Kundenmeinungen
naja, an Schneewittchen und Drei Haselnüsse reicht er nicht ran, 28. November 2006
Ein bisschen enttäuscht war ich schon von diesem Film. Man hätte eindeutig mehr draus machen können. Nachdem ich Schneewittchen und Drei Haselnüsse für Aschenbrödel gesehen hatte, hab ich mir von diesem Film wesentlich mehr erhofft. Vielleicht wäre der Film schon anders geworden, wenn sie eine andere Schauspielerin für das Dornröschen gewählt hätten. Für meinen Geschmack wurde sie viel zu kindlich oder auch kindisch dargestellt. Wer war mit 15 oder 16 Jahren denn soooo?
Zauberhaft, 19. Dezember 2003
Die Geschmäcker sind bekanntlich sehr unterschiedlich. Viel hängt letztlich davon ab, was man von einem Märchen erwartet. Wer einen König (gespielt von Rolf Hoppe, der seine Rolle im Übrigen recht süffisant angelegt hat und dessen leichte Ironie dem Film etwas Würze gibt), einen Prinzen (dessen Infantilität mit etwa 30 Jahren auch nicht zu verachten ist) und eine doch sehr bezaubernde zukünftige Prinzessin (vielleicht nicht das klügste und hübscheste, aber doch wohl sehr natürlich gespielte Aschenputtel/-brödel) erwartet, ist mit diesem Film gut bedient. Das Aschenbrödel (ich glaube gespielt von einer Tschechin namens Savrankova oder so ähnlich) und ihr Schimmel Nikolaus (so hieß er doch, oder?) ist neben der winterlichen Landschaft das äußerst Reizvolle an diesem Film, dessen Ausstattung (nicht aber die Nebendarsteller, wie insbesondere die Stiefmutter) hierbei nur Nebenwerk darstellt. Denn kaum wird man das Glück haben, deren liebenswerte Unbefangenheit mit einer zum Teil recht burschikosen Art (wie sie diese damals sehr junge Schauspielerin abgab) in anderen Mächenfilmen wiederzufinden, ohne dass man sich zu Tode langweilt oder sich über gespreizte, zähe Dialoge ärgert. Ganz im Gegenteil: Diesen Film möchte man sich mit den Augen eines Kindes zumindest einmal im Jahr ansehen.
Kindheitserinnerungen, 20. März 2003
Wie habe ich diese Verfilmung geliebt. Jedes Jahr im Winter wurde "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" gezeigt und immer klebten meine Ma und ich vor der Glotze. Ohne diesen Film 1x im Winter war der Winter nichts. So viel Schnee, so weiß und so ein süßer Prinz. Als ich erwachsen wurde habe ich mir die doch schon ziemlich abgenudelte Fernseh-Fassung auf Video aufgezeichnet damit ich sie wenigstens am Abend sehen konnte. Ja, die Kostüme sind aus den 70ern und sehr kitschig aber das macht ihren Charme doch aus. Erst jetzt weiss ich, dass das Schloss die Moritzburg in Sachsen ist (ich war schon da). Den zugefrorenen See drumherum habe ich immer für Felder gehalten. Fragt man Leute Mitte 30 und jünger kennt fast jeder diesen Film auch Manager viele andere, die es nie zugeben würden, dass sie Märchen mögen. Es gibt sogar eine eigene Internet-Seite und Treffen. Schön, dass ich mir jetzt zu jeder Zeit und ohne Qualitätsverlust mein Lieblingsmärchen anschauen kann. Ich hüte diese DVD wie meinen Augapfel und verleihe sie auch nicht weiter.
FURCHTBAR, 10. Mai 2002
So was von altbacken! Die Dornröschen-Darstellerin: einfach grauenhaft! Und der Prinz in 70-er Mode! Auf keinen Fall kaufen, es lohnt sich nicht!
Absolut sehenswert!!!, 29. Dezember 2001
Eine sehr gelungene Verfilmung des Märchens der Gebrüder Grimm. Der Film liegt sehr nahe am Original - ohne verwirrende Schnörkel. Meiner Meinung nach kann man sich diesen Film gerade auch mit jüngeren Kindern ansehen. In einer Zeit, wo viele Sendungen für Kinder mehr als brutal und Gewalt verherrlichend sind, sollten wir uns mehr Zeit für solch romantisch verfilmte Märchen nehmen. Ich kenne und liebe den Film schon aus meiner eigenen Kinderzeit und freue mich schon, ihn bald mit meinen Kindern sehen zu können.
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