Kundenmeinungen
Ein Traum von einem Album! Plant beschwört das wahre Feeling im Jetzt!!!, 9. Mai 2008
Robert Plant und seine Mannen wissen um die Traditionen und führen sie uns hier mustergültig vor. Sie verschonen uns jedoch mit dem alten Staub des Vorgestern und bringen auch frische Sounds mit in diese wundervollen Songs.Viele Coversongs erstrahlen hier in einem Glanz, der die Originale fast übertrifft, zumindest seinen eigenen Kosmos erschafft. Bob Dylan, Tim Rose, Tim Buckley, Jimi Hendrix... So würden sie heute klingen! Zweifellos! Es ist ein einziger Wahnsinn, was hier für ein Feeling entsteht.Ob jetzt Led Zeppelin Fans hier auch glückselig werden, kann ich nicht ganz genau beurteilen. Offenheit kann sicher nichts schaden. Ich habe auch alles von Zeppelin, logisch. Das hier ist keinen Deut "schlechter".Ich habe die Jungs auch live gesehen, auf der Mighty Rearranger Tour. Dem Himmel sei Dank, kann ich nur sagen! Plant ist und bleibt ein ganz eigenes Genie! Bleibt an ihm dran!Ein Meisterwerk in der öden Wüste!Alles Liebe und viel Fun damit!
Unter die Haut, 18. Februar 2007
Robert Plant ist mein absoluter Lieblingssänger, auch wenn er nicht alles singen kann. Als Led Zeppelin-Sänger eine Rampensau und natürlich schon immer ein guter Sänger, musste er über 50 werden, um seinen Zenit zu erreichen. Die absolute Magie in der Stimme hatte er erstmals auf manchen Liedern des "Unledded"-Album mit Jimmy Page zusammen. Im Gegensatz zu Page, der sich auf die Verwaltung des Zeppelin-Erbes beschränkt, ist Robert Plant ein Künstler, der immer versucht sich neu zu erfinden. In "Dreamland" interpretiert er einige fein ausgewählte Songs auf eine Art, die einen nicht mehr ergreifen könnte. "Morning dew", "One more cup of coffee" und am meisten "Darkness, darkness" sind von unglaublichen Subtilität wie Energie und machen den Kopf frei wie kaum eine andere Musik. Ein paar Songs fehlen mir allerdings, die Plant zur selben Zeit live gesungen hat, z.B. "Bluebird" von Buffalo Springfield oder "Season of the witch" von Donovan.
Unter die Haut!, 22. Dezember 2003
Von Robert Plants vielen guten Platten ist dies meiner Meinung nach die Beste!
Seine Stimme geht unter die Haut. Die übrigen Musiker der Scheibe spielen schlicht genial. Anspieltipps: Morning Dew (2), Win My Train Fare Home (6)Die Interpretation von Hey Joe ist gewöhnungsbedürftig und nicht typisch für Dreamland.
Robert Plant - Dreamland, 6. Dezember 2003
Nun, ich muss ehrlich zugeben, dass ich nach dem ersten Hördurchgang dieses sehr eigenwilligen Albums erst einmal ganz schön hin- und hergerissen war. Ich würde fast sagen, es ist gewöhnungsbedürftig, denn Mr. Plant hat Songs wie Morning Day oder Song to the Siren seinen ganz eigenen Stempel aufgedrückt. Meiner Meinung nach benötigt dieses Album wirklich mehrere Hördurchgänge, bis es dann zunehmend wächst. Ich hätte nie gedacht, dass es irgendwann mal meinen Player vollständig blockieren wird.
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass Robert Plant einem stimmlichen Jungbrunnen entstiegen ist.In ein Korsett lässt er sich nicht mehr zwängen, das hat er auch nicht nötig. Niemand außer ihm darf Songs wie Hey Joe ungestraft derart verwursten. Ein Robert Plant macht eben einfach das, wozu er Lust hat und genau das hat er uns auf „Dreamland" eindrucksvoll bewiesen. Hut ab und 5 Sterne!
Progressiver Rock, 9. Juli 2003
Das ist ein Album nach dem Geschmack der Ü40-Hörer. Denn mit seiner immer noch einzigartigen Stimme interpretiert der ehemalige Led Zeppelin-Sängers seine zehn Lieblingssongs aus 35 Jahren Rockgeschichte. Und wie bei solchen Projekten üblich wird er von einer erstklassigen Crew unterstützt. Ex-Cure Porl Thompson (git) oder John Bagott (keyb) sind wahrlich keine unbekannten Sideman. Die Produktion wurde glücklicherweise nicht von kommerziellen Gesichtspunkten geleitet, und so entstanden u.a. eine intensive Version von Bob Dylans "One More Cup Of Coffee", eine fast bis zur Unkenntlichkeit verfremdete (und damals von Jimi Hendrix bekannt gemachte) Version von "Hey Joe" mit am Ende ausufernden psychedelischen Gitarrenmomenten oder Tim Rose` Folk-Song "Morning Dew". Robert Plant vereint auf "Dreamland" die Freiheit der Improvisation der 60er (Jazz-Rock) mit eleganten modernen Grooves, gepaart mit experimentellen Momenten. Der Versuch, das musikalische Geschehen auf diesem Album in einem Wort zusammenzufassen, endet in einem Begriff: Progressive Rock! Und damit ist Plant um einiges origineller und weiter als viele seiner Altersgenossen, die nur noch schablonenhaft alte Erfolge nach den immer gleichen alten Rezepten wiederholen wollen.
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