Kundenmeinungen
Optik ist nicht alles!, 1. Januar 2008
Die teils enthusiastischen Erfahrungen der Vorrezensenten kann ich beileibe nicht teilen. Ich habe dieses Mikrofon im Glauben erworben, für diesen Preis ein qualitativ hochwertiges, flexibel einsetzbares und ansprechendes Gerät zu erhalten. Leider wurde ich maßlos enttäuscht - was umso mehr verwundert, da es sich hierbei um ein Produkt aus dem Hause Sony handelt! Kann es sein, daß sich Sony in seinem Bestreben, alles und überall anbieten zu wollen, verzettelt hat und demzufolge in vielen Bereichen mittlerweile nur noch Mittelmaß ist? Aber zum Mikrofon ganz konkret: Das kleine Sony ECM - MS 907 wurde sowohl an meiner eigenen Hifi-Anlage getestet, wie auch an der hochwertigeren eines Kollegen. Darüber hinaus schloss ich es an den PC und an ein portables MiniDisc-Aufnahmegerät (MD) an. Man muss von vornherein sagen, dass die Aufnahmen unterschiedlich waren, aber allesamt für den hohen Preis nicht überzeugten!PC-Aufnahme: Da ich schon ein älteres kleines Electret-Kondensatormikrofon von Sony (Modell ECM-Z60) besitze und ich von dessen Aufnahmequalität auf PC und MD sehr zufrieden war (deutlich, kaum rauschen), schloß ich das Mikrofon ECM-MS 907 ebenfalls an den PC an. Die Aufnahmequalität erwies sich als miserabel - dumpf und leise. Darüber hinaus war - im Gegensatz zum ECM-Z60 - ein starkes Rauschen und ein Brummen zu vernehmen. Ich schloss das Mikrofon darüber hinaus über einen Vorverstärker an einen weiteren PC an, und hier zeigte sich die gleiche schlechte Qualität. Ich benutzte den kostenlosen N24-Recorder auf der höchsten Qualitätsstufe, mit maximalem Aufnahmepegel (48.000 KHz, WAV-Format). Daher mein Fazit für PC-Aufnahmen: Note 5!!Sony MZ-R37 MD-Walkman mit Mikrofoneingang: Als nächstes schloss ich das Mikrofon an ein portables MD-Gerät der Marke Sony an. Die Aufnahme war ein wenig besser, sauber, aber für 120 Euro viel zu blechern, kraftlos und mit zu wenig Tiefe. Ansonsten okay, aber wie gesagt, die Qualität rechtfertigt nicht den Preis. Note: 3-. HiFi-Aufnahme: Nun beschloss ich es ganz zu testen. Ich schloss es über ein Mischpult an meine HiFi-Anlage an, wo es im direkten Vergleich mit anderen Mikrofonen bestehen sollte. Ich verglich das ECM-MS 907 mit einem älteren Electret Kondensatormikrofon der südkoreanischen Firma Yoga, preislich angesiedelt in der untersten Klasse mit etwa 25 Euro pro Stück. Meine Anlage: Sony-Verstärker TA-F 920 R (QS), Sony MD-Recorderdeck MDS-JB 920, Mischpult: Monacor 4-Kanal-Mikrofon Mischpult MMX 24. Die Aufnahme des Sony war schwach. Ich musste den Aufnahmeregler (Master Volume) auf Maximum stellen, um einigermaßen zufriedene Ergebnisse zu bekommen, jedoch: weiterhin eine schwache und dumpfe Aufnahme. Mein Vorgänger-Modell von Sony (ECM - Z60) brachte hingegen bei halber Leistung volle Aufnahmequalität! Mein Fazit für die Aufnahme auf meiner Anlage: Note 3-4!Bei einem Kollegen wollte ich es dann genau wissen und verglich es mit Kondensator-Mikrofonen der Firma AKG in ähnlicher Preisklasse. Benutzt wurden einen Röhrenverstärker, ein MD-Deck und ein Mischpult der Marke Behringer. Sowohl die kleinen AKGs, als auch die großen AKGs (Modell C2000B) ließen keinen Vergleich zu. Das spielen einer Gitarre offenbarte alle Schwachstellen des kleinen Sony. Es klang blechern, metallen, dünn, eingeengt, ohne Bass, mit rauschen, ohne räumliche Tiefe, leise, dumpf, und ohne Druck. Auch ein Yoga-Mikrofon (für 25 Euro) zeigte wenigstens bei der Gitarrenabnahme noch einigermaßen Kraft. Das Sony ECM-MS907 versagte auf allen Ebenen. Note: 6!Mein Fazit: Ich bin zutiefst enttäuscht. Es ist ein Electret-Kondensatormikrofon, das für seine bescheidene Aufnahmequalität völlig überteuert ist!! Der Wert liegt meines Erachtens höchstens bei maximal 30 Euro. Optik ist eben nicht alles und man sollte sich von der zugegeben soliden Schale nicht blenden lassen. In der Preisklasse bis 120 Euro gibt es bessere Mikrofone. Da ein Mikrofon vor allem durch seine Aufnahmequalität überzeugen muß, kann ich dem Sony ECM-MS907 nur zwei Sterne geben. Es ist nach meinem ausgiebigen Test wirklich kaum zu empfehlen. Selbst das ältere Modell (ECM-Z60) spielte das Sony ECM-MS907 in einigen Punkten locker an die Wand! Allenfalls für die Aufnahme mit einem portablen MD-Gerät, zum Beispiel Interviews, kann man das ECM-MS907 bedingt verwenden. Ich habe mich nun gründlich informiert und mich für ein wirklich erstklassiges Studio Projects B1 entschieden (Preis: 110 Euro!!). In Kombination mit einem Mischpult mit Phantomspeisung (ca. 60 bis 100 Euro) liefert mir diese leichte finanzielle Mehrbelastung dafür aber auch Aufnahme- und Hörerlebnisse von einer Brillanz und Klarheit, wie ich sie nicht mehr missen möchte! Für den mobilen Einsatz benutze ich weiterhin mein altes ECM-Z60. Schade, dass Sony dieses nicht mehr im Programm hat.
Für Konzertaufnahmen im einfachen Stil TOP, 1. Juni 2007
Ich habe das Mikro direkt zum MD Player dazu gekauft und habe schon auf einigen Konzerten (klassische) mitschnitte gemacht. Die Aufnahme sind wirklich sehr gut.Natürlich kann man sie nicht mit einem Profi Aufnahmegerät wir dem Zoom H4 vergleichen aber sie klingen sehr gut.Für den privaten Gebrauch absolut zum empfehlen. Bin immer zufrieden gewesen!!
Empfehlenswert, 25. März 2006
Ich nutze das Mikrofon, um Originalton auf MiniDisc aufzunehmen und für Diashows (Digitalfotos auf DVD gebrannt) zu nutzen.
Das Mikrofon ist hervorragend dazu geeignet und liefert mit Sonys MZ-NH 900 und MZ-RH 10B eine sehr gute Tonqualität. Darüber hinaus nutze ich das Mikrofon mit meiner Digital-Videocamera von CANON, da die Tonqualität der eingebauten Mikrofone sehr zu wünschen übrig läßt. Insgesamt bin ich mit dem Gerät sehr zufrieden und kann es nur weiterempfehlen.
Sony ECM-MS907, 25. März 2006
Ich habe dieses Sony Micro ECM-MS907 5Jahre und habe mich nicht beschwert von der klangqualität.Ich habe dieses Micro mit Sony Minidisc Walkmans verwendet um Orgel aufnahmen zu machen, das ergebnis ist überaschend sehr gut.Und andere aufnahmen wie Sprache geräusche kommen sehr gut, werden sehr gut aufgenommen mit einem Minidisc Walkman.
Ich finde dieses Sony Micro ECM-MS907 sehr gut, ich finde nicht das ein kaltes klangbild aufnimmt. Meine Orgelaufnahmen habe ich schon das gefühl bekommen als wäre es eine Studio aufnahme. Auf jedenfall kann ich dieses SONY Micro ECM-MS907 empfehlen auch wenn es nicht das neuste ist.Es ist ein Stereo Microfon und man kann auch aufnahme Winkel einstellen 90Grad und 120Grad, finde ich sehr gut und das Micro benötigt einen einzige Mignon Batterie, lieber Batterie nehmen als Akku.
Nicht empfehlenswert, 8. Februar 2005
Das Mikrofon ECM-MS907 ist der kleine Bruder von ECM-MS957, ebenfalls von Sony. Zugegeben: für seinen Preis liefert er dank der fest vorgegebenen MS-Mikrofonierung (Mitte-Seiten) beeindruckend räumliche Aufnahmen. Doch hört man den Unterschied zum großen Bruder deutlich heraus: die Bässe reichen nicht tief genug, laut Datenblatt ist ja bei 100Hz Schluß und in der Praxis verändert sich damit ein warm klingendes Instrument in Richtung kühler, heller. Ein Rauschen ist selbst bei voller Batterie vorhanden und die Aufnahme klingt nicht sauber. Das 1,5m lange Kabel ist äußerst knapp bemessen: damit kann man z.b. einen Minidisk-Recorder nicht weit genug vom Mikrofon entfernen, was sich in den von Minidisc produzierten Laufgeräschen bei der Aufnahme niederschlägt und als äußerst störend empfunden wird. Ich habe mir beholfen, indem ich einen Kissen über den Recorder gelegt habe, was aber nicht immer und überall möglich ist. Das trifft natürlich nicht zu, wenn man ein lautes Konzert aufnehmen möchte. Da fallen solche Laufwerksgeräusche kaum auf. Alles in allem klingt das Mikrofon auf den ersten Blick toll und man ist von ihm zunächst begeistert, beim genauen Hinhören und vor allem Vergleich mit anderen (Musiker-)Mikrofonen enttäuscht es aber. Als vorteilhanft erweist sich seine relativ geringe Größe und Gewicht und somit läßt es sich bequem in dem mitgelieferten Beutel tragen. Angesichts seines niedrigen Preises, liefert es ordentliche Aufnahmen, ernsthaft musizieren kann man mit ihm jedoch nicht.
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