Kundenmeinungen
a fascinating woman and artist ... broken under a world which did respectively she could not open up, 29. Juni 2008
A life in-between mania and raging passionThis touching movie - shot in following the biography written by Reine-Marie Paris - respects Camille Claudel and her tragic life most powerfully.Isabell Adjani who pictures an amazingly striking similarity of the original gets herself as actress brilliantly into Claudel's personality which again and again links up a paranoid disorder with a brilliant sculptor in her own right and kind on its way down to an obsessively self created social withdrawal, unavoidably for women at those time.Absorbingly, impressively and intensely Adani dominates for nearly 3 hours this dramatic course of paranoid schizophrenia of this extraordinary lady artist, an illness which is nurtured by affective, creative and wrecking actions and "happenings" and which - in a world dominated by men - has impeded her development of a successful and harmonious sculptress.Undoubtedly, Claudel's fascinating fine art works of "A revolt against nature: a woman genius" [Octave Mirbeau] emerged from an intensive and artistically minded, worthwhile love affair with Auguste Rodin, perfectly played by Depardieu, a relationship which supported Rodin by its discrepancy and conflict as well but which, however, finally ended for Claudel in apathy and paranoia after a life of dissipation.This movie is really genially directed by Nuytten and shows without beating about the bush or any kind of glorification this tragically ending, close companionship, a companionship which could have guided both to a cohabitation but - paradoxically supporting their individual great artistic intentions - split them instead due to two distinctly conflictive and contrary emotions and reasons.... a most convincing und straight forward documentation about the 1st half of life of a highly gifted artist+++eine beeindruckende Frau und Künstlerin ... zerbrochen an einer Welt, die sich ihr nicht öffnete oder die sie nicht öffnen konnteEin Leben zwischen Wahn und Leidenschaft Camille Claudel und ihrer tragischen Lebensgeschichte gilt dieser tief ergreifende Film von Nuytten, gedreht nach der Biographie von Reine-Marie Paris. In den Gesichtszügen dem Original verblüffend ähnlich, versetzt sich Isabelle Adjani grandios in die Persönlichkeitsstrukturen Camille Claudels, in der paranoide Wahnvorstellungen und künstlerisches Genie immer mehr miteinander verschmelzen, bis hin zum damaligen unweigerlichen, zwanghaft selbst inszenierten sozialen Ausstieg. Mehr oder weniger als Haupt- und Einzeldarstellerin zeigt Adani intensiv, eindrucksvoll und fesselnd über fast 3 Stunden in einer Meisterleistung der Schauspielkunst den Verlauf einer paranoiden Schizophrenie dieser Ausnahmekünstlerin, einer Krankheit genährt von affektiven, erschaffenden und zerstörenden Verhaltensweisen und Ereignissen, die der Entwicklung einer harmonischen, erfolgreichen und in die damalige Männergesellschaft sich eingliedernden Bildhauerin unbestreitbar entgegenstanden. Faszinierende Werke wie "das ewige Idol", "der Gedanke", "Mädchen mit Garbe" und "Gallatea" sind Beispiele der intensiven und künstlerisch fruchtbaren Liebesbeziehung Claudels mit Auguste Rodin, überzeugend und gekonnt gespielt von Depardieu, einer Beziehung, von der Rodin gerade wegen des Zwiespaltes ungemein profitierte, an der Claudel aber nach einem späteren, zügellosen Ausleben ihrer langjährigen Leidenschaft letztendlich in Apathie zerbrach. In diesem großartig ausgestatteten Film inszeniert Nuytten ohne Umschweife und Verklärung eine tragisch endende Geistesgemeinschaft der beiden, die den Inhalten nach zu einer Lebensgemeinschaft hätte führen müssen, aber auf Grund der zwei so gegensätzlichen Temperamente (und vielleicht Rodins Vorahnungen) unmöglich war und paradoxerweise die Kreativität beider gelähmt hätte. ...ein überzeugendes und ehrliches Dokument über das Leben dieser begnadeten Künstlerin
Eine große Künstlerin mit einer zarten Seele., 24. Juni 2008
Dieser wunderbare, zutiefst berührende Film ist der französischen Bildhauerin Camille Claudel (8.12.1864- 19.10.1943) gewidmet. Er wurde mit 5 Cesars u.a. als bester Film ausgezeichnet. Camille war die Schwester des französischen Schriftstellers Paul Claudel und die Schülerin, spätere Mitarbeiterin sowie langjährige Geliebte des französischen Bildhauers und Begründers der impressionistischen Skulptur Auguste Rodin.Die Filmhandlung nimmt seinen Anfang im Jahre 1885. Bereits als Kind ist die bildschöne Camille( Isabelle Adjani) vom Modellieren von Figuren beseelt und wird von ihrem Vater in ihren künstlerischen Ambitionen unterstützt. Zu Filmbeginn hat sie bereits eine Kunstschule besucht und bildet sich jetzt in einer privaten Akademie weiter. Ihre Stiefmutter ist ihr sehr feindlich gesonnen und versucht ihr in jeder Beziehung zu schaden. Deren Eifersucht auf das junge Mädchen ist grenzenlos.Camille hat allerdings eine sehr enge emotionale Bindung zu ihrem Bruder Paul, in dem sie Halt und Zuspruch findet.Der 24 Jahre ältere, damals schon berühmte Auguste Rodin ( Gerard Depardieu) begutachtet beinahe teilnahmslos die Schöpfungen des jungen Mädchens und zögert zunächst sie zu seiner Schülerin zu machen. Camille ist erbost von seiner Überheblichkeit, bittet ihn jedoch um Marmor. Sie möchte unbedingt mit Marmor arbeiten. Als sie diesen Marmor zugestanden bekommt, meißelt sie einen Fuß, der Rodins Anerkennung findet.Sie wird seine Schülerin.Die Bilder in Rodins Atelier sind in beeindruckenden Pastelltönen gehalten, alles harmoniert mit den Skulpturen. Wunderschön. Man sieht wie die Kunstwerke entstehen, man sieht die Modelle in komplizierten Haltungen verharren und bekommt einen Eindruck von der Arbeit bildender Künstler jener Zeit.Rodin wird im Film sehr kritisch beleuchtet, man zeigt immer wieder den Zusammenhang zwischen Kunst und Kommerz, eine Tatsache, die Camille für sich nicht akzeptieren wollte.Rodin und Claudel werden ein Liebespaar, doch Rodin kann sich nicht zwischen ihr und der Frau mit der er lebt entscheiden. Das bricht der empfindsamen Camille schließlich das Herz.Sie möchte denjenigen, den sie liebt nicht teilen müssen.Man sieht wie berühmte Skulpturen von Rodin entstehen, so u. a. " Die Bürger von Calais ", an denen Claudel mitgewirkt hat. Es entsteht der Eindruck als habe Rodin Claudels Begabung für sich genutzt. Dies auch wirft ihm Camille wieder vor.Sie trennt sich nach einer Abtreibung von Rodin und widmet sich völlig ihrem Können. Sie möchte ihren eigenen Stil vervollkommnen, unbeeinflusst von Rodin, der sich stets als ihr Meister gebärdet.Jetzt entstehen wundervolle Werke, die auch öffentlich ausgestellt werden. Doch Camille wird immer depressiver. Die Liebesbeziehung zu Debussy ist nur von kurzer Dauer. Immer intensiver fühlt sie sich durch vermeintliche Machenschaften Rodins verfolgt, wird aggressiv und schließlich gemütskrank. Aus Selbsthass zerstört sie eine große Anzahl ihr Schöpfungen. Sie erträgt das nicht vollständige Angenommensein durch Rodin nicht. Ihre Stiefmutter lässt sie nach dem Tode ihres Vaters in eine Nervenheilanstalt einweisen, wo sie 30 Jahre verbringen wird, bis sie schließlich 1943 stirbt.Ihre zarte Seele dokumentierte Camille Claudel in ihrer Kunst. Rodin sah offenbar viel zu sehr sich selbst um Camilles Empfindsamkeit wirklich zu begreifen. Die Künstlerin zerbrach an ihrer unglücklichen Liebe. Beeindruckend im Film sind nicht nur die schauspielerischen Leistungen, sondern die vielen schönen Bilder, diese Pastelltöne der Requisiten, der Kleidung etc, dieses spezielle Licht und immer wieder das Zeigen vom Entstehen von Skulpturen und Plastiken.Sehr empfehlenswert!
eine beeindruckende Frau und Künstlerin... zerbrochen an einer Welt, die sich ihr nicht öffnete oder die sie nicht öffnen konnte, 9. März 2008
Ein Leben zwischen Wahn und LeidenschaftCamille Claudel und ihrer tragischen Lebensgeschichte gilt dieser tief ergreifende Film von Nuytten, gedreht nach der Biographie von Reine-Marie Paris.In den Gesichtszügen dem Original verblüffend ähnlich, versetzt sich Isabelle Adjani grandios in die Persönlichkeitsstrukturen Camille Claudels, in der paranoide Wahnvorstellungen und künstlerisches Genie immer mehr miteinander verschmelzen, bis hin zum damaligen unweigerlichen, zwanghaft selbst inszenierten sozialen Ausstieg. Mehr oder weniger als Haupt- und Einzeldarstellerin zeigt Adani intensiv, eindrucksvoll und fesselnd über fast 3 Stunden in einer Meisterleistung der Schauspielkunst den Verlauf einer paranoiden Schizophrenie dieser Ausnahmekünstlerin, einer Krankheit genährt von affektiven, erschaffenden und zerstörenden Verhaltensweisen und Ereignissen, die der Entwicklung einer harmonischen, erfolgreichen und in die damalige Männergesellschaft sich eingliedernden Bildhauerin unbestreitbar entgegenstanden.Faszinierende Werke wie "das ewige Idol", "der Gedanke", "Mädchen mit Garbe" und "Gallatea" sind Beispiele der intensiven und künstlerisch fruchtbaren Liebesbeziehung Claudels mit Auguste Rodin, überzeugend und gekonnt gespielt von Depardieu, einer Beziehung, von der Rodin gerade wegen des Zwiespaltes ungemein profitierte, an der Claudel aber nach einem späteren, zügellosen Ausleben ihrer langjährigen Leidenschaft letztendlich in Apathie zerbrach.In diesem großartig ausgestatteten Film inszeniert Nuytten ohne Umschweife und Verklärung eine tragisch endende Geistesgemeinschaft der beiden, die den Inhalten nach zu einer Lebensgemeinschaft hätte führen müssen, aber auf Grund der zwei so gegensätzlichen Temperamente (und vielleicht Rodins Vorahnungen) unmöglich war und paradoxerweise die Kreativität beider gelähmt hätte....ein überzeugendes und ehrliches Dokument über das Leben dieser begnadeten Künstlerin
Das Genie, die Liebe und die Welt, 17. April 2007
Camille Claudel ein Genie als Bildhauerin. Lebt ihr Leben in vollen Zügen der Liebe und Leidenschaft. Das Aufeinander treffen zweier so begabter Menschen bringt viel Leiden mit sich. Die Liebe zu Rodin und die Leidenschaft der Kunst treiben Camille Claudel in den Wahnsinn. Gerard Depardieu verkörpert Rodin herausragend, Isabelle Adjani nähert sich mit ihrem schauspielerischen Talent der Verzweiflung und Ratlosigkeit von Camille Claudel für den Zuseher hautnah an.
Hervorragend, 21. März 2007
Gekauft wegen Depardieu, begeistert von Depardieu und Adjani, gefesselt von der Frau, angewidert von dem blutsaugenden Kunstgenie, und schließlich mit Bedauern und Trauer Abschied genommen von der ausgenutzten brillanten Künstlerin, dem wirklichen Kunstgenie in dieser Beziehung.Das schauspielerische Einbringen ist - erwartungsgemäß - beeindruckend und macht das filmische Erlebnis aus.Ein ungemein dichter Film, der den Zuschauer - jedenfalls mich- in seinen Bann zieht und nicht wieder los lässt. Schließlich hat es der vorletzte Kommentator Dr. Alberts "hansalberts" auf den Punkt gebracht: dem tatsächlichen Leiden der Camille Claudel ist keine angemessene Geltung zugekommen. Dass dem so ist, merkt aber wohl nur derjenige, der den Film mit Interesse an den "Menschen" Rodin und Claudel aufgenommen hat. Ich habe mir anschließend ein Buch über diese wohl einzigartige Frau gekauft.
|