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Ira Levin: Rosemary

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Rosemary's Baby

von Ira Levin

mit Mia Farrow John Cassavetes Ruth Gordon

Regie: Roman Polanski

Paramount Home Entertainment

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Highlights:

    FSK 16



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07/Jän/2009 - 23:44

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Beschreibung

Selten wurden psychologischer Terrorismus und übernatürlicher Horror so wirkungsvoll dramatisiert wie in Rosemary's Baby, dem -- von Roman Polanski auf der Grundlage des Romans von Ira Levin geschaffenen -- Thrillerklassiker aus dem Jahre 1968.

Rosemary (Mia Farrow) ist eine junge, arglose New Yorker Hausfrau, deren Mann (John Cassavetes) -- ein Schauspieler -- buchstäblich einen Pakt mit dem Teufel geschlossen hat. In den Bann gezogen von einer Gesellschaft von Teufelsanbetern, die sich in ihrem Wohnblock einquartiert haben, sorgt der junge Ehemann dafür, dass seine Frau im Gegenzug für ein Engagement am Broadway vom Satan persönlich geschwängert wird. Für Rosemary verläuft die Schwangerschaft ganz normal und glücklich -- bis sie zunehmend misstrauisch gegenüber dem bösen Einfluss ihrer Nachbarn wird.

Polanski schafft zuerst diese scheinbar harmlose Grundlage und fügt dann nach und nach teuflische kleine Details mit einer derart beunruhigenden Subtilität ein, dass der Film zu einem greifbaren Maß an Schrecken und Paranoia eskaliert. Rosemary's Baby ist einer der wenigen modernen Horrorfilme, von denen man behaupten kann, sie seien wahrhaft Grauen erregend. Ein unvergessliches Filmerlebnis, das Ihnen die Haare zu Berge stehen lassen wird. --Jeff Shannon





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Polanskis Meisterwerk und Meilenstein des modernen Horrors, 6. Januar 2009

Wird die hübsche junge Rosemary vom Teufel persönlich geschwängert, befindet sie sich in den Fängen eines bizarren Kults, der ihr ungeborenes Baby für seine Rituale benötigt, oder bildet sich die streng katholisch erzogene Rosemary vielleicht alles nur ein? Viele Fragen in einem vielschichtigen Meisterwerk der Filmgeschichte. Für mich einer der besten fünf Horrorfilme aller Zeiten (zu denen ich auch Polanskis "Mieter" zähle), sowie einer der wichtigsten amerikanischen Filme der 60er, der weltweit ein Riesenerfolg wurde und noch heute Regisseure beeinflusst: ROSEMARY'S BABY von Roman Polanski aus dem Jahr 1968. Produziert von William Castle, der beinahe selbst die Regie übernommen hätte, hält Polanski stets die Balance zwischen Horror und psychologischem Thriller, kommerziellem Mainstream und eigenwilligem Arthaus sowie dem alten und dem "neuen" Hollywood der kommenden 70er. Ebenso wie es Hitchcock in "Psycho" meisterhaft verstand, Gothic Horror mit modernem Alltag zu kombinieren, fügt Polanski alles Unheimliche und Mysteriöse in eine banale Alltagswelt. So treffen Urgesteine des Hollywood-Kinos wie Ralph Bellamy und Maurice Evans auf die ultramoderne Mia Farrow mit Vidal Sassoon-Haarschnitt. Das unheimliche Wohnhaus, das Rosemary bewohnt, steht im sonnigen New York. Polanski bleibt dabei der Romanvorlage von Ira Levin bis ins Detail treu - das geht soweit, dass Kleidermuster und Einrichtungen aus dem Buch übernommen werden. Seine größte Stärke aber liegt in der Vieldeutigkeit. Tatsächlich gibt es keinen Beleg im Film für das Vorhandensein irgend etwas Übernatürlichen. Alles, was Rosemary erlebt, könnte sich aufgrund einer wachsenden Schwangerschafts-Paranoia auch in ihrem Kopf abspielen, wo sie nebensächlichste Details wie das Mousse au Chocolat von Nachbarin Ruth Gordon als Giftmischung fehlinterpretiert. Begleitet von den beunruhigenden Klängen Krzysztof Komedas verbreitet ROSEMARYS BABY eine derart nervenzerrende, bedrohliche Sogwirkung, dass der geneigte Zuschauer (der mehr Wert auf Atmosphäre als herumfliegende Körperteile legen sollte) atemlos mit der armen Rosemary mitfiebert, die von Mia Farrow unglaublich authentisch und zerbrechlich dargestellt wird. Als groteske Nachbarin, die gerne unaufgefordert klingelt und vorbeischaut (wieder ein "realer" Horror, mit dem sich viele Zuschauer identifizieren können), reißt Ruth Gordon ("Harold und Maude") jede Szene an sich und hat einen verdienten Oscar (sowie den Golden Globe) erhalten. Der Film selbst gehört zum Besten, was Hollywood in den späten 60ern produziert hat. Ich empfehle ihn besonders denen, die sonst um Horrorfilme einen großen Bogen machen, denn er ist so viel mehr, schlicht ein Meisterwerk der Spannung, großartig gespielt, extrem publikumsfreundlich und mit seinen vielen Subtexten auch nach unzähligem Sehen immer ein neues Erlebnis. Fünf Sterne sind viel zu wenig.Die DVD von Paramount präsentiert ROSEMARY'S BABY in guter Bildqualität und liefert noch einen 20-minütigen Blick hinter die Kulissen der Dreharbeiten sowie Interviews dazu. Der Film ist übrigens ungeschnitten (!), das möchte ich hier betonen. Wer im Finale die "teuflischen Augen" vermisst, dem sei gesagt, dass diese in Rosemary's Traumsequenz als Überblendung vorkommen, und sonst nirgendwo. Interessanterweise glauben aber viele, dass sie am Ende zu sehen sein müssten, was die starke Wirkung des Finals belegt.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Rosemary' s Trouble..., 18. November 2008

Ähm räusper...Am Anfang wohl eher Szenen einer jungen Ehe mit ganz normalen Streitigkeiten und nervigen Nachbarn, als ein Horrorfilm... Aber am Ende des Filmes wirds spannend...nur gehöre ich wohl zur Generation, die mit "Scream" und "Saw" aufgewachsen ist, statt mit "die Vögel" und "Rosemaries Baby"...Was eigentlich schade ist :-( Ich verstehe den subtilen Horror schon, aber meiner Meinung ist dies einer der überschätzten Filme, die mehr Hype haben, als ihnen zusteht! (Auch wenn ihr mich jetzt alle schlagen wollt!) ;-)))


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Der Klassiker schlechthin!, 10. Juni 2008

Die Basis-Geschichte dieses Films ist bestimmt schon 100x kopiert worden und findet sich in vielen von neueren Horror-Streifen wieder, nur aber leider unendlich schlecht kopiert. Dieser Polanski-Streifen darf zu Recht als Meisterwerk und Meilenstein bezeichnet werden. Eben nicht, weil es billige Schockeffekte gibt, sondern weil sich die (beängstigende) Geschichte langsam entwickelt und aufbaut, der Grusel entsteht unterschwellig. Das Zusammenspiel von Alt- und Jungstars (Ruth Gordon Mia Farrow) ist grandios, ebenso wie die Hintergrundmusik. Ein Streifen zum immer wieder ansehen - und immer wieder Gänsehaut kriegen.....


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Mehr Psychodrama als Horror, 7. Juni 2008

Groß war das Geschrei 1968 in den USA als Roman Polanski ('Tanz der Vampire')Ira Levins Buch mit Mia Farrow in der Hauptrolle verfilmte. Aus christlichen Kreisen hieß es, der Film sei eine Perversion und eine Verhöhnung der christlichen Werte. Mit 40 Jahren Abstand kann man das Ganze etwas unaufgeregter betrachten und den Film vielleicht nicht so sehr als Horrorfilm betrachten, sondern als psychologische Studie.Der Pakt mit dem Teufel ist ein uraltes Motiv, dennoch ist 'Rosemarys Baby' dahingehend innovativ, dass der "Vertragspartner" (hier ihr Ehemann Guy, gespielt von John Cassavetes) hier auf Kosten seiner unschuldigen Ehefrau das Glück seiner Karriere opfert. Und doch: Richtig übersinnlich ist der Film nur in zwei kurzen Szenen. Beim bizarren Zeugungsakt und noch einmal kurz vor Ende sind die berühmten Augen zu erkennen. Der Rest des Films ist eine schmale Gratwanderung zwischen (heute zugegeben eher weniger gruselndem Horror) und der Beschreibung einer beginnenden Psychose.Die wirkliche Stärke des Films liegt daher darin, dass der Zuschauer eigentlich nie weiß, ob es nun tatsächlich um eine Verschwörung von Satanisten geht oder er Zeuge einer komplizierten Schwangerschaft und beginnenden Persönlichkeitsspaltung ist, vor allem auch deshalb weil es kaum eine Szene gibt, in der Mia Farrow samt ihrer körperlichen und psychischen Zerrüttung nicht zu sehen ist.Fazit------40 Jahre später schockt 'Rosemarys Baby' kaum noch, doch umso intensiver ist die Faszination einer psychologische Studie mit einer grandiosen Mia Farrow. Polanskis Film ist und bleibt ein Meilenstein des Genres, eben weil er komplett auf Schockmomente und Blut verzichtet, den Zuschauer aber trotzdem nicht kalt lässt.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein morbides Meisterwerk, 8. April 2008

Ich hab letzte Nacht, im Traum, nach dem Genuss des Filmes meinen eigenen Horrortrip durchlebt. :-)Ich kann die Kritiken am Film jedenfalls nicht verstehen. Das ist ein grandioser Film, der den Horror langsam und absolut erbarmungslos in die heile Welt einer jungen Frau hineinträgt. Die Atmosphäre über dem Film ist furchtbar. Der Schluss ist schon fast psychodelisch, absolut alptraumartig, ich habe noch nie im Fernsehen von einem älteren Herrn ekstatische "Hail Satan, Hail Satan"-Rufe gesehen. Dass sich Rosemary als Mutter für das (leider nicht zu sehenden Satanskind) anerbietet ist an Morbidität nicht zu übertreffen. In Hollywood des Jahres 2008 leider nicht mehr möglich. Und wer den Film langweilig findet, sollte vielleicht ein bisschen weniger Fernseh gucken, um die Reizschwelle etwas abzubauen, damit er den diesem Film tief inneliegenden Horror wieder spüren kann.




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