Kundenmeinungen
Die Qual ist digital, 31. Dezember 2007
Die Greatest Hits von The Cure sind eine Enttäuschung, nicht musikalisch, aber klanglich. Man hat die teilweise schon 30 Jahre alten Klassiker wie Boys Don't Cry oder A Forest digital remastered und damit der Musik systematisch den Zahn gezogen. Im Vergleich zu den Original-CDs und -Platten klingen Stimmen und Instrumente unnatürlich wie aus Plastik, das Arrangement fällt beinahe auseinander und das gesamte Klangbild ist steril und viel zu weich. Da die scharfen Konturen ein Markenzeichen dieser Band sind, wundert es, dass gerade sie einem gefälligen Plätschersound geopfert wurden. Könnte ein Plüschteppich singen, würde er so klingen wie diese verpfuschten Aufnahmen. Die Produzenten hätten den treuen Fans wirklich Besseres bieten können, ja müssen. Fazit: Gute Musik, schlechter Sound. Schade.
Gelungene CD, 10. Februar 2006
Wer, wie ich, The Cure bereits seit seiner Jugend kennt, der freut sich, dass es ein Greatest Hits Album gibt. Nicht zuletzt deshalb, weil ich mit einigen der Songs auf der Scheibe schöne Erinnerungen verbinde. Das vorliegende Werk erfüllt sicher nicht die Ansprüche jener Fans, die das Besondere an der Band, nämlich das Morbide und Düstere lieben. Von The Cure kommt zum großen Teil Musik für ausgesprochene Kenner, die intellektuell bisweilen äußerst anspruchsvoll ist.
Tatsächlich haben wir es hier mit einer Kompilation der populären Melodien von The Cure zu tun. Songs wie "Friday I'm in love" ermöglichen auch jenen den Zugang zu diesen absolut aussergewöhnlichen Musikern, die mehr aus der Ecke Punk, Brit-Pop und Crossover kommen. Auf jeden Fall ist es eine Einladung, sich auch mal eben jene Alben, wie z. B. "Pornography", anzuhören, die sehr viel speziellere Musik anbieten. Und damit leistet "Greatest Hits" mehr, als es ein Album könnte, das das Gesamtwerk repräsentativer darstellen würde. Fünf Sterne gibt's dafür von mir.
Tolles Album, 14. Dezember 2003
Das Album hat den Titel "Best of the best-Greatest hits" verdiet. Hier sind viele der wichtigen Cure-Titel drauf. Ein guter Querschnitt. Aber einige der großen Hits wie "Charlotte sometimes" fehlen, deshalb nur 4 Punkte. Ich kann das Album immer wieder hören, am besten ganz laut. Da kommt die gute Laune ganz von selbst.
warum ich vier sterne gebe?, 19. Mai 2003
nur, weils ne scheibe von the cure ist. natürlich findet man auf dem album songs, die nicht von dieser welt sind und deshalb gut sind (a forest, boys don't cry), doch finde ich, die kommen zu kurz. wo bleibt bitte "killing an arab" oder "secrets", "plainsong" oder "one hundred years"? wo bleibt die härte von "pornography", die zerstörung von "faith" und die illusionswelten von einer "seventeen seconds"? wo bleibt "charlotte sometimes"? wo bleiben all diese songs? warum hab ich das gefühl, das ist nur eine scheibe um die kaufkraft anzukurbeln, um aus THE CURE das zu machen, was man aus depeche mode gemacht hat - nämlich eine marionettengruppe? ich versteh das nicht. ich wünschte, the cure würden sich mit siouxsie and the banshees zusammentun - das wär doch was. endlich mal was gscheites. und die power wäre doch da - und die fans doch auch!
Eigentlich total unnötig, 11. April 2003
Diese Cd ist eigentlich nicht schlecht. es gibt da wahre perlen wie "a forest", "boys don't cry", "the Lovecats", "Just like heaven" und einige mehr. allerdings ist diese CD weit entfernt von einer Best of. Wenn Robert Smith die Lieder danach ausgesucht hätte, welche songs ihm am besten gefallen oder den meisten fans der band, hätte das tracklisting ganz anders ausgesehen. Das einzige auswahlkriterium war der kommerzielle erfolg als single, somit ist zum Beispiel das grandiose Album "Bloodflowers" mit keinem einzigen Song vertreten, da es von diesem album überhaupt keine Singleauskopplungen gab. diese CD ist aber vor allem deswegen total überflüssig, weil the cure bereits 2 Single-Sammlungen rausgebracht haben: "Staring At The Sea" und "Galore", die schon vor jahren für je 10 DM verramscht wurden. auf diesen beiden CDs sind außer der beiden neuen songs alle lieder, die auch auf der "Greatest Hits" drauf sind, ausserdem bekommt man noch viele andere grandiose songs, die hier fehlen, z.B. "Charlotte Sometimes" und "Fascination Street" oder "Pictures Of You". zu den beiden neuen songs: "cut here" ist ganz nett, mehr aber auch nicht, "just say yes" ist hingegen eine beleidigung für die Ohren, seit "meathook" auf ihrem ersten album, haben the cure den leuten nichts mehr so schlechtes zugemutet.
P.S. Info für The Cure-Fans: The Cure werden im Juli ins Studio gehen. Ihr neues Album wird bei BMG veröffentlicht, Produzent ist Ross Robinson, der schon alben von Korn, Slipknot, Sepultura und Limp Bizkit produziert hat, hoffentlich wird keine nu metal-scheibe daraus. ;)
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