Kundenmeinungen
Faszination New Order ohne Dancefloor-Anspruch, 26. März 2005
Zwischen der Veröffentlichung dieses Albums und dieser Rezension liegen mittlerweile vier Jahre. Genau eine Olympiade, und noch immer bekommt die Platte von mir Gold und darf ganz oben aufs Treppchen. New Order meldeten sich mit dieser Scheibe nach langjähriger Schaffenspause fulminant zurück. Eine CD, die ich mir fast ein zweites Mal besorgen würde, aus Angst, die Erste könnte im CD-Player verglühen. Weg von der uneingeschränkten Dancefloor-tauglichkeit legen New Order mit dem vollen Rückenwind des Joy-Division-Kultes den rockigenden Beweis dar, dass Synthie und E-Guitarre, bzw. ein ausgefallener Bass, keine natürlichen Gegensätze sind. Im Gegenteil: In der Komposition aller Elemente ergänzen sie hausgemachte Schlagzeug-Bass-Stromguitarre-Musik nicht mit elektronischer Effekthascherei, sondern mischen Elektro zur perfekten Symbiose, ohne dabei die Geradlinigkeit von New Order zu verlieren. Mit "Crystel" als dynamischen Opener legen New Order direkt einen Song zum Autofahren, Abtanzen oder nur Mitsingen hin - perfekt. "60 Miles an hour" legt rockig nach, ehe mit "Turn my way", "Vicious Streak" und später "Run wild" Pop-Balladen anschließen. Mit "Primitiv Notion" folgt m.M. das beste Stück neben "Someone like you" und "Crystal" auf der Platte. Stephan Morris darf zeigen, dass seine Drums auch mit zahlreiche Toms und Becken ausgestattet sind, Peter Hooks Bass bringt wie immer die Dynamik und durch die wechselnde E-Guitarre dringt das Keyboard - genial. "Rock the Shack" im Duett mit Smashing-Pumpkins-Frontman Billy Corgan liefert den rockigen Höhepunkt, der selbst Bernard Sumner veranlasst, seine gewohnt saichte wie melancholisch-fragile Stimmlage zu verlassen. "Close Range" liegt wieder näher an der "Primtiv Notion"-Machart und nützt Sumner, seine lyrische Intention näher zu bringen: "You've got the world right in your hands...". Mit dieser Scheibe hält man zwar nicht die Welt, aber dafür ein perfekt gemachtes Rock/Pop-Album in den Händen...
ein edles geschenk, 12. September 2004
wer schon ein alter sack ist, wie ich und (fast) alles von new order kennt und verehrt, wird erneut in die knie sinken. so schoen fliesst also popmusik, wenn man was davon versteht. auch wenn es ein weniger rockiger zugeht, als von new order gewohnt. kein wunder, das die cd bei amazon noch immer zum hoechstpreis gehandelt wird. trotzdem kaufen!
Na endlich, 23. Dezember 2003
Ganze 13 Jahre hat es gedauert, bis New Order einen würdigen Nachfolger zu "Technique" ablieferten. Nach dem enttäuschenden "Republic" von 1993 hatte ich eigentlich nicht mehr mit New Order gerechnet. Nun klingen sie wieder wie eine Wave-Band die ihre Joy Division-Vergangenheit nicht vergessen hat. Der Bass spielt die schönsten Melodien und diesmal hört man endlich wieder Gitarren.Ihr bisher bestes Album, jeder Song ist gelungen.
Musikalisches Meisterwerk, 2. November 2003
"Get Ready" braucht, und hat keine Lückenfüller. Denn es gibt wirklich sehr wenige Alben in der Musikgeschichte, aufdem wirklich alle Songs perfekt und absolut genial sind."Get Ready" ist "New Order"'s bestes Album, und gehört zu den Top 10 Pop Platten aller Zeiten.
Neben dem "Exciter" von "DM" ist "Get Ready" von "New Order" wohl eines der grössten Comebacks der Musikgeschichte... Wer gute Musik mag, kommt an dieser genialen Scheibe nicht vorbei. Ein Must Have für JEDERMANN !
Ein durchgehend gelungenes Comeback, 8. Juli 2003
Wo gab es so etwas schon mal? Eine Band, die sich nicht aufgelöst hatte, sondern deren Bandmitglieder sich in diversen Nebenbeschäftigungen erging, macht eine Pause von acht Jahren zwischen zwei Alben. Das letzte war "Republic" (1993) und war nur noch ein Schatten der früheren Schaffenskraft der Kultband (Kult wg. Joy Division, "Blue Monday" u.a.). Mit ihrem neuen Album werden sie ihrem Ruf einer einzigartigen Band wieder gerecht, denn sie (insbesondere Peter Hook (b) und Bernard Sumner guit, voc) schaffen es, ihr einzigartiges Klangbild aus fließenden Basslinien, pulsierenden Gitarren mit elektronischer Untermalung sowie dem markanten Gesang Sumners gekonnt zu variieren. Ob mit Hilfe von Billy Corgan (Ex-Smashing Pumpkins) in "Turn My Back" oder Bobby Gillespie (Primal Scream) in "Rock The Shack" - selten funktionierten die Songs von New Order über ein gesamtes Album hinweg so geschlossen. Triste, aber doch hoffnungsvolle Stücke ("Turn My Back"), poppige, leichtfüßige Songs ("Someone Like You") oder das elektronisch dominierte "Vicious Streak" sind weitere Beispiele für ein durchgehend gelungenes Comeback der Band aus Manchester.
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