für weitere Überraschungen. Er scheut vor keiner noch so unmöglichen erscheinenden musikalischen Kombination zurück - war es zuletzt Pink Floyd, so werden auf diesem Album Tom Jones "What`s New, Pussycat", Frankie Valli`s "Oh What A Night" und der Bob Dylan - Klassiker "Knockin` On Heavens Door" (als Reminiszenz an viele verstorbene HipHopper der letzten Jahre) von ihm in seiner typischen Art incl. seiner Stimme, die Bob Marley ähnlich wird, auseinander genommen und neu interpretiert. Doch nicht nur bei den Coverversionen ist Wyclef groß, denn seine eigenen Songs wie das mit der City High-Sängerin Claudette Ortiz eingespielte "Two Wrongs", sein Kommentar zum 11.O9. "War No More" mit elegischem Reggae-Rhythmus oder das tieftraurige "Daddy" sind eine Klasse für sich. Wobei er auch richtig harten HipHop in seinem Repertoire hat. "You Say Keep It Gangster" oder das zusammen mit M.O.P. und Bumpy Knuckles eingespielte Titelstück "Masquerade" zeigen eine weitere Facette des Multi-Talents aus Haiti. Neben seinem schon obligatorischen Stilmix aus Pop (nachgespieltes "Leaving On A Jet Plane" von John Denver, gesamplete Gitarre aus "Apache" von den Shadows), Funk, Jazz, Reggae, Rock u.v.m. ist das vorletzte Stück "MVP Kompa" ein perfekter Afro-Song (feat. Melky). Unglaublich, woher der erfolgreiche Produzent (Carlos Santana, Whitney Houston) die musikalischen Ideen hernimmt bzw. sie so genial umsetzen kann. Selten, dass ein Künstler drei hervorragende Alben am Stück aufnimmt - Wyclef Jean kann es!
Nicht so gut wie gewohnt, 18. November 2002
Ich habe mir Masqurade gleich in der ersten VÖ Woche zugelegt, nur verlohr ich nach anfänglicher Euphorie nach ein paar Wochen schnell die Lust. Diese LP kann die Standarts von The Carnival, The Ecleftic, geschweige denn von The Score nicht halten. Die ersten 4 Hip Hop Songs fezen zwar richtig, der Rest bis zu "Two wrongs" ist jedoch eher durschnittlich, gewollt innovativ, aber auch gelungen? Ab "Two wrongs" steigt die Qualitätskurve wie gesagt wieder sprungartig und so erreicht das Album mit "War no more" zweifelsohne seinen Höhepunkt. Eine leicht ironische Betrachtung zu den Geschehnissen der 11.September 2001. Abschließend bleibt zu sagen, das die Raggae Sachen mir eindeutig am besten gefallen haben und somit hoffe ich auf ein komplettes Raggae Album vom Meister Jean. The Masqurade ist nicht Wyclef's Beste, jedoch immer noch besser als der Durchschnitt.
guter hiphop, 2. August 2002
auf diesem album sind wesentlich mehr rapeinlagen von wyclef als sonst. bis auf die letzten 2 songs, kann dieses album mit seinen vorgängern auf jeden fall mithalten, wenn es nicht sogar besser ist. auf diesem album singt er wesentlich weniger und rappt umso mehr. ist natürlich geschmackssache... aber es trifft mein geschmack :)
Wyclef in gewohnt extravaganter Form!, 29. Juli 2002
Eines vorweg:The masquerade ereicht nicht ganz die Klasse von the Ecleftic oder dem 97'er Carnival.Songs mit Für-die-ewigkeit-Charakter sucht man vergebens.Zwar flashen songs wie,80 bars,Two wrongs,oder,masquerade aber der ganz große Wurf bleibt aus.Songs wie:Perfect Gentleman oder dem ultra genialen 911 auf der letzten Scheibe waren von max.Qualität und sind kaum zu toppen.Trodzdem hat masquerade vorteile:Kein Song bis auf das langweilig dahingerappte,the Pj's fällt aus dem Rahmen.Das Hauptproblem das diesem Album wiederfährtist,Das der gute wyclef während den Aufnahmen in seiner eigenen Masquerade steckte.meiner Meinung nach solte er sich nicht als vollblut hip-Hopper ausgeben,denn der ist er nicht.man solte ihn nicht mit diversen ghetto-Rüpeln wie snoop Dog oder master P in eine schublade stecken denn mr.jean hat ein wesentlich größeres potenzial,was man daran merkt das er viele instrumente selbst spielt.Für die Zukunft wünsche ich mir das sich wyclef wieder mehr auf senen eigentlichen ursprung RAGGEE konzentrieren sollte,und das er endlich den respekt und die Verkaufszahlen einheimst die er bezogen auf seine musik verdient hat.Abschließend kann man sagen das Bob Marley der Neuzeit weitaus bessere Musik in den ghettoblaster zaubert als Konkurenten allias pflastermänchen nelly.GOD BLESS WYCLEF AND THE REFUGEE ALLSTARS!!!!!
Fast so gut wie "The Ecleftic", 25. Juli 2002
Wie schon in der Überschrift gesagt, finde ich "Masquerade" nicht ganz so gut wie "The Ecleftic". In Wyclefs älterem Album gibt es noch ein bisschen mehr Abwechslung als im neuen. Aber Lieder wie "Masquerade", "Oh what a night", und "Peace God" sind auf jeden fall oberste Güteklasse ;-). Trotzdem ist es zu empfehlen, auf jeden fall für die, die das letzte Album gut fanden.
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