Kundenmeinungen
Langeweile und Frust, 2. Januar 2008
Ich habe dieses Spiel beim Aufräumen ganz unten im Schrank gefunden - weil wie es nie gespielt haben. Wir fanden es langweilig und frustrierend, weil die Detektive gegen Mr. X keine echte Chance haben, es sei denn man spielt gegen ein noch unerfahrenes Kind. Mr. X hat alle Vorteile auf seiner Seite: Doppelzüge, Themse fahren, er muss sich nur ein paar Mal zeigen und hat an Fahrtickets die freie unbeschränkte Auswahl, da er von den verfahrenen Tickets der Detektive "lebt". Bis Mr. X sich zum 1. Mal zeigen muss, "verballert" jeder Detektiv schon mal 2 Fahrkarten sinnfrei mit ziellosem Herumfahren, weil Zugzwang besteht. Dann jagen alle mehr oder weniger erfolglos Mr. X hinterher. Wenn das Spiel dann - endlich - zu Ende ist, fragt man sich, wozu das Ganze jetzt gut war, Spaß macht es nämlich nicht, wenn eine Partei der anderen so eindeutig überlegen ist.Mit ein paar Änderungen wird das Spiel dann doch noch besser:1. Mr. X muss sich öfter zeigen2. Mr. X darf die Blacktickets NUR auf der Themse nutzenDann hat man als Detektivgruppe vielleicht doch mal eher die Chance Mr. X zu folgen.Ansonsten kann ich von diesem Spiel nur abraten.Cluedo dagegen ist ein wirklich gutes Detektivspiel.
London ist aufregender, 10. März 2007
1983 mag dieses Spiel vielleicht ein Renner gewesen sein. Es wurde jedenfalls zum 'Spiel des Jahres' gewählt. 1983! Es hätte eher eine Warnung für uns sein sollen. Wir haben das Spiel gekauft, weil es bereits so alt ist und angeblich mehr als 4 Mio. Mal verkauft wurde - und getestet. Das Rätselhafte dabei ist: was an diesem Spiel begeistert (anscheinend) so viele Leute? Was daran soll spannend sein?Wir haben zu dritt gespielt. Somit mussten 2 Spieler die Rollen von insgesamt 4 Detektiven übernehmen. Das ist in den Spielregeln so vorgesehen. Jeder Detektiv fährt halt in zwei Spielzügen pro Runde herum, was die beiden erlaubten Tickets hergeben, bis endlich nach drei Runden Mister X auftauchen muss und eine erste Orientierung ermöglicht. Dann verschwindet Mr.X wieder und die Herumschieberei der Detektiv-Figuren geht weiter. Mr.X bekommt dabei alle verwendeten Tickets der Detektive: 4 pro Spielzug, die er niemals verbrauchen kann, weil er pro Zug nur 1 'Fluchtversuch' hat. So sitzt Mr.X auf einem wachsenden Haufen Tickets, die er nie verbrauchen kann und die Detektive tappen mehr oder weniger wie blind herum. Mit Strategie hat das Spiel kaum etwas zu tun. Anhand der Tickets, die Mr.X verwendet, kann man zwar versuchen herauszubekommen, wo er sich aufhält, aber Mr.X ist den Detektiven in jedem Fall überlegen, wenn es ein halbwegs intelligenter Spieler ist: denn nur Mr.X hat die Möglichkeit, 2x zwei Züge zu machen (z.B. aufzutauchen und sofort wieder zu verschwinden) und er kann auf der Themse fahren und dabei eine große Strecke in einem einzigen Zug zurückzulegen, so dass die Detektive kaum nachkommen. 22 Züge lang muss Mr.X den Detektiven entwischen. Was soll dabei schwierig sein???Vielleicht aber ist dieses Spiel der Wirklichkeit nachempfunden? Böslinge, denen nahezu alle Mittel zur Verfügung stehen - und die Polizisten, die das Nachsehen haben. Wenn das so ist, müsste ich meine Wertung glatt noch verbessern, wie pädagogisch wertvoll dieses Spiel ist ...Spaß beiseite. Bei diesem Spiel fehlt der Spaß schließlich auch. Der Stadtplan von London, auf dem man die Figuren herumschiebt, mag 'authentisch' sein, er ist in jedem Fall zu dunkel geraten und die Zahlen zu klein, so dass sich ältere Mitspieler plagen werden - oder Leute, die nicht so gut sehen.Es gibt spannendere Spiele: wer ein wirklich gutes Detektiv-Spiel sucht, ist mit Cluedo gut bedient. Und sonst haben uns die Siedler von Catan gefallen. Dieses Spiel verkaufen wir jedenfalls so schnell wie möglich wieder.
Superspiel - aber 1983er Version ist besser, 6. Februar 2007
Das Spiel als solches ist super - ich habe neben dieser neuen Version auch noch das Original aus den 80ern. Man arbeitet zusammen, um Mister X in London Schritt für Schritt einzukreisen und ihn schließlich zu erwischen. Aber es ist nicht leicht - mit Winkelzügen (Doppelzügen oder Schwarzfahren) kann er sich den Verfolgern entziehen...Spannendes Spiel mit hohem Kooperationsfaktor und viel Überlegen. Empfehlenswert.Meiner Meinung nach ein Superspiel, jedoch für das Remake nur 4 Sterne. Ich empfehle, das Originalspiel aus den 80ern zu nehmen (wenn möglich) und nicht diese neue Version. Die Aufmachung ist unübersichtlicher, dunkler, die Fahr-Chips einfach nur lieblos mit Text auf schwarzem Grund bedruckt. Die original Fahr-Chips haben irgendwie mehr Flair, weil sie die richtigen Logos und Farben der Underground, Busse und Taxen nachbilden.
Geniales Spielprinzip, 3. Februar 2007
Oft hat man ja bei Spielen das Gefühl: irgendwo her kenne ich das schon - weil man es in abgewandelter Form schon bei einem anderen Spiel gesehen hat. Nicht hier. Das Spielprinzip ist einzigartig - und verflucht spannend. In den Tiefen der Londoner U-Bahn jagen Sie Mister X! Das garantiert kurzweilige Spieleabende, wo auch Erwachsene mit glühenden Ohren und verstrubbeltem Haar um das Brett herumsitzen und sich fragen: Wo verflixt ist er denn nun???
Super!, 13. Januar 2007
Ich wollte dieses Spiel unbedingt für uns haben, weil ich mich daran erinnert habe, dass ich es selbst als Kind gerne gespielt habe. So haben wir eine ältere Ausgabe geordert und gestern gleich 2 Runden hinterienander gespielt.Wenn es nach Junior (10) ginge, hätten wir sicher noch mehr Runden angehängt.Das Spiel dauert keine Ewigkeit, ist aber im Normalfall auch nicht nach 10 Minuten beendet.Ein Mitspieler ist ein gejagter Gangster (oder Spion?), die anderen sind Detektive und müssen ihn in London finden. Doch der Mitspieler ist verdeckt unterwegs. Alles was man weiß ist, mit welchen Verkehrsmitteln er fährt (U-Bahn, Bus, Taxi). Ab und zu muss er sich dann zeigen...Ein spannendes Spiel für Kids und Erwachsene und die ganze Familie.
|