Kundenmeinungen
Klasse, 1. Januar 2009
Ein cooles Album. Ich muss gestehen, dass ich in der Vergangenheit nie viel Jazz gehört habe. Aber seitdem ich Till Brönner gehört habe, hör ich es jeden Tag. Ich kann diese CD eigentlich nur jeden empfehlen. Sanfte und stylische klänge die durch die Boxen gehen. Musiker die Ahnung von ihrem Instrument haben. "Thumbs up!"
Sehr schön entspannend ... Jazz-Wellness ;-), 9. Oktober 2008
Wer ruhigen, eingängigen, aber nicht platten Jazz möchte... hier ist ein sehr schönes Exemplar von einer CD!Ich genieße die CD... vor allem an meinen freien Tagen... zum Frühstück, zum Entspannen, beim Kochen oder manchmal auch zum Dösen... ;-), abwechslungsreich und einfach nur schön... und dabei keine Fahrstuhlmusik... ;-) Empfehlung für softe Einsteiger, Liebhaber, Viel- und Wenighörer... tolle CD!!!
Crossover zum wegkonsumieren, 19. Oktober 2005
Dieses Album drängt einem zwei Begriffe auf: "gefällig" und "geschmeidig". Nun hängt es davon ab, ob man diese Art von leichtem Jazz mag.
Aber der Reihe nach: Til Brönner mag einer von Deutschlands Vorzeige-Jazzern sein, als Avantgardist gilt er nicht gerade. Mit diesem Album lehnt er sich nun wenigstens ein kleines bißchen über den Zaun und landet mitten im Elektronik-Beet. Was Miles Davis, Herbie Hancock oder Tab Two aus Deutschland schon viel früher und wesentlich wagemutiger versucht haben, kommt hier mit wenig Kohlensäure zum Hörer: Crossover light. Im Mittelpunkt steht der kühle und schlanke Ton der Trompete, zumeist gestopft und souverän wie meistens. Till Brönner ist ja von jeher eher Meister des Weglassens, so sind auch hier die Soli von spröder Schlichtheit. Im Hintergrund liegt dazu ein unaufdringlicher Soundteppich. E-Pianos, Scratches, dezente Samples, weiche Flächen. Das Tempo ist durchgehend ausgebremst. Das sorgt ein paar Songs lang für ruhigen Flow, und dann für gepflegte Langeweile. Sogar ein Klassiker wie Billy Joels "Just the way you are" ordnet sich diesem Konzept völlig unter. Leider fehlt dem Album der Kick, das gewisse Extra. Es stellt sich kein Knistern ein wie bei "Beady Belle", es gibt kein Wagnis wie bei "Towa Tei", es entsteht keine Atmosphäre wie bei "Visit Venus". Es bleibt der Eindruck eines Albums, das auch zum Bügeln geht oder auf dem Laufband, eine weitere Folge der "Lounge classics" zu denen man Martinis trinkt oder im Supermarkt steht. Durch die amorphen Songs mit ähnlichem Schema und Tempo, die nur durch die wenigen Gesangparts von Brönner selbst aufgebrochen werden, entstehen keine Spannungsbögen, ergeben sich keine Höhepunkte. Was z.B bei Eryka Badu aufgrund der unglaublichen Stimme funktioniert verkommt hier zur Instrumentalsspur.So kann auch die transparent glitzernde Produktion nicht sehr viel tun, die den Trompetensound eher in den Gesamtsound eingliedert, anstatt ihn wirklich zum Solostar zu machen. Wer entspannte Musik für den Feierabend mag darf einen Stern addieren, wer Musik ohne Brüche und Dynamik für Fahrstuhlbeschallung hält sollte einen Stern abziehen und zu wagemutigeren Crossover-Alben greifen.
beste CD seit langem, 15. September 2005
Diese CD hört sich nie zu Ende. Ich besitze sie seit November 2002 und höre sie seitdem mindestens einmal pro Woche! Die eigentlich komplexen, jazzigen, aber doch so einfachen Flügelhorn- und Trumpetlines gehen so leicht ins Ohr, dass man sie schon nach dem zweiten Hören mitsummen könnte. Die Grooves sind so wunderschön getimed, dass man gar nicht anders kann, als mit dem Kopf zu nicken!Für mich das schönste Lied ist deutlich "Tub of Love". Wenn man diesen Song hört, würde man sich am liebsten gleich nackt ausziehen, sich in die Badewanne legen und schöne Dinge tun... In diesem Song singt Till mit einer butterweichen Stimme, im Anschluss bläst er das Flügelhorn, dass einem nur noch ein Schauer über den Rücken laufen kann. Weiterer Anspieltip: 42nd & 6th; hier kommt pures NY-Feeling rüber, einen solch relaxten und zugleich irgendwie poetischen Track habe ich selten gehört. Gleich einem Großstädter, der gelernt hat, über der Alltagshektik zu stehen.
Diese CD wird sich für mich nie aushören, und ich kann sie jedem Hörer empfehlen, dessen Geschmack sich zwischen Club und Smoothjazz bewegt!
deutlicher fortschritt, 29. Juli 2002
Til Brönner hat mit dieser CD meiner Meinung nach einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht. Durch die Einbeziehung von einigen elektronischen Elementen wird Brönners Musik deutlich belebt und vergrößert die "Einsatzmöglichkeiten" seiner Musik. Hörte ich seine alten CDs eher morgens und zu sehr entspannten Zeiten riskiert man mit "blue eyed soul" nicht, dass die anwesenden Personen, welche nicht zu den ausgemachten Jazzliebhabern gehören, sich langweilen.Das bedeutet jedoch nicht, dass Brönner mit seinem neuen Album Mainstreampfade betritt, nein, er spielt nun einfach viel lebhafter. Schön!
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