Kundenmeinungen
Sehr empfehlenswert!, 15. Februar 2008
Der Film "Oliver & Company" kann locker mit anderen Meisterwerken von Disney, sei es Aristocates, Basil, Dumbo oder Bambi mithalten.Wie sooft bei Disney spielen in diesem Film wieder Tiere die Hauptrollen. Eine rührende Geschichte um ein kleines verlassenes Kätzchen namens Oliver, das von einer Hundebande und ihrem Herrchen, dem Ganoven Fagin aufgenommen wird, bevor es bei Jenny ein tolles Zuhause findet.Wer englisch kann, sollte sich den Film auch einmal in Originalsprache ansehen, denn Billy Joel (Hund Dodger) und Bette Midler (Pudel Georgette) sind nicht nur mit ihrem Gesang, sondern auch als Synchronsprecher zu hören.So viel mit Charles Dickens Roman Oliver Twist hat Disneys Verfilmung allerdings nicht zu tun. Eine Literaturverfilmung darf man hier natürlich nicht erwarten. Es ist aber alles drin, was das Erfolgsrezept von Disney seit Jahrzehnten ausmacht: Humor, Spannung, gute Laune-Songs, Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt gegen "das Böse" (in dem Film sind es die Dobermänner Roscoe und Desoto, sowie deren Herrchen Sykes).Ganz kleine Kinder könnten vor der ein oder anderen Szene etwas Angst haben.Die Ausstattung der DVD ist völlig in Ordnung. Ein informatives Making Of zum Film, "Sing-mit-uns-Songs" und auch der Kurzfilm "Pluto und die Milchdiebe" ist sehr lustig und sehenswert.
super herziger und spannender Disneyfilm, 12. Februar 2008
Merkwürdig, dass es zu diesem Film bisher keine Rezension gibt.Aber viele kennen diesen Disney-Film auch gar nicht, dabei gehört er wie ich finde zu den Schönsten.Story: das Waisenkätzchen Oliver wird von einer Bande streunender Hunde adoptiert, die alle Unterschlupf bei dem kleinen Ganoven Fagin gefunden haben. Die Hunde versuchen sich tagsüber als Trickdiebe, um ihr Herrchen zu unterstützen, das Schulden bei einem Kredithai namens Mr. Sykes hat.Bei einem der Versuche ein Auto "auszurauben" wird Kätzchen Oliver von dem kleinen Mädchen Jenny gefunden und sie beschließt ihn zu behalten. Oliver hat nun ein schönes Zuhause, aber sein Hundefreund Dodger will ihn "retten", da das Kätzchen ja zur Bande gehört...Mehr möchte ich nicht verraten, der Film ist sehr herzergreifend, vor allem die Freundschaft zwischen Oliver und Dodger. Gegen Ende wird es richtig spannend und dramatisch, aber wie alle Disneyfilme hat auch dieser ein Happyend. Die Musik ist fetzig und rhytmisch, die Zeichnungen sind noch im "alten Stil" und es interessant New York einmal aus der Hundeperspektive zu sehen.Die Charaktere sind ebenfalls einmalig und unverwechselbar:Terrier Dodger, cool, gelassen, WortführerChihuahua Tito, der Kleinste mit der großen KlappeDogge Einstein, gutmütig, hilfsbereit, einfältigBulldogge Francis, würdevoll, gebildetAfghanin Rita, lässig, mutig, liebevollKätzchen Oliver, hartnäckig, fröhlichDobermänner Roscoe und DeSoto, BÖSE!Wer Aristocats oder Susi und Strolch mag, sollte diesen Film sehen!100%ige Weiteremfehlung!
Wow., 4. November 2007
Dieser Film hat meine ganze Kindheit bestimmt.. Solange ich zurückdenken kann, kenne ich den Film schon. Als ich 4 Jahre alt war bin ich nicht eher ins Bett, bevor ich diesen Film gesehen. Ich kann ihn auch jetzt noch mitsprechen. Es ist auch nach 10 Jahren noch mein Lieblingsfilm! Ich habe den größten Teil meiner Disneyfilme nicht mehr, diesen aber schon noch, worüber ich sehr glücklich bin, dann er muntert mich immer wieder auf. Disneyfilme sind & bleiben einfach die besten Filme!
Einer der schlechtesten Disney-Filme..., 14. September 2007
...vielleicht sogar der schlechteste, wenn es Taran und der Zauberkessel nicht gäbe. Nun, was bietet dieser Film? Alles in allem nicht viel. 1. Die Musik ist nun wirklich nicht besonders herausragend.2. Die Geschichte ist am Anfang noch ganz süß, wird zum Ende hin aber immer wirrer und unlogischer...da stimmt einfach gar nichts mehr. 3. Die Figuren sind...nun ja...langweilig. Bei diesem Film sind den Disney-Zeichnern echt die Ideen ausgegangen. Oliver wirkt so, als hätte man ihn mal eben aus den Vorentwürfen für Aristocats geklaut, und die restlichen Hunde könnten zu 90% aus Susi und Strolch stammen....ein Eindruck, der durch die unglückliche entscheidung so viele Cameo-Auftritte wie möglich in den Film einzubauen, noch verstärkt wird. Der einzige Hund mit ein wenig Charakter ist die Pudeldame, aber die alleine kann den Film leider auch nicht retten. Dem Film fehlt es an dem Charme der Disneyfilme, er ist alles andere als zeitlos angesichts der starken Referencen zur 80er Jahre Großstadt-Kultur, und ist auch sonst nicht besonders herausragend. Schade, denn aus dem Stoff hätte man mehr machen können.
Disney's turbulente 80er Jahre Teil 4: Der Tiefpunkt, 1. April 2007
"Oliver und Co." war sowohl der Tiefpunkt als auch der Aufbruch in neue glorreiche Zeiten für die Disney Studios.Wäre der Film nicht von Disney, wäre er schon längst völlig vergessen. Denn, obwohl ein "Disney Meisterwerk", kennt ihn ja heute schon kaum noch jemand. Zurecht. "Oliver und co." hat unglaublich viele Schwächen. Zum einen ist es einer der seltenen Fälle, das ein Disney Film veraltet wirkt. Diese vage auf Charles Dickens' "Oliver Twist" basierende Story wird so derartig 80er Jahre mäßig rübergebracht, das man meint, man sieht "Beverly Hills Cop" oder ähnliches. Da gibt es Eddie Murphy mäßige Sprüche, Spiegelsonnenbrillen usw. Und dazu einen schrecklichen Soundtrack! In dem Bestreben, endlich wieder erfolgreich zu werden, versuchte es das Disney Studio, die Leute mit einem Film, der am Puls der Zeit liegt, anszusprechen. Das klappte leider nicht so ganz (obwohl in den bizarren Extras erwähnt wird, was für ein Hypererfolg der Film damals im Kino war). Diese "moderne Sprache" wird im Original ja von einigen Stars der 80er Jahre wie Billy Joel, Bette Midler und Cheech Marin (der von Cheech & Chong) gesprochen, was dem Film noch zusätzlichen Pepp verleihen sollte. Die ganze Handlung ist langweilig und platt, auf Niveau für Kleinkinder. Zudem kommen Zeichnungen, die man heutzutage nur noch mit Zeichentrickserien aus dem Fernsehen vergleichen kann. Interessant nur, das für die Herstellung des Films verstärkt der Computer zum Einsatz kam und mehrere Künstler beteiligt waren, die später Meisterwerke wie z.b. "König der Löwen" schufen. Deshalb kann man sagen, das diese "Fingerübung" auch der Aufbruch in Disneys glorreiche 90er Jahre war. Und während "Oliver und Co" ins Kino kam, war auch schon der nächste Disney Film in Produktion, der auf einem völlig anderen Qualitätsniveau lag und der erste von vielen modernen Disney Meisterwerken werden sollte: "Arielle, die Meerjungfrau". Kaum zu glauben, das "Oliver und co." der direkte Vorläufer von "Arielle" war.Wie bereits erwähnt bietet die DVD einige bizarre Extras, so z.b. das Original-Making-of von 1988. Witzig zu sehen, wie dort bescheidene computeranimationen als völlig neuartig gefeiert werden, das hat schon was nostalgisches. Und zum anderen der Bericht über den "Riesenerfolg" von "Oliver und co.", den Disney wohl nur zur Selbstbestätigung mit draufgepackt hat, und damit der Käufer der DVD glaubt, mit "Oliver und Co." einen echten Disney Klassiker gekauft zu haben. Fazit: Dürfte einigen Kindern noch gefallen. Doch selbst Disney Fans müssen sich eingestehen, das "Oliver und Co." nicht gerade ein besonderes Erlebnis ist. Es ist der schwächste Film, den das Studio je produziert hat.
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