Kundenmeinungen
bezaubernd, 7. September 2008
Dieser Film ist einfach nur süß. Es ist eine Hommage an die kleinen Dinge des Lebens, die einfachen Freuden. Amelie (Audrey Tautou) beschließt die Welt zu retten und für alle Menschen alles zum guten zu wenden. Nur ihr eigenes ganz persönliches Glück kann sie nicht in die richtigen Bahnen lenken. Wie bekommt unsere gute Fee ihren Traumprinzen?Definitiv einne sehenswerte Liebeskomödie.
Ein fazinirender Film..., 21. August 2008
Bei den vielen Hollywoodkomödien die heute den Markt überschwemmen, denkt man manchmal wahrscheinlich: Liebe, das ist nie wie im Fernsehen. Nie so aufopfernd, oder so pompös, so perfekt, so ehrlich.Dieser Film ist feinfühliger, kleiner und komplizierter. Trotzdem preist er die Liebe in all ihren Varianten: Die Liebe zwischen Menschen, aber auch die Liebe zum Gefühl, zu kleinen Gewohnheiten und nicht zuletzt zu Traumwelten. Und doch ist der Film nicht aufreizend, sondern bleibt auf dem Teppich und übberrascht einen ein ums andere Mal.Man kann, denke ich, 100 Hollywoodkomödien( von denen einige ja auch wirklich gut sind) sehen und nicht an die Liebe glauben, aber ich für meinen Teil konnte es nach diesem Film nicht mehr.
ein zauberhaftes Märchen, 20. August 2008
Die fabelhafte Welt der Amélie ist wirklich fabelhaft! Amélie wächst anders auf, als andere Kinder. Von ihrem Vater erfährt sie nur wenig Zuwendung, körperliche Nähe zu ihm erfährt sie nur bei den monatlichen Gesundheitsuntersuchungen die er als Arzt sehr gewissenhaft durchführt. Dabei ist sie jedesmal so aufgeregt, dass der Vater einen Herzfehler diagnostiziert. Aufgrund ihres schwachen Herzen wird sie von ihrer Mutter - von Beruf Lehrerin - zuhause unterrichtet. Kontakt mit andern Kindern oder Menschen hat sie nur selten. So erfindet sie sich ihre Welt. Als erwachsenen Frau versucht Amélie dann schließlich, im Leben der anderen eine Rolle zu spielen. Sie will Teil haben an den vielen Beziehungen der Menschen und fürchtet sich gleichzeitig davor. Als sie sich verliebt veranstaltet sie für den Angebeten eine Schnitzeljagd quer durch Paris. Ihren Vater, der seit dem Tod seiner Frau nur mit deren Grabpflege beschäftigt ist, kann sie nur durch einzigartige Tricks dazu bringen, endlich doch auf Reisen zu gehen. Sie knüpft erstmals Kontakte zu ihren Nachbarn und lässt sich auf neue Begegnungen ein.Besonders liebenswert machen den Film die vielen Kleinigkeiten. Jede Person die vorkommt wird vorgestellt - was sie mag, und was sie nicht mag. Die Kinderwelt der Amélie wird in tollen Bildern vermittelt, so stellt sie sich zB vor, dass Schallplatten wie Crépes gemacht werden und man sieht, wie der Schellack mit dem Holzlöffel aufgetragen wird. Oder Amélie blickt über die Dächer von Paris und wundert sich, wie viele Paare wohl gerade Sex haben. Ein humorvoller, heiterer, lebensfroher Film der einfach gute Laune macht!
Bullshit produit en France...., 3. August 2008
Wie kommt ein Land, das so viel auf gutes Essen, gute Weine, Stil und Geschmack hält, zu solchen "Filmen"? Worin besteht die Faszination einer durchgeknallten, neurotischen Aushilfskellnerin, die während des gesamten öden Films versucht, ihr noch öderes Leben dadurch aufzuwerten, daß sie sich als Möchtegern-Samariterin vorwitzig in das Leben anderer, noch schlimmer gescheiterter Kreaturen einmischt,um gerade an diesen bedauernswerten Wesen ihr unbehandeltes Helfersyndrom auszuleben? Audrey Tatou, eine traurige Kreuzung aus Mireille Mathieu für Arme und einem Streifenhörnchen auf Speed, spielt sich hier wahrscheinlich sogar selbst. Mit Schauspielerei hat dieses therapiebedürftige Herumgehampel jedenfalls nichts zu tun. Bestenfalls könnte man den Film mit einer unseligen Collage aus Dokumentarfilm, Reality-Tv, Seifenoper und einem schlechten Liebesfilm mit dann und wann schockartig schnellen Bildsequenzen gleichsetzen. Da kann man nur hoffen, daß die Franzosen bald mal wieder gescheites Kino produzieren.
Zauberhaft und total schräg, 17. Juli 2008
Ich war überrascht, wie gut der Film mit gefallen hat. Wer auch immer das Drehbuch geschrieben hat, hat absolut schräge Ideen eingebaut. Die sind so kurios, dass man darauf stehen muss, um den Film zu mögen. Für jedermann ist es sicherlich nichts. Ich war total hin und weg, habe staunend und grinsend vor dem Fernseher gesessen und die kunterbunte Welt der Amelie genossen. Amelie ist mir sofort sehr ans Herz gewachsen, nicht nur wegen ihrer verrückt-schweren Kindheit, sondern auch weil sie so durch und durch schüchtern ist, dass man sie einfach beschützen (und manchmal einen sanften Stoß nach vorne versetzen) möchte. Bunt - schrill - bezaubernd. Ein modernes französisches Märchen.
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