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Euro Video: Chocolat

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Chocolat

mit Johnny Depp Lasse Hallström Juliette Binoche

Euro Video

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Highlights:

    FSK 12



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07/Jän/2009 - 23:40

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Beschreibung

Eurovideo Chocolat, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 29.11.01




Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Schön!, 25. Dezember 2008

Der Film ist echt traumhaft schön, eben mit französischem Charme ;)Vielleicht etwas, ein kleines wenig, zu lang geraten, aber Dank der bezaubernden Hauptdarstellerin sieht man großzügig darüber hinweg ;)


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein Biss für mehr Lebensfreude, 5. November 2008

In Abhängigkeit vom Grad der eigenen intellektuellen Verspanntheit wird man diesen Film entweder mögen oder ablehnen. Gezeigt wird uns ein Märchen für Erwachsene, das kein Klischee auslässt. Wer also Märchen nicht mag oder es nicht ausstehen kann, wenn sich alles am Ende zum Guten fügt, der möge sich den Film ersparen. Die anderen werden sich mit ihm wohl fühlen. Der Wind pfeift kalt durch die Gassen von Lansquenet-sous-Tannes als Vianne und Töchterchen Anouk mit ihren Koffern hier eintreffen und beschließen, dass sie die ehemalige Patisserie kaufen und in eine Chocolaterie umwandeln wollen. Dies aber ist ein Eingriff in die bisherige Lebensweise des Städtchens, das diktatorisch vom Bürgermeister Comte de Reynaud regiert wird. Mitten in der Fastenzeit verteilt Vianne aus einem unerschöpflichen Fundus ihre Süßigkeiten und bringt damit die Mehrheit der blutarmen Gemeinde gegen sich auf. Doch die süße Sünde hat eine starke Anziehungskraft. Und Zurückhaltung war noch nie eine herausragende Eigenschaft des Menschen. Schokolade steht in diesem entzückenden Film für Lebensfreude und Genuss. Sie siegt über Bevormundung und Einförmigkeit. Lasse Halström inszenierte dieses Märchen auf sehr konventionelle, aber liebenswerte Art. Von den allesamt hervorragend spielenden Darstellern fasziniert vor allem Juliette Binoche als attraktive Vianne. Fazit.Ein wunderschöner Märchenfilm, der auch als solcher klassisch in Szene gesetzt wurde. Sehenswert.Die DVD ist in Ordnung. Das Bonusprogramm enthält jede Menge Interviews und die Entstehungsgeschichte des Films.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Wundermittel für Verstehende, 29. Oktober 2008

Ein schönes Weihnachtsmärchen. Wir alle lieben Schokolade und es gibt tausend Produkte auf Schokoladenbasis. Wenn die Nächte länger und länger werden, wenn die Natur schläft und die Welt sich in Eis und Schnee einmummelt, wenn unsere Vorfahren in ihren Höhlen in den Winterschlaf verfielen, dann freuen wir uns auf das Nikolausfest. Nein, nicht wegen der Rute, die manche bösen, bösen Knaben erwartet, sondern wegen der Schokisachen, die der heilige Mann uns in seinem etwas überdehnten Sack in die heimische Wohnung an den heimeligen Herd bringt. Dennoch sehen wir die Schokogaben nur als kleines Vorspiel auf mehr, denn bald steht Weihnachten ins (Reihen-)Haus oder in die nicht minder geschmückte Wohnung. Wir freuen uns auf unsere Geschenke, der eine auf dies, der andere auf jenes, doch ohne Schokolade, ohne dieses Produkt aus Kakao, Zucker und Milch, das gerne noch mit einer Vielzahl anderer Zutaten verfeinert wird, ist es nicht getan. Worin liegt die Affinität, warum greifen Menschen zu Schokolade, wenn seelische Niedergeschlagen (Herbst-, Winter- und allgemeine Depression) ansteht?Kakao verfügt über antioxidative Eigenschaften, wirkt vorbeugend gegen Hirnschlag, Herzinfarkt, Krebs und Diabetes. Die stimmungsaufhellende Wirkung wird vor allem durch Serotonin, Tryptophan und Phenylethylamin hervorgerufen. 50 g dunkle Schokolade enthalten so viele Antioxidantien wie 15 Gläser Orangensaft oder sechs reife Äpfel (http://de.wikipedia.org/wiki/Kakao#Inhaltsstoffe).Nur soviel vorweg. Diese Romantikkomödie setzt diesem Wundermittel ein verdientes Denkmal, wenn auch manchmal in etwas satirisch überhöhter Form. Gleich am Anfang ist das Bild etwas grau in grau gehalten. Als die beiden Protagonisten, Vianne Rocher, Tochter einer Nomadin, mit ihrer Tochter Anouk auf den Plan treten, kommt plötzlich Farbe in Rot auf den Plan. Das mag ja etwas trivial erscheinen, aber die Erzählstimme in ihrem alles ironisierenden Sprachduktus beruhigt die aufgebrachten Gemüter: Es ist Satire, übertrieben, augenzwinkernd gemeint, ein humoristisches Vergnügen soll es werden, die Botschaft nicht streng dogmatisch überbringen, nicht in einer Schwarzweißmalerei à la Dickens, sondern mit Herz, Gefühl und ganz viel Humor. Und vor allem: Mit Liebe.So liebevoll, wie sich die Protagonisten ins Spiel setzen, werden auch die Antagonisten in Szene gesetzt. Bald zeigt sich, dass die vorgegebene Hartherzigkeit nur kalte Maske war, bald taut auf, was über Herz und Seele verfügt, bald zeigt sich das wahre Gesicht hinter der Maske. So stellt der Film ein kleines Mahnmal ohne streng didaktischen Anspruch, ohne erhobenen Zeigefinger dar, für die Natur gegen die Unnatur, für die Wahrheit gegen die Lüge, für die Menschlichkeit gegen das Unmenschliche, für die Freiheit gegen die Fremd- und Eigenzensur.Menschen sind oft durch die Erziehung geprägt, sind in Rollen gezwängt, stehen ihren Mann in der täglichen Anforderung, sind geprägt durch Anforderungen ihrer Rolle und ihres Berufes, müssen sich an das Überlieferte anpassen, ihrer Stellung gerecht werden, sich an Vorgaben und Erwartungen halten, müssen funktionieren in dem Bereich, wo man sie hinstellt (Kafka hat dies Dilemma zu Literatur erhoben).Dass man auch mal ausbrechen kann, dass man auch mal ab und zu geben kann und gegen alle "Urteile" und Vorurteile handeln kann, wenn es denn angebracht ist, zeigt dieser Film, wenn auch in etwas übersteigerter Form. Aber das ist ja die Aufgabe der Satire: Das alltäglich Kleine so zu überhöhen, dass es auch dem letzen Spießbürger ins Auge fällt. Wer das nicht versteht, hat nichts verstanden.Und dies ist ja das Schöne an dem Märchen für Erwachsene, dass einmal nicht das Gute siegt, sondern die Versuchung, die Verführung, der Aufruf zum Widerstand, zum Ungehorsam, zur Aufruhr und deshalb musste sich die Geschichte wohl auch in Frankreich abspielen: Vive la révolution!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Quatsch mit Schoko-Soße?, 17. Oktober 2008

Ich liebe Schokolade. Ich brauche Schokolade. Und "Chocolat" macht Lust auf Schokolade. Blöderweise ist das fast alles, was der Film mit mir veranstaltet hat. Die Themen - Intoleranz, Bigotterie und all die anderen kleinen und größeren Leiden unserer Zeit - werden derart plakativ und unter so kurzsichtig-einseitiger Parteinahme ins Schokosüppchen getunkt, dass mir dabei schon fast schlecht wurde. Vorher ist alles hässlich - Frauen werden geschlagen und sexuell unbefriedigt schrubben geschickt, der verknöcherte Graf diktiert als verbitterter Despot sogar dem jungen Duckmäuserpfarrer die Predigten, herumreisende Zigeuner werden geächtet, Töchter reden nicht mehr mit ihren Müttern und umgekehrt und überhaupt. Alles wird denunziert, und plopp, ein bisschen Schoko drüber und schon löst sich der Knoten: Gott ist tot, es lebe die Schokolade. Dazwischen heilt Mutter Schokolata, pardon, Vianne, mit sanfter bis beharrlicher Zuwendung die Leiden der emotional schwer angekrüppelten Bevölkerung. Wäre die Gute nicht mit Schokolade angekommen, sondern mit der Frohen Botschaft, hätte sich das halbe Kinopublikum wahrscheinlich übergeben im Angesicht solch frohgemut selbstgerechter Simplizität. Der Effekt bleibt trotzdem derselbe, irgendwie. Das Ganze ist magisch, und die Magie hat natürlich im Kino einen besonders privilegierten Platz. Aber hier wird daraus ein fast schon gewaltsamer Akt der Bekehrung. Das schmeckt mir nicht so besonders.Mir fällt da zum Schluss der berühmte Marie-Antoinette-Spruch mit dem Kuchen ein; irgendwie gebärdet sich der Film wie ein Kommentar dazu. Oder ich rede gerade Unsinn. Jedenfalls: Ich bin mir ziemlich sicher, dass man "Chocolat" nicht ganz so heiß herunterschlucken sollte, wie die Schokolade angerührt wird. Drei Sterne gibts trotzdem, wegen der Schokolade, wegen Judi Dench, wegen Juliette Binoche und trotz Johnny Depp. Basta.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein sinnliches Vergnügen..., 25. September 2008

Sofort taucht man in die Atmosphäre dieses kleinen Städtchens ein....und bekommt Lust auf Schokolade!Eine wunderbare Geschichte über Lust und Freude am puren Leben und auch die vielen inneren Konflikte, die dies mit sich bringt...denn in dieser Geschichte wimmelt es nur so vor (überzogenen) Klischees an typischen Charaktere von übertriebenen katholisch-religiösen-sittsamen Typen bis zu wild streunenden Zigeunern.Eine Sache stört mich aber:Johnny Depp...so sehr er mir auch gefällt...in diesen Film passt er nicht.Wobei mir nicht so recht klar ist, ob es daran liegt, dass er seine Rolle so schlecht spielt oder einfach nur die falsche Besetzung dafür ist; denn leider, sein Auftritt zerstört die Stimmung des ganzen Filmes.Daher nur vier Sterne.Was die Altersangabe betrifft: ab 6 Jahren finde ich nicht gerade passend...ich bin zwar nicht prüde, aber im Film gibt es doch ein oder zwei angedeutete leidenschaftliche Liebes-/Bettszenen, die bei Kindern in diesem Alter eventuell etwas Unklarheit hinterlassen könnten... also 10/12Jahre finde ich ideal. ( natürlich kann das nur jede Familie für sich entscheiden)ansonsten ist der Film harmlos,nett,schön.Sehr interessant auch die Herstellung, Prozederes, wunderbaren Zutaten,tolle Rezepte(als Extras),..Auf jeden Fall sehenswert! Schokolade nicht vergessen!




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