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Paramount Home Entertainment: Der Mann, der Liberty Valance erschoss

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Der Mann, der Liberty Valance erschoss

mit James Stewart John Wayne Vera Miles

Regie: John Ford

Paramount Home Entertainment

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Beschreibung

"Wenn aus einer Legende Wahrheit wird, drucke die Legende ab." Das ist nicht nur der Grundsatz des Zeitungsmanns in Der Mann, der Liberty Valence erschoss, sondern auch das Arbeitsmotto von Regisseur John Ford, dem am meisten geehrten amerikanischen Filmemacher. In diesem Spätwerk seiner langen Karriere zeigt Ford den Werdegang einer Stadt namens Shinbone im Wilden Westen, indem er einige der Siedler wehmütig zurückblicken lässt. In den Anfängen der Stadt streiten der hart gesottene Cowboy John Wayne und der leichtfüßige Neuling James Stewart um eine Frau (Vera Miles), schließen sich dann aber zusammen, um den berüchtigten Verbrecher Liberty Valance (Lee Marvin) zu bekämpfen.

Fords nostalgischer Rückblick lebt von seinem realistischen Ansatz, was für den sonst eher poetisch inszenierenden Regisseur von Ringo und Der Schwarze Falke recht ungewöhnlich ist. Die zwei Schwergewichte Wayne und Stewart ergänzen sich prima, wobei Wayne den unverfälschten Individualisten und Stewart den idealistischen Propheten der Zivilisation verkörpert, dem es schließlich gelingt, den Wilden Westen zu zähmen. Dies ist womöglich der traurigste Western, der je gedreht wurde; er erinnert eher an eine Elegie als an einen Actionfilm und ist genauso rein und schön wie das darin verwendete zentrale Symbol: die Kaktusblüte. --Robert Horton





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Sehr gut!, 8. Oktober 2007

Der Mann der Liberty Valance erschoss ist ein Western von 1961. Also
absolut kein Spätwestern! Spätwestern waren ca. ab etwa 1966.
Hier spielt auch Lee Van Cleef eine kleine Rolle, wie schon in 12 Uhr
Mittags! Die Auflösung des Filmes ist echt super, hätte ich so nie
im Leben gedacht! Hier im Film sieht man auch wieder deutlich wo sich ein
Sergio Leone was abgeguckt hat! Wer gedacht hat, lange Mäntel wären erst
seit Spiel mir das Lied vom Tod (1968) gekommen, täuscht sich gewaltig!
Denn hier gibt es am Anfang eine Szene, wo die Banditen mit langen
Mänteln auftauchen! Wer immer noch glaubt, Sergio Leone wäre ein Western
Gott, täuscht sich einfach! Er hat einfach nur gut von den US Western
zusammen geklaut! Der Mann der Liberty Valance erschoss ist jedenfalls
ein Film mit Hirn! Kann ich absolut empfehlen. Leider ist es aber ein S/W
Film geworden, beim Cover könnte man meinen es wäre ein Farbfilm.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  der definitive Spätwestern, 12. Juni 2007

Das ist ein ganz besonderer (Spät-)Western, der den Mythos des wilden Westens selbst zum Thema hat. Angesiedelt ist seine Handlung an der Zeitenwende von der Ära des Faustrechts (verkörpert durch den "guten" Revolverhelden John Wayne und seinen "bösen" Widerpart Lee Marvin) zum Zeitalter des Gesetzes und der Bildung (personifiziert durch James Stewart als Rechtsanwalt Ransom Stoddard). Stewart/Stoddard, der Vertreter der neuen Zeit, gewinnt das Spiel auf der ganzen Linie, heiratet die Frau, um die auch Tom Doniphon (Wayne) geworben hatte, und wird berühmt als der "Mann, der Liberty Valance erschoss". In Wirklichkeit aber hat Doniphon den Banditen getötet - freilich nicht, weil er den Anwalt besonders mag oder selbst die neue Zeit herbeisehnt. Im Gegenteil: er weiß, dass er mit Liberty Valance seine eigene Epoche und damit auch sich selbst vernichtet. Wenn Valance nicht mehr existiert, hat auch Doniphon keine Existenzberechtigung mehr. Ihm bleibt nur ein elendes, vergessenes Dasein als Trinker. All dies weiß Doniphon wohl im voraus. Trotzdem tötet er Valance und lässt Stoddard den Ruhm der Tat, denn er weiß, dass die neue Zeit notwendig kommen muss, und dass das letztendlich auch gut so ist, wenn auch nicht für ihn selbst.
Soweit das Geschehen, in nostalgischem Schwarzweiß und als Rückblende von Stoddard erzählt. Stoddard will nach vielen Jahren die Wahrheit ans Licht bringen und erzählt sie den Redakteuren einer Zeitung - doch die wollen sie nicht verbreiten, weil die Legende längst mächtiger und "wahrer" geworden ist als die Wahrheit: "This is the west, Sir. If the legend becomes fact, print the legend."
Die Besetzung der drei Hauptpartien ist grandios, obwohl Stewart und Wayne, beide in den Fünfzigern, zu alt für die Ereignisse der Binnenhandlung sind. Trotzdem sind beide für ihre Rollen die beste, weil einzig mögliche Besetzung. Ihre Unterschiedlichkeit, gerade auch ihr unterschiedlicher Darstellungsstil, bringt den Konflikt perfekt auf den Punkt. Gleiches gilt für den Schurken: wer Marvin mit seiner animalischen Präsenz als Liberty Valance sieht, kann sich wohl kaum einen anderen Schauspieler in dieser Partie vorstellen. Die übrigen Darsteller - größtenteils alte Bekannte, Mitglieder von John Fords "family" - sind durchweg gut bis hervorragend.
Je mehr Western man kennt, desto mehr hat man von diesem Film, der sozusagen ein Meta-Western ist, ein Western über den Mythos des Westens.
Den muss man haben.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  John Wayne + James Stewart+ Lee Marvin = Dynamit, 9. Dezember 2006

Lee Marvin gibt james Stewart einen Gehfehler, und lacht sich einen ab. John Wayne steht auf und sagt: That`s my Steak, Valance!

Ach, diese Szenen lassen nicht nur John Wayne fan herzen höher schlagen! Dieser film ist einer der besten Western überhaupt. Jeder Schauspiler ist perfekt besetzt, die musik, die kamera alles ausgezeichnet!

James stewart: ein mann von ehre der an das gesetz und an recht und ordung glaubt! wir erleben mal wieder einen grandiosen stewart in einer seiner besten rollen.

John wayne: super! der 1, 95 m große hüne beweist mal wieder seine schaupielerischen fähigkeiten im western genre! sein gang, seine ganze brutale art in diesem film ist großartig dargestellt. Tom doniphon(j. wayne) mag zwar seinen kollegen stoddart(j. stewart) nicht besonders im film aber trotzdem verbindet sie beide die wut auf lyberty valance und die liebe zu hattie(vera miles)

Lee marvin: auch perfekt besetzt! diese psychisch kranke gesicht macht einem schon angst . er spielt einen menschen bei dem man nie weiß was in der nächsten situation passiert!

dieser film ist ein meisterwerk der filmgeschichte von john ford!


adrian schulz


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Auch heute noch absolut empfehlenswert, 24. Juli 2005

Handlung:
Der alt gewordene Politiker Ramson Stoddard kommt gemeinsam mit seiner Frau Hallie in den kleinen Ort Shinbone, um dort Abschied von ihrem verstorbenen Freund Tom Doniphon zu nehmen. Die örtlichen Pressegeier, erstaunt über den Besuch, sind neugierig und wollen unbedingt erfahren, warum der für sie vollkommen unwichtige Allerweltskerl für den erfahrenen Politiker so wichtig ist, bzw. war.
Stoddard ziert sich ein wenig, dann beginnt er zu erzählen...
Seine Geschichte handelt von einem jungen idealistischen Rechtsanwalt - einem stets besoffenen, aber mutigem Pressemann - einem verfressenen, eher nicht mutigen Marshal - einem verliebten Kleinrancher, der fast immer "Nägel mit Köpfen" macht, einer schwedischen Einwandererfamilie, die fleißig, hilfsbereit und Stolz ist - und einem gewissenlosen Gesetzlosen, der sich durch äußerste Brutalität auszeichnet.
Die Geschichte handelt aber auch von Zielstrebigkeit, Hilfsbereitschaft, Ehre, (verschmähter) Liebe, Integrität, Freundschaft, Wissensdurst, Verzicht und - nicht zuletzt - Stoddard erzählt, wie aus einem gesetzlosen Territorium ein Bundesstaat wurde.
Eine wirklich interessante Story - nur - das Ende passt den Presseleuten nicht.

State:
Wer bei diesem Klassiker aus dem Jahre 1962 eine Menge Ballerei und sonstige Action erwartet - der wird enttäuscht werden. Denn Regisseur John Ford erzählt hier tatsächlich gefühlvoll am Beispiel der handelnden Personen die Geschichte der Zivilisierung des Wilden Westens. Hierzu nur ein konkretes Beispiel: Ein Rechtsanwalt kann Lesen und Schreiben - also wird er, wenn er gerade nichts Besseres zu tun hat, als Lehrer - auch für Erwachsene - eingesetzt.
Die agierenden Charaktere sind zwar Stereotyp, bzw. - je nach Sichtweise - absichtlich überzeichnet worden, aber das tut dem Filmgenuss alles andere als einen Abbruch.
Wie bereits in ("Der schwarze Falke" 1956) versucht Ford - für seine Zeit untypisch (und leider auch heute noch unüblich) - in seinem Film ein möglichst reales Bild des WW zu zeichnen. Natürlich konnte er dabei nicht so weit gehen wie 36 Jahre später ein gewisser Herr Eastwood in "Erbarmungslos".
Doch so sehr ich auch den ganzen Film empfehlen kann - am schönsten ist und bleibt die Anfangsszene (bei der ich regelmäßig ein Korn ins Auge kriege). Es geht schon an die Nieren, wenn zumindest einige der auf Alt geschminkten Hauptpersonen wieder aufeinander treffen. Richtig würdigen kann man die Szenen aber erst nach Genuss der ganzen Story. Wer den Film also das erste Mal sieht, sollte sich ggfs. nach dem Ende die ersten Minuten nochmals anschauen.
Der Film wurde übrigens - obwohl es schon Farbfilme gab - in schwarz/weiß gedreht. Das gab Regisseur und Kameramann die Gelegenheit in etlichen Szenen in hervorragender Weise mit Licht und Schatten zu spielen - eine Meisterleistung.

Cast (bis auf eine Ausnahme optimal ausgewählt und eingesetzt):
Anwalt der Rechte/Senator Ramson Stoddard - James Stewart ("Bandoleros", "Der Flug des Phönix") spielt wieder einmal genial einen naiven, linkischen, aber dafür aufrechten und zielstrebigen Charakter. Wenn ER sich über Unrecht empört - mehr als nur sehenswert.
Outlaw/Regulator Liberty Valance - Lee Marvin ist und bleibt als Rauhbein eine selten erreichte Nummer für sich.
Pferdezüchter Tom Doniphon - John Wayne agiert als - na ja - John Wayne. Und da liegt das einzige Problem im Cast. So gut er im Restfilm auch spielt, so gerne ich ihn als Westerndarsteller auch mag - für die "verschmähte Liebe" Reaktionsszenen ist er einfach nicht geeignet. OK, ich weiß - mit dieser Meinung stehe ich relativ allein da.
Ansonsten sehen wir noch viele bekannte und gute Haupt- und Nebendarsteller dieser Zeit - Vera Miles als Hattie, Edmond O'Brien als Zeitungsmann, Andy Devine als Marshal, Jeanette Nolan und John Qualen als Eltern Hatties, Woody Strode als Pompey, den Quotenschwarzen, äh - Freund Doniphons, Strother Martin und Lee van Cleef als weitere Gesetzlose, außerdem Denver Pyle, John Carradine und Ken Murray. Auch wenn einem die Namen teils im Moment wenig sagen - wenn man sie sieht - „Ach der isses"

Die DVD:
Das schwarz/weiß Bild liegt in anamorphen Widescreen im Verh. 1.85:1 vor, wurde sehr sorgfältig überarbeitet und weist trotz des Alters kaum noch Mängel auf. Selbst ohne Altersbonus toppt es noch so manche lieblos erstellte DVD zu neueren Filmen. (4-5 Sterne)
Entsprechendes gilt für den Ton, allerdings können nur englischsprachige Filmfans des Klassikers die optimale und mit Liebe bearbeitete DD 5.1 Fassung genießen. (5 Sterne) Ansonsten stehen eher schwache Mono-Tonspuren in Englisch (restaurierter O-Ton), Deutsch, Spanisch, Italienisch und Französisch zur Verfügung. (2 Sterne)
Untertitel gibt's in 24 Sprachen, darunter Deutsch - sowie Englisch für HG
An Extras finden wir leider - abgesehen vom Trailer - genau gar nix.

Fazit: Film 5 Sterne, DVD 3 schwache Sternchen
Solange er auf ActionamStück und F/X verzichten kann ist dieser Klassiker uneingeschränkt jedem Cineasten zu empfehlen - auch wenn Western ansonsten nicht zu seinen Lieblingsgenres gehören.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Klassiker über Demokratie und Freiheit., 19. November 2003

John Wayne und Jimmy Stewart als eigenbrötlerische Helden gegen den bösen Lee Marvin! Das ist top.Auch ein Lehrstück über Demokratie in USA. Der Kampf gegen die Gesetzlosigkeit ist einfach brilliant. Der Film in guter restaurierter Qualität vorhanden.




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