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Hubert Selby Jr.: Requiem for a Dream

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Requiem for a Dream

von Hubert Selby Jr.

mit Ellen Burstyn Jennifer Connelly Jared Leto

Regie: Darren Aronofsky

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08/Jän/2009 - 06:23

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Beschreibung

Requiem for a Dream ist mit seinen Schocktechniken und seinem Sounddesign ein erbarmungsloser Angriff auf die Sinne und handelt von nichts Geringerem als der systematischen Zerstörung der Hoffnung. Basierend auf dem Roman von Hubert Selby Jr. und adaptiert von Selby selbst und Regisseur Darren Aronofsky, ist dies ohne Frage einer der effektivsten Filme über die Erfahrung der Drogensucht (sowohl was die Euphorie als auch was den Albtraum angeht), die je gedreht wurden.

Nur wenige würden bestreiten, dass Aronofsky -- nach seinem Durchbruch mit dem Film Pi -- das Medium Film zu einem beunruhigenden Extrem hinbewegt, indem er den konventionellen Erzählstil in die Panikzone von traumatisierten Psychen und durch chemischen Missbrauchs an ihre äußersten Grenzen gedrängten Körper verlagert. Requiem for a Dream als eine Geschichte mit Moral zu bezeichnen, wäre zu einfach. Es ist vielmehr eine Tour durch die Hölle, mit Aronofsky als kühnem und schonungslosem Führer.

Der Film dreht sich um ein Quartett verlorener Seelen, aber es ist in erster Linie Ellen Burstyn -- in einer schonungslosen und beachtenswerten Darbietung -- die die absteigende Spirale des Drogenmissbrauchs am schrecklichsten verkörpert. In der Rolle der einsamen Witwe Sara Goldfarb setzt sie all ihre Träume in eine absurde Selbsthilfe-TV-Gameshow und traktiert ihren Körper mit Diätpillen und Kaffee, während ihr Sohn Harry (Jared Leto) zusammen mit seinem besten Freund Tyrone (Marlon Wayans) und seiner Freundin Marion (Jennifer Connelly) an der Nadel hängt. Sie steuern mit unterschiedlichem Tempo dem Wahnsinn entgegen, und Aronofsky verfolgt diesen bedrückenden Prozess, indem er deren tödliche Routinen endlos wiederholt. In einer der denkwürdigsten Szenen des Films fühlt sich Sara -- gequält durch das selbst auferlegte Regiment ihrer Ernährungsgewohnheiten -- sogar von einem fleischfressenden Kühlschrank bedroht.

Und dennoch -- was will uns der Film letztendlich sagen? Erzählt uns Aronofsky irgendetwas, was wir noch nicht wissen? Requiem for a Dream ist ein beachtenswerter Film, aber ihn sich ein zweites Mal anzuschauen dürfte schon den Tatbestand des Masochismus erfüllen. --Jeff Shannon





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Realistisch? Keine Ahnung..., 2. Januar 2009

Ich war nie drogensüchtig (und habe es auch nicht vor zu werden) und kenne auch keine Drogensüchtigen. Ich habe keine Ahnung, ob dieser Film realistisch ist oder nicht, aber Realismus ist kein Kriterium, um mir zu gefallen. Selbst den realistischen Film kann ich schlecht finden. Und diesen Film fand ich wirklich schlecht. Im Großen und Ganzen kann ich mich den anderen schlechten Rezis anschließen, denn sie sagen genau das, was ich auch sagen möchte.Der Film ist langweilig, läuft immer aufs Selbe hinaus. Die Zwischensequenzen fand ich einfach nur nervend, sie waren irgendwann unnötig und visuell einfach nur anstrenend. Außerdem mag ich persönlich solche "dunklen" Filme nicht, die in mir das Gefühl verursachen, dass die Leute es einfach nicht schaffen, das Licht anzumachen. Nein, mir hat der Film nicht gefallen und ich werde auch keinen Drogen-Film mehr anrühren.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  ganz mies! , 24. Dezember 2008

Requiem for a Dream ist meiner Ansicht nach ein wirklich mieses Stück Filmgeschichte.Kurz gesagt handelt es natürlich oberflächlich von Drogen aber das soll wohl eine Allegorie sein, die aber meiner Ansicht nicht funktioniert. Aber ich möchte hier nicht zu sehr spoilern und das soll jeder für sich selbst herausfinden.Visuell ist er echt anstrengend. Aber kein Anstrengend in der Form, dass man sagen könnte hiermit werden bestimmte Empfindungen sinvoll transportiert. Nein, anstrengend, in der Form, dass der Regiesseur sich ausgetobt hat und das wirklich schlecht.Auch die ganzen Anspielungen, Tablettensucht der Mutter und Heroinsucht des Sohnes ist völlig fehl am Platz und in der Form sogar schädlich. Natürlich kann es eine Sucht nach Tabletten geben, aber gerade sogenannte Psychopharmaka helfen vielen kranken Menschen ihr Leben wenigstens ein Stück weit lebenwert zu machen. Der ganze Film ist so möchtegern tiefsinnig dabei spielt er nur flachste Stereotype aus und erstickt im Rausch der wirklich schlechten Bildersprache. Im Endeffekt geht alles den Bach runter und die Welt ist ein schlechter Ort. Drogen machen abhängig und harte Drogen lassen dich alles machen, damit du an die Drogen kommst. Medikamente können auch abhängig machen. Einsamkeit ist unschön. Und Träume gehen eh nie in Erfüllung.Absolutes Machwerk und die Menschen, die diesen FIlm hochloben verstehe ich wirklich gar kein Stück.Authentisch ist der Film nicht und die augesetzte Bedeutungsschwängerungkommt in der Form nicht rüber. Unstimmig!Fazit: Absolut nicht empfehlenswert, maximal ein Stern wert.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Zum einschlafen, 27. November 2008

Ich bin überrascht, dass der Film so viele gute Rezessionen hat. Ich finde finde Film furchtbar langweilig. Es läuft immer das gleiche ab. Wenn man Einschlafprobleme hat, ist dieser Film zu empfehlen. Damit gelingt es bestimmt!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Erschreckend gut, 20. November 2008

Okay, ich gebs zu, in erster Linie hab ich mir den Film wegen Jared gekauft. Aber ich kann diesen Film auch jedem "Nicht-Fan" empfehlen. Er ist umwerfend. Die Bilder ungemein aussagekräftig, die Geschichte bedrückend und verstörend. Abseits von den großen, leeren Filmen eine gern genommene Abwechslung. Und wer Geschichten ohne Happy End mag, ist hier genau richtig.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  In der Tat besser als Trainspotting, 29. September 2008

2 Freunde verkaufen Drogen und schlagen den üblichen Weg ein, die Freundin des Hauptdarstellers prostituiert sich immer mehr bis sie sich schließlich auf privaten Sexpartys erniedrigt. Seine Mutter träumt vom großen Auftritt in einer Quizshow, sie nimmt deshalb Schlankheitspillen und rutscht soweit in die Abhängigkeit und Magersucht ab, bis sie in einer Klinik zwangsernährt werden muss. Einerseits realistisch und doch skuril, die Kameraführung vesetzt einen öfters in die Denke des jeweiligen Akteurs. Man kann ihnen dabei zusehen wie sie immer tiefer abrutschen und es selbst nicht wahrhaben wollen. Seht beklemmend, schockierend aber 100% empfehlenswert. Der Schluß ist auch eine sehr schöne Idee, für jeden schließt sich sozusagen der Kreis.Falls jemand weiß von wem das tolle Lied ist, das immer wieder eingespielt wird aber offenbar nicht ganz auf dem Soundtrack vorhanden ist wäre ich für Hinweise dankbar




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