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Universal/Polygram: Spy Game - Der finale Countdown

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Spy Game - Der finale Countdown

mit Robert Redford Brad Pitt Catherine McCormack

Regie: Tony Scott

Universal/Polygram

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Beschreibung

Spy Game ist ein intelligenter Thriller, der eine dichte Handlung bietet, ohne den filmischen Schwung zu opfern, der für Regisseur Tony Scott so typisch ist. Der Film besitzt den Umfang eines komplexen Romans und dreht sich um den altgedienten CIA-Agenten Nathan Muir (Robert Redford), dessen Schützling Tom Bishop (Brad Pitt) seiner Hinrichtung in einem chinesischen Gefängnis harrt. Es ist Muirs letzter Tag vor der Pensionierung (Vorsicht, Klischee!), und Bishop wird von aalglatten CIA-Beamten absichtlich geopfert, um die gesunden Handelsbeziehungen mit China nicht zu gefährden. Muir hat also 24 Stunden Zeit, Bishops Kopf und den seiner flüchtigen Geliebten (Catherine McCormack) aus der Schlinge zu ziehen. Währenddessen verknüpft der Film die Endspurtstrategie des Mentors mit Rückblenden zu dessen Abenteuern als Student in Berlin, Beirut und anderswo.

Spy Game ist ehrgeizig, doch emotional wenig überzeugend und bei weitem nicht so aufregend wie Scotts Staatsfeind Nr. 1. Er wartet mit einem Humor auf, bei dem sich der gegerbte Redford und der attraktive Pitt gegenseitig die Bälle zuspielen. Und obwohl deren Dialog gelegentlich hinkt, fängt der Film mit fähigem Stil und Substanz alles mühelos wieder auf. --Jeff Shannon





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Einfach super, 2. September 2007

Erstmal ist die Kombination Brad Pitt und Robert Redfort der Knaller.
Ihre Beziehung in dem Film wird gut rausgearbeitet und man kann sehr gut nachvollziehen warum "Muir" handelt wie er es eben tut.

Wie er seinen Plan vorantreibt und was er dafür macht ist spannend und man fiebert mit ob es funktioniert.

Die Rückblenden, die zeigen wie die zwei zusammen gekommen sind und wie sie zusammen gearbeitet haben sind sehr interessant und auch wieder spannend.

Ein durch und durch spannender, raffinierter und cleverer Film mit zwei Topstars in Bestform!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Raffinierter, fernab jeglicher Bond-Attitüde erzählter Agententhriller mit der Traumpaarung Redford/Pitt, 16. Mai 2007

Tony Scott (TOP GUN, DÉJÀ VU) legt von der ersten Einstellung, unterlegt mit dem ohrwurmverdächtigen, dynamischen Score Harry Gregson-Williams' ein hohes Tempo vor, das vom Publikum äußerste Konzentration verlangt. Durchhänger gibt es im Laufe der zwei Stunden keine erwähnenswerten, vielmehr ist die Zeit fast zu kurz,um alle Handlungsstränge in angemessener Ausführlichkeit zu erzählen. Denn die Gefangennahme und Befreiungsaktion für Bishop bildet nur die Klammer um die Profilerstellung seitens Muir, der in Rückblenden die Highlights der Anwerbung und Ausbildung des jüngeren Agenten schildert: Rekrutierung in Vietnam, erster Einsatz in West-Berlin und schließlich der schicksalsträchtige Anschlag auf einen Islamistenführer, in dessen Verlauf die Partnerschaft des Duos an Bishops Liebe zur Ärztin Elizabeth Hadley zerbricht.

Natürlich ist der Einsatz von Überbelichtung und Weichzeichner im ersten Rückblick Vietnam offensichtlich, um Redford - abgesehen von seinen, 70er Jahre Klischees bedienenden Koteletten - deutlich jünger wirken zu lassen. Ebenso beeindruckend wie amüsant ist der größtenteils gelungene Versuch der Set-Designer, West-Berlin zu rekonstruieren (das jedoch eher Ost-Berlin wenn nicht sogar einer osteuropäischen Stadt gleicht). Übrigens ist in dieser Sequenz die Originalfassung des Streifens sehenswert, wenn Redford und Pitt Deutsch sprechen! Ein weiteres, für Insider belustigendes Detail ist die gezeigte US-Botschaft in Hong Kong, für die der unverwechselbare, futuristisch anmutende Sitz der HSBC (Hong Kong & Shanghai Banking Corp.) herhalten durfte - angesichts der Größenverhältnisse der tatsächlichen Botschaftsniederlassung eine tolle Übertreibung.

Doch all diese filmischen Tricks schmälern keineswegs das Vergnügen, da die intelligente Story von den glänzend aufgelegten Akteuren überzeugend vorangetrieben wird. Allen voran Redford, der - auch aus Männersicht neidlos anzuerkennen - immer noch eine unglaubliche Leinwandpräsenz versprüht. Die seinem Alter entsprechende Rolle des pensionierten Agenten meistert er souverän und stets sympathisch. Quasi als juveniles Alter Ego agiert Brad Pitt und vermeidet erfolgreich, vom alten Hasen an die Wand gespielt zu werden. Einzig die spröde Catherine McCormack (BRAVEHEART) als Ärztin vermag nicht so recht zum Draufgänger Pitt zu passen.

Insgesamt hat Tony Scott mit diesem Gespann ein rundes Werk abgeliefert, dem man sogar das visuell kitschige erste und ziemlich unglaubwürdige zweite Happy End verzeiht. Um derart kleinlich zu urteilen, wurde man vorher zu fesselnd und actionreich unterhalten.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Großes Kino, 5. Mai 2007

Eine unglaublich spannende Rahmenhandlung, dargestellt von 2 großartigen Schauspielern, mit einer Reihe von Rückblenden, die jede für sich Stoff für einen eigenen Film bieten würde und einer jeweils zeitgemäßen Musikauswahl, das hat was. Der Film ist insgesamt dem oberen Level der Actionfilme zuzurechnen. Packende Story, keine übermäßige Brutalität, sehr gute Schauspieler und ein gutes Händchen für die Musikauswahl lassen die Tatsache, dass die Geschichte im letzten Drittel (bis zum fantastischen Showdown) etwas abflacht, als eher nebensächlich erscheinen.
Allein die musikalische Untermalung der ersten Rückblende nach Vietnam mit Joe Walshs Rocky Mountain Way zeigt, wie sich ein Film mit dem richtigen Soundtrack noch deutlich aufwerten lässt lässt.
Großes Kino, sollte man gesehen haben.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Bruno Kirby is the catalyst, 26. November 2006

Max (Bruno Kirby) is a conniving entrepreneur. He tries to make a deal with a Russian by copying and selling a painting, stolen from Russians that stole it from Nazis that stole it from France. Instead he is given the job of delivering a tape to people in Helsinki. He must pose as a Reindeer condom distributor.

It turns out that the tape on the surface is a porn tape which sees a lot of mileage in this movie, which is somehow embedded with a coded message. The CIA wants to be sure it does not reach KGB hands.

Of course the cold war is supposed to be over but enter Harry Howe (Bill Pullman) CIA, and Natasha Scriabina (Irne Jacob) KGB, supposed lovers. Toss in Dave, a renegade CIA agent and you have a strange mix.

Everyone is out for them selves and still has to be civil. A substitute video is produces and we get to watch. Will Harry and Natasha get over their different backgrounds? Will Max ever make a profit? Someone is bound to be shot. The real question is, is Louise Hodges (Porn Woman) now an actress?



produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ästhetischer Agententhriller auf höchstem Niveau, 28. September 2006

Der alternde Held, der in den letzten Stunden vor seiner Pensionierung noch einmal zur Hochform auflaufen muss, ist eine klassische Figur des Kinos, wir erinnern uns an Robert Duvall in FALLING DOWN oder Morgan Freeman in SIEBEN. Hier ist es Robert Redford alias Nathan Muir, der seinen letzten Arbeitstag in der CIA verbringt, um anschließend auf den Bahamas zu leben.

Muir erfährt, dass der von ihm angeheuerte und ausgebildete Agent Tom Bishop (Brad Pitt) bei einem auf eigene Faust organisierten Befreiungsversuch in einem chinesischen Gefängnis verhaftet und zum Tode verurteilt wurde. Bis zum festgesetzten Zeitpunkt der Hinrichtung bleiben aber nur noch 24 Stunden Zeit, und Muir setzt alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel ein, um Bishop zu helfen - entgegen allen Prinzipien, die er diesem während der Ausbildung eingebleut hatte. Leider haben Muirs Vorgesetzten Bishop aufgegeben, denn die aktuelle politische Situation verlangt Rücksichtnahme auf wirtschaftliche Belange, und da käme ein amerikanisch-chinesischer Spionagezwischenfall höchst ungelegen. Statt dessen wird eine Art Untersuchungsausschuss zur Schadensbegrenzung eingerichtet, vor dem Muir über Bishop berichten muss - wie er ihn anwarb und was man zusammen erlebte. So tanzt Muir gleichzeitig auf zwei Hochzeiten: Er versucht einerseits, Bishop zu helfen, andererseits der internen Untersuchung Rede und Antwort stehen.

Soweit der Plot. Mit einem flüssigen Mix aus Verhör und Rückblenden auf spektakuläre Spionageschauplätze der 70er und 80er Jahre wird die Agenten-Karriere Bishops und seine Beziehung zu Muir aufgerollt: Vietnam in den frühen 70ern, später Ost-Berlin, und schließlich die wirre Hölle im Beirut der 80er Jahre. Einander überlappende Erzählstränge und sich erst später zusammenfügende Puzzleteile der Handlung sind mit großem Geschick inszeniert und verlangen vom Zuschauer volle Konzentration.

Analog seiner Rolle in DIE 3 TAGE DES CONDOR tritt Redford in SPY GAME in einen Konflikt zwischen den eigenen Prinzipien und dem Establishment der CIA, wieder kämpft er an gegen die systemimmanente Logik, aus purem Pragmatismus auch Leute aus den eigenen Reihen zu opfern. Wie Muir dabei in den Gängen und Konferenzräumen der CIA-Zentrale die eigenen Leute ein ums andere Mal an der Nase herumführt und deren Infrastruktur für eigene Zwecke zu nutzen sucht, ist wie ein Schachspiel mit lebenden Personen.

Die Hauptdarsteller sind souverän. Robert Redford agiert mit der ihm eigenen unvergleichlichen Ausstrahlung, Brad Pitt - der ja nur in den Rückblenden zum Einsatz kommt - gibt der Figur des Yougsters ein glaubwürdiges Gesicht. Höhepunkt der gemeinsamen Auftritte ist ein Grundsatz-Gespräch beider Hauptakteure auf einem Kuppeldach in Berlin, genial eingefangen in schnellem Schnitt und mittels einer in der Luft kreisenden Kamera. Überhaupt ist die visuelle Umsetzung mit Zoom, Bildmontagen, Frozen Frames und je nach Schauplatz unterschiedlicher Bildästhetik nur als gelungen zu bezeichnen. Die Action-Szenen sind dabei eher nebensächlich und wurden dementsprechend zurückhaltend inszeniert und aus ungewöhnlichen Perspektiven gefilmt.
Die verschiedenen Schauplätze treffen den Stil der jeweiligen Zeit (Ost-Berlin wurde in Budapest, Beirut u.a. in Marokko gedreht), dazwischen stehen als Kontrast immer die in kalten Farben gedrehten Szenen in der Gegenwart.
Und auch ein leiser Humor kommt nicht zu kurz, wie beim Running-Gag über Muirs Ehefrauen.

Fazit: Ein ästhetischer Agententhriller auf höchstem Niveau.




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