Kundenmeinungen
Bewertung für Ausstattung der Collector's Edition!, 11. November 2003
Zu dem Spiel selbst möchte ich hier nicht viel anmerken. Ohne zweifel verdient es Aufmerksamkeit, doch ich ganz persönlich fand es abgesehen von den individuellen Möglichkeiten, die Welt zu "erobern" und zu "erforschen", doch auf die dauer sehr trist. Die Dungeons, hier z.B. Dunmer-Höhlen und Anchestral Tombs sind so farb-, leblos und deprimierend, dass sie mich daran hindern das Spiel ganz zu Ende zu spielen, weil ich einfach gelangweilt bin. Irgendwie scheint die verbreiteste Farbe des Spiels "Grau" zu sein, das zog mich ganz schön herunter, obwohl das möglicherweise mit einer besseren Grafikkarte etwas anders aussieht.Die Collectors Edition lohnt sich nicht unbedingt, der Soundtrack langweilt im Spiel selbst schon mächtig, wer will den noch zusätzlich anhören? Und das "Artbook" ist ein kleines Heft, nur wer sich wirklich für Game-planning interessiert und wissen will wie eine Spiellandschaft entsteht, sollte da zugreifen. Die Ordinatorfigur ist ganz nett, aber sehr klein, aber wer Figuren sammelt... Ich will nur sagen, ihr bereut nichts, wenn ihr bei mittlerweile günstigen Nicht-Sammelbox-Spielen zugreift, eine Karte des Spiels ist da auch dabei und die ist wirklich nützlich.
1000 und eine Möglichkeit, 9. Oktober 2003
Sind Sie ein Fan von Rollenspielen? Damit meine ich ob Sie ein Fan von echten Rollenspielen sind? Wenn ja dann freuen Sie sich auf monatelangen Spielspass, auf eine gigantische Atmosphäre und unmengen von Leuten. Wenn ich gute Laune bekommen möchte, dann spiele ich Morrowind, und sehe mir die schöne Natur im Spiel an. Ohne zu übertreiben, das Spiel ist das beste Rollenspiel aller Zeiten, jedoch nur für erfahrene und wahre Rollenspieler die viel Zeit und Liebe in ein Spiel investieren möchten,da die Welt Vardenfell immens ist. Ein Himmel für RPG-Fans. Wer nur mal eben schnell einer Story folgen möchte der solle doch zu Titeln wie Gothic2 oder Baldurs GAte greifen, denn diese Titel sind im Vergleich zu Morrowind ein Witz in Länge und Qualität. Allein die Beförderungen der einzelnen Gruppen ist ungeheuer motivierend. Das Plugin-System sorgt für einen beinahe unendlichen Spielfluss. Wenn ich eines sagen kann dann ist es das Morrowind als einziges den Titel eines Rollenspieles dieser Tage verdient. Morrowind setzt alle anderen Rollenspiele allein durch seine Existenz um weit mehr als 3-5 Klassen herunter, und damit übertreibe ich nicht. Ich dachte früher die Baldurs Gate Reihe und alles herum währen Rollenspiele, doch verdienen diese Spiele die Klassifizierung Rollenspiel nicht, denn einzig die Ultima-Teile und Morrowind verdienen, vielleicht noch die Gothic -Teile verdienen dies. Mit Morrowind wird der Glorie der Ultima-Teile Tribut gezollt und noch verbessert, denn Morrowind ist alles was sich ein wahrer Rollenspieler und einer der es noch werden will sich wünscht. Malerische Landschaften, tödliche Gegner, mächtige Magie und eine Story, die sich absolut sehen lassen kann. Ich kann nur eines sagen, LEUTE werdet wach, entscheidet EUCH für das einzig wahre Rollenspiel, ERLEBT DAS ABENTEUER EURES LEBENS!!!
Vorsicht, keine leichte Kost., 30. Juni 2002
Über die phänomenale Grafik und dem Hardwarehunger wurden ja schon viele Worte verloren.
Für Rollenspieler, besonders aus dem Pen&Paper Bereich, bietet das Spiel aber die Freiheiten und Entfaltungsmöglichkeiten, die man auf Computerspiele logischerweise nur begrenzt umsetzen kann. Es gibt mehrere Gruppen im Spiel, denen man sich anschliessen kann, für einige muß man erst bestimmte Voraussetzungen erfüllt haben, wie etwa bei einer Gruppierung, die Sklaven befreit. Über die erfährt man aber erst etwas, wenn man selber eine größere Anzahl Sklaven befreit hat. Interessen der einen Gruppierung laufen zum Teil gegen die Interessen von anderen Gruppierungen und nicht immer ist die Waffe der beste Weg sein Ziel zu erreichen. Das Spiel ist groß, sehr groß. Von der Landschaft, als auch vom Textgehalt her (Ich versuche es gerade zu übersetzen und weiß wirklich wovon ich rede). Da ist es nachvollziehbar das viele der NPC's auf den selben Textpool zurückgreifen, besonders wenn es sich um Gerüchte und Allgemeinwissen handelt. Das kann einen Gelegenheitsspieler abschrecken und für solche ist das Spiel definitiv nicht zu empfehlen. Wer gern in eine Spielwelt eintaucht und viel Zeit dort verbringen möchte und sich gern an Titel wie Ultima4 erinnert, wird sich in Morrowind sehr wohlfühlen. Der wichtigste Kaufgrund für Morrowind ist aber ein anderer. Das Spiel wurde mit einer so einer offenen Philosophie programmiert, das es schon jetzt eine Schwemme von eigenen Kreationen im Internet zu finden gibt. Dem Spiel liegt die Entwicklungsumgebung (Editor ist nicht das richtige Wort) bei, die sich zum einen relativ einfach bedienen lässt und zum anderen wirklich jeden Aspekt des Spieles manipulierbar macht. Ohne das dabei wichtige Daten des Spiels zerstört werden, kann man über PlugIns einfach Elemente des Spiels austauschen. Das ist besonders für kreative Rollenspieler interessant, die gern Ihre eigenen Abenteuer schreiben und mit Freunden, oder im Internet austauschen wollen. Dadurch kann man das Spiel noch einmal aufwerten, weil es zum Beispiel für die des öfteren bemängelten Dialoge, schon PlugIns gibt, die den NPC mehr Leben einhauchen. Fazit: Mit Morrowind ist ein Spielbaukasten mit einer großen Geschichte erschienen, der viel Zeit und Eigeninitiative erfordert. Wer Kreativ ist und sich Monatelang mit einem Spiel beschäftigen kann sollte zugreifen.Leute die lieber eine dynamische Geschichte Marke Hollywood erzählt bekommen und leichte Unterhaltung mögen, werden von diesem Bollwerk eher erschlagen. Finger weg.
Lang, Länger, Episch, Morrowind!, 20. Juni 2002
So könnte man es steigern. Aber leider ist selbst diese Steigerung noch nicht genug. Ich spiele Morrowind bereits seit 4 Wochen und entdecke in bereits bekannten Gebieten immer wieder neue Aufgaben und Dungeons. Meine Echse ist bereits bestens geschult in den Kämpfen und in der Kunst des Heilens; doch immer wieder werde ich besser. Bis jetzt habe ich mich allerdings noch nicht mal mit der Hauptgeschichte befasst, sollte es eine geben. Denn wenn nicht, so ist es bereit mehr als befriedigend, was es an Möglichkeiten und Abenteuer in dieser Welt zu bestehen gibt. Von der Grafik möchte ich gar nicht sprechen. Welcher Flieger geht nach Vardenfell?
Was nutzt einem die tolle Grafik?, 20. Juni 2002
Nach ausgiebigem Test des Spiels habe ich es inzwischen wieder deinstalliert. Tolle Grafik wohl war, aber die viel zitierte grenzenlose Freiheit entpuppt sich als das größte Manko des Spiels. Selbst eingefleischte Spiele werden überfordert und der rote Faden in der recht langweilligen Hauptgeschichte fehlt gänzlich. Einen Suchtfaktor wie bei anderen Rollenspielen wie Might and Magic 9, Baldurs Gate 2, kommt einfach nicht auf. Die Rumklickerei auf die endlosen und teilweise sinnlosen Texte bei den Nichtspielercharakteren nerven gewaltig und lassen nur Ärger aufkommen. Es sei noch gesagt, daß nur gut konfigurierte und aktuelle PC's mit dem Spiel mithalten können. Ansonsten viel Geruckel, was den Spielspaß noch weiter dämpfen dürfte.
|