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Mia Video Entertainment Ltd: Death Of A Salesman [UK IMPORT]

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Death Of A Salesman [UK IMPORT]

mit Dustin Hoffman Kate Reid John Malkovich Stephen Lang Charles Durning

Regie: Volker Schlöndorff

Mia Video Entertainment Ltd

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merbeckahoi
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Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  DVD-Qualität leider unzumutbar, 21. Juni 2006

So großartig die schauspielerische Leistung der beteiligten Akteure auch ist, so interessant und ausführlich die special features, bleibt doch als deutliche Warnung anzumerken, dass die Qualität des Bildes und des Tons dieser Ausgabe völlig unbefriedigend ist. Bitte auch beachten: Es gibt keine (englischen) Untertitel!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Herausragende Charakter- und Gesellschaftsstudie, 29. September 2002

"Death of a Salesman" begegnete mir als Lektüre im Englischunterricht; als Abrundung wurde dann der Film mit Dustin Hoffman und u. a. John Malkovich geschaut. Dieser ist dem Bühnenstück von Arthur Miller fast wörtlich gefolgt und bietet eine niveauvolle und sehr sensible Darstellung des Willy Loman, seiner Träume, Verwirrungen und Verfehlungen.

Willy Loman ist Handlungsreisender und definiert sich zum großen Teil über den Erfolg, der ihm bei dieser Tätigkeit beschieden ist. Er ist ca. 60 Jahre alt und ausgebrannt, was er auch selbst betont. Doch wechseln bei ihm in rascher Folge Niedergeschlagenheit und Resignation mit realitätsferner Euphorie, oft auch Wut und starker Selbstbezogenheit. All diese Facetten des Charakters stellt Dustin Hoffman in geradezu und uneingeschränkt faszinierender Weise dar- über die magere, gebeugte und verbrauchte Haltung bis hin zum Tonfall, zur Gestik und Mimik.

Loman findet sich nicht in seiner Realität zurecht, auch dem unvorbereiteten Betrachter mag es zunächst schwerfallen, zwischen der Gegenwart, den Flashbacks und den (Wahn-)vorstellungen zu unterscheiden, die Loman in unterschiedlichen Gefühlslagen erlebt. In der Gegenwart steht er kurz vor der Kündigung, seine Söhne bekommen ihr Leben nicht in den Griff, und zwischen ihm und Biff, dem Älteren, steht eine unergründliche Mauer.

Warum die Verhältnisse so sind, wie sie sich darstellen, wird erst nach und nach enthüllt. In den Impressionen aus der Vergangenheit, mit denen Willy unversehens und unkontrollierbar konfrontiert wird, lieben Biff und Happy ihren Vater nahezu abgöttisch, und er selbst scheint erfolgreich und zufrieden. Dabei bleibt jedoch offen, ob dies eine wahrheitsgetreue Darstellung oder eine von Willys Unterbewusstsein geschönte Version ist.

Die Gründe für den Konflikt der Gegenwart, für Willys Verhalten und seine (Schuld-)gefühle werden nur langsam offensichtlich; vieles muss sich implizit erst im Kopf des Betrachters und Zuhörers entwickeln- klare und eindeutige Antworten gibt Miller nicht. So bleibt der Film in Bezug auf die Handlung bis auf den Schluss relativ unspektakulär, was auch die Absicht des (Dreh-)buchautors ist. Dazu passt die erkennbare Studiokulisse, die völlig karg, trist und weitgehend menschenleer gehalten ist. So wird die Einsamkeit des Individuums, die scheinbare Ausweglosigkeit noch unterstrichen. Man wird sich am Schluss fragen- auch in Hinblick auf Gesellschaftskritik-, ob Lomans Verhalten eine psychische Störung zugrunde liegt, ob die zitierte "Gesellschaft" Schuld trägt, ob er zu sensibel für sein Berufsleben ist... es tun sich noch viel komplexere Fragen auf.

Festzuhalten ist aber, dass ein Großteil der intensiven Wirkung des Films ganz allein von Dustin Hoffmans Interpretation des Willy Loman ausgeht. Kürzlich habe ich Ausschnitte eines Theaterstückes gesehen, und der dort agierende Protagonist vermochte nicht im geringsten, die Selbstzweifel, Ängste, Schuldgefühle, Widersinnigkeit des Charakters mit einander zu vereinbaren- geschweige denn nach Außen darzustellen. Dies jedoch gelingt Hoffman auf brillante Weise, und allein deshalb lohnt es sich, den Film genau zu studieren.




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