Kundenmeinungen
"Warum sitzt ihr noch vorm Fernseher? Es ist Weihnachten!", 29. Dezember 2008
Charles Dickens Weihnachtsgeschichte gehört zu der kleinen Anzahl wirklich unsterblicher literarischer Werken, die die Menschheit jemals produziert hat: Eine Geschichte, an der die Menschen in 100 Jahren noch genauso viel Spaß haben werden, wie bei ihrer Erstveröffentlichung. Millionenmal verfilmt, nacherzählt, oder auf die Bühne gebracht, ist es doch komisch, dass sich bislang kaum ein talentierter Regisseur gefunden hat, der den Plot erfolgreich vom viktorianischen London auf unsere Gegenwart projiziert. Mit einer Ausnahme: "Die Geister, die ich rief", mit Bill Murray.Der egoistische und zynische Frank Cross ist Programmgestalter des örtlichen Fernsehsenders, und wie in jedem Jahr mit der Zusammenstellung des weihnachtlichen Festtagsprogrammes betraut: Sein geplantes Actionkino stößt aber bei seinen Mitarbeitern auf wenig Zustimmung; Widerspruch begegnet Cross jedoch traditionell mit der fristlosen Kündigung, und als er sich nach der letzten Redaktionskonferenz in seinem Penthouse-Büro seinen Whiskey einschenkt, ist er wie immer mit sich selbst zufrieden. Erst glaubt er an eine Halluzination, als ihm plötzlich der Geist seines ehemaligen Kollegen erscheint; doch dessen Ankündigung, Cross würde noch diese Nacht Besuch von drei Geistern bekommen, führt den kaltherzigen Egozentriker auf eine phantastische Reise in seine eigene Vergangenheit. Nur die wenigsten wissen, dass Dickens Märchen mit dem Untertitel Geistergeschichte versah, und es gehört zu den vielen Qualitäten des Films, dass er mit der oft bizarren Darstellung der Geister genauso ein erwachsenes Publikum anspricht. Bill Murray, den man in letzter Zeit leider viel zu oft in der Rolle des gealterten melancholischen Dandys gesehen hat, nutzt hier die ganze Bandbreite seines Könnens: Ein vom Leben geschliffener Zyniker, der sich hinter einem Wall von Kälte und bösartigen Bemerkungen versteckt. Um diese Schale zu knacken, benutzt der Film niemals Sentimentalität oder Kitsch dem Filmkonzept entsprechend, vollzieht sich auch die Wandlung absolut lebensnahe: Denn es sind die kleinen Dinge, an die man sich zu den Weihnachtstagen besinnen sollte: Die verarmte Sekretärin, der man keine schönen Feiertage wünscht, die Frage ob man das Weihnachtsfest tatsächlich ablehnen soll, nur weil man als Kind selbst nie ein glückliches Fest erlebt hat; und selbstverständlich das Schicksal all jener, die entweder kein Geld haben, um ihren Lieben Geschenke zu kaufen, oder noch schlimmer, gar keine Lieben haben.Und dass der geläuterte Serienproduzent im grandiosen Finale in die von ihm initierte Sendung hineinplatzt, die Weihnachtsbotschaft unmittelbar in die Kamera sagt, und sich damit direkt an sein Publikum (d.h. uns) wendet, gehört zu den besten dramaturgischen Wendungen, die ich jemals im kommerziellen Kino miterleben durfte. Wenn man einmal eine klassische Weihnachtsgeschichte sehen will, die doch ganz anders ist, als alles, was man im Dezember bisher so auf dem Bildschirm erlebt hat, dann liegt man mit "Die Geister, die ich rief" goldrichtig. Mit einem brillanten Drehbuch, das viele originelle Ideen liefert, und sich dabei mit Seitenhieben auf die Unterhaltungsindustrie nicht zurückhält, und nicht zuletzt dank eines vielseitigen Schauspielensembles ist aus der Originalgeschichte ein Weihnachtsfilm entstanden, an dem Charles Dickens persönlich bestimmt seine Freude gehabt hätte.
... unter den Sternen von Menschlichkeit und Güte, 10. Dezember 2008
Drei Geister, jeder vermodert, skurril und dreist auf seine Art sowie einer nach dem anderen ereignisreich zu Besuch bei einem ekelhaft kaltschnäuzigen und herzlosen Cross Boss, inszenieren und persiflieren auf gar schrecklich radikale und horrormäßige Weise Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses scheinbar gnadenlosen Erfolgsmodels im Zeichen von Weihnachten und Moral mit Überzeichnung der finalen notwendigen Katharsis in Form einer schwülstigen und wundergleichen Wandlung Francis Xavier Cross.Scheinbar originell und urkomisch flockt sich diese Geschichte harter Bandagen mit PR-trächtigem Tod, schmerzhaften Unfällen, Herzschmerzliebe und Turboklamauk über einen sarkastisch verweigerten, letztendlich jedoch erzwungenen Karrierewechsel durch die winterliche Weihnachtszeit bis hin zu einem schamlos kitschigen und scheinheiligen Gruppenendbild.... bei allen positiven Kritiken und der Güte der Moral, ich folge bzgl. dieses Filmes gerne und ohne Zaudern der Empfehlung Cross : "Man solle den Fernseher am Weihnachtsabend abschalten, um sich lieber seinen Lieben zu widmen.", und nicht nur am Weihnachtsabend ;-)Hauptdarsteller * Bill Murray : Francis Xavier Cross * Karen Allen : Claire Phillips * John Glover : Bryce Cummings * John Forsythe : Lew Hayward * Carol Kane : Geist der gegenwärtigen Weihnacht * David Johansen : Geist der vergangenen Weihnacht * Bobcat Goldthwait : Eliot Loudermilk * Robert Mitchum : Preston Rhinelander * Michael J. Pollard : Herman * Alfre Woodard : Grace Cooley * Nicholas Phillips : Calvin Cooley * Buddy Hackett : Scrooge
Pflichtprogramm zur Weinachtszeit, 25. November 2008
Es gibt wirklich sehr viele Weihnachtsfilme die ich mir jedes Jahr immer wieder gerne ansehe, aber "Die Geister die ich rief" mit Bill Murray ist einer der besten Film zu dieser Zeit überhaupt. Die Geschichte ist ganz einfach, eiskalter Chef eines Fernsehrsenders kriegt Besuch von 3 Geistern um endlich wieder sein Leben in den Griff zu bekommen und nicht nur furcht und Angst zu verbreiten, sondern auch alle Menschen zu akzeptieren. Klar die Geschichte ist von Scrooged von Charles Dickens und wurde einfach großartig umgesetzt. Ein Film für die ganze Familie und diese DVD gehört aufjedenfall unter jedem Weihnachtsbaum!!
"Die Geister, die ich rief...", 4. Februar 2008
"Die Geister, die ich rief..." gehört definitiv zu den besten Weihnachtsfilmen aller Zeiten. Die Story ist als Dickens "Christmas Carol" ja hinreichend bekannt, bekommt aber in diesem Film eine 80er Jahre Neu-Inszenierung. Seit Jahren schon ist dieser Film ein fester Bestandteil meines Vorweihnachts-Fernsehprogrammes und obwohl er in den letzten Jahren immer mehr und mehr ins Programm eingemogelt wurde, war er im Jahr 2007 sogar der Heiligabend-Headliner. Er hat trotz gut 20 Jahren auf dem Buckel also noch nichts verloren und Bill Murrays Komik ist ohnehin als irgendwie zeitlos zu sehen. Nochmal: ein ganz toller Film, der wunderbare Weihnachtsstimmung verbreitet und zudem süchtig danach macht, ihn jedes Jahr wieder zu sehen. Ich zumindest werde es noch sehr lange tun.
Die Geister, die ich rief, 26. Januar 2008
Die Geister, die ich rief ist eine Neubearbeitung von Charles Dicken's Scrooge. In dem Film spielt Bill Murray einen fiesen TV-Produzenten, der anlässlich der Weihnachtszeit Scrooge verfilmen will. Er feuert sein Angestellten, will nicht Weihnachten feiern und verhält sich auch sonst ziemlich un-nett. Also begegnet ihm eines Nachts ein Geist, genauer gesagt der seines verstorbenen Chefs und besten Freundes, und kündigt ihm die drei Geister an, die kommen werden. Den Geist, der vergangenen Weihnacht, den der gegenwärtigen Weihnacht und den der kommmenden Weihnacht.Der Film ist, finde ich, ein toller Weihnachtsfilm. Das eigentlich ernst zu nehmende Thema, wird hier auf ein lustige und spannende Art dargestellt.Besonders hat mir die Darstellung der Geister gefallen, und wie Bill Murray sich im Film bei jedem Besuch ändert. Ein absolutes Must, wie ich finde. Den Film sollte man einfach mal gesehen haben.
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