Kundenmeinungen
Es muss nicht immer tricky sein, 3. März 2006
Silje Nergaard muss niemandem mehr etwas beweisen. Längst etabliert in der Jazz-Welt hat sie auch im Bereich des Pop ihre Fans gefunden und behalten. Das ist darauf zurückzuführen, dass die Norwegerin ihren Jazz gerne auch mal mit melodiösen Pop-Elementen vermischt. Die bereits als Sechzehnjährige entdeckte außergewöhnliche Sängerin liebt heutzutage in einem Song Klarheit und Einfachheit. „Jazz braucht das. Es muss nicht immer tricky sein", sagt die Sängerin. Und ich meine: Es muss nicht immer Diana Krall oder Dee Dee Bridgewater sein, von denen sie sich durch eine eher mädchenhafte Stimme unterscheidet. Sehr empfehlenswert. HMcM
besonders wunderschön, 29. November 2005
Auch wenn Sie keinen Jazz mögen, sollten Sie sich diese Platte kaufen, denn Sie enthält alles, was man von Musik erwartet. Silje beweist mit At a first light, dass sie sowohl im Jazz, als auch im Funk, als auch im Soul und ein bisschen auch im Pop zu Hause ist. Das Stück "Be still my heart" läuft seit Wochen in meinem CD-Player auf autorepeat. Weitere Hörtipps: "Keep on backing Losers" und "Lullaby to Erle". Wer die Platte bis jetzt nicht kaufen mochte, soll es bitte im eigenen Interesse tun; Sie verpassen sonst einen Meilenstein der Musik.
Nervenbalsam & Faltencreme, 14. Oktober 2004
Ist es noch so hektisch um einen herum: Silje glättet jede Stressfalte. Legen Sie abends die CD ein und die Musik ersetzt jede Nachtcreme. Auch für Jazz-Einsteiger zu empfehlen. Als Aufbaustein empfehle ich: Dinah Washington.
the sound of your everyday life!, 30. Juli 2004
Silje Nergaard ist wirklich eine der besten Zeitgenössischen Jazz-Sängerinnen, aber nicht nur das. Sie beherrscht die Leichtigkeit des Pop und die künstlerische Intuition einer Songwriterin.Jedoch ist dieses Werk alles andere als easy-listening, da die verschiedenen Elemente des Jazz gekonnt miteinander vereint sind.Sanfter Midnight-jazz trifft auf fidelen Funk und sagenhaft grauen Blues. Vermengt mit der angenehmen Stimme von Silje Nergaard gibt dieses Album einen Cocktail, den man immer genießen kann, sei es an einem verschneiten Winterabend bei Kerzenlicht und Räucherstäbchen, einem kühlen, klaren Oktobermorgen, oder einem relaxten Tag am See. "At first Light" zieht einen immer in seinen Bann. Es ist das sensibelste und doch auch kraftvollste female-Jazz album der letzten Jahre und wird sich sicherlich zum Dauerbrenner in der Jazz-szene entwickeln. Ich empfehle dieses Album jedem, der auf guten Jazz steht und den Jazz-neulingen, denen Miles Davis und Stan Getz zu kompliziert erscheinen.
glatter sound, 15. Oktober 2003
die platte geht ins ohr, manches stück bleibt sogar hängen - und das ist bei den sogenannten jungen jazzstimmen nicht immer der fall. auf dauer ist der sound auf at first light für meinen geschmack ein wenig zu glatt - für nebelig-düstere herbstmorgen allerdings ein schöner wegbegleiter...
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