Kundenmeinungen
Ein echter Klassiker!, 15. Dezember 2007
Ein echter Klassiker unter den Filmen, die sich mit Zeitreisen beschäftigen!
Zwar sind die Trickeffekte mit den heutigen Filmen natürlich nicht vergleichbar, dafür überzeugt ein nachdenklicher und melancholischer Rod Taylor umso mehr.
Verschenkte Chancen, 5. Dezember 2007
Selten hat ein Film so vielversprechend angefangen und dann so enttäuschend geendet. Die schnelle Reise vorwärts durch die Zeit in einer kleinen Maschine ist eine grandiose Ausgangsidee und in der ersten Filmhälfte wird daraus viel Kapital geschlagen. Die Jahre des 20. Jahrhunderts (mit denen wir alle was anfangen können) bieten Stoff für hochinteressante Handlungsstränge.
Aber dann hält der Zeitreisende tragischerweise in einem fernen Zukunftsjahr an, das so weit weg liegt, dass mir völlig wurscht ist, was bis dahin aus der Menschheit geworden ist. Und das Schlimmste: in jenem Jahr herrscht die totale Dummheit im Volk. Anstatt schnell weiterzureisen, stoppt unser bis dahin so sympathische Protagonist und verliebt sich auch noch völlig unglaubwürdigerweise in eine einfältige junge Frau.
Diese Morlock-Zeit und eine eindeutige, beinah banale Kritik am Verfall menschlicher Intelligenz - das war es also,worauf der Film hinauswollte. Wie schade! Was hätte man aus dieser Grundidee für brillante Science Fiction machen können!
Doch etwas enttäuscht!, 9. November 2007
Bei den ganzen sehr guten Bewertungen habe ich schon noch einen Top
Klassiker erwartet, leider wurden meine Erwartungen aber nicht erfüllt.
Es gibt nur wenig Spannung! Und in anderen Zeiten hat man sich nur sehr
wenig aufgehalten, während man bei den Morlocks die Hälfte des Filmes
verbracht hat. Die Effekte waren teilweise noch sehr gut. Die Morlocks
sahen aber etwas billig aus. Ich fand das Remake dann doch besser!
Diesen Film kann man sich ansehen, aber nur die Fans werden ihn 5
Sterne geben! Das Remake ist dann doch spannender. Aber was Zeitreise
Filme angeht, bleibt für mich "Zurück in die Zukunft" der bessere Film!
Es gibt nichts Besseres, 22. September 2007
Was habe ich mit 9 Jahren vor dem Bildschirm gesessen und gedacht: "So eine Maschine mußt du auch haben." Und: "So eine Frau wie Weena - das wär}s." Tagelang, nächtelang habe ich den Film vor Augen gehabt und auf eine schnelle Wiederholung gehofft. Video oder DVD - das war damals noch nicht. Und so spukte dieser Film lange in meinem Kopf herum, bis ich ihn vor drei Jahren hier fand. Und sofort kaufte. Und sofort wieder vor dem Bildschirm versank. Denn auch heute würde ich eine solche Maschine liebend gern besitzen. Doch das ist uns Menschen vorbehalten: Die Zeit werden wir nie in den Griff bekommen. Wir werden nie durch die Zeit reisen können. Denn das ist sicher: Die ganze Menschheitsgeschichte könnte dann gestrichen werden. Gott hat sich dabei schon was gedacht!
Übrigens: Das Remake, welches vor einigen Jahren herauskam, habe ich mir angetan. Doch das würde noch nicht mal einen Stern verdienen. An das Original kommt die neue Version niemals heran.
Die Vertreibung aus dem Garten Eden..., 12. September 2007
Keine Frage, "Die Zeitmaschine" hat alles, was die pulpigen SciFi-, Horror- und Fantasy-Filme der 40er, 50er und 60er ausmacht: einen heldischen Protagonisten, eine schöne Frau, die es zu retten gilt, eine simple Unterteilung in "die Guten" und "die Bösen" und eine Tricktechnik, die (aus heutiger Sicht) in ihrer Mangelhaftigkeit einen ganz eigenen dilettantischen Charme besitzt.
Doch hat die "Zeitmaschine" noch mehr: Es ist die Vertreibung des Menschen aus dem Paradies, die hier nachgespielt wird, mit den Eloy als geradezu 'unmenschlich' unschuldigen Menschen, den nicht Fragenden, den Schicksalsergebenen, im Garten Eden, die in Sorglosigkeit und voller Müßiggang ihre Existenz verbringen, da ihnen alles von den Morlock, ihren 'Herren' bereit gestellt wird - den Morlock, denen sie allerdings auch widerstandslos (und damit bar jeder Erkenntnis) gehorchen. Aufruhr bringt erst der Zeitreisende, der den Eloy nicht nur das Feuer bringt (ein im Film immer wiederkehrendes Motiv) und somit zum Luzifer (Lux ferre) im eigentlichen Wortsinne wird, sondern auch den Aufstand unter den Eloy anstachelt: Zum einen hat er sich in die schöne Weena verliebt, und zum anderen kann er sich mit der Unmündig- und Hörigkeit der Menschen nicht abfinden; es mangelt ihm also - ganz wie Satan, in dessen Rolle er schlüpft - an Demut gegenüber den vorhandenen Verhältnissen, mit denen in Einverständnis alle Teile der Gesellschaft (die Eloy wie die Morlock) bisher gelebt haben.
Insofern ist "Die Zeitmaschine" nicht nur ein charmantes Pulp-Abenteuer, sondern reinszeniert überdies die Vertreibung des Menschen aus dem Paradies - Science Fiction mit satanischem Anstrich sozusagen.
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