Kundenmeinungen
Hello, hello- goodbye, goodbye!, 4. März 2008
Musik kann einen Menschen nicht nur in eine bestimmte Stimmung versetzen, sie vermag auch diese Stimmung jederzeit wiederkehren zu lassen.So werde ich immer an eine Jugendfreizeit im Jahre 1981 denken, wenn ich Lieder dieses Albums, besonders aber "Leaves that are green"(aus dem obiges Zitat stammt)höre. Der Text ist ziemlich einfach, aber dennoch klingt das Lied so charmant, dass es einfach nur schön ist. Die Botschaft lautet natürlich "Carpe diem"-Nutze den Tag! Und gerade das tat ich damals leider nicht: Ich traute ich mich damals nicht, dem Mädchen, in das ich verliebt war, eine Liebeserklärung zu machen!Paul Simon (und Art Gasrfunkel) erinnert mich also immer an diese verpasste Chance und gemahnt mich, wenn ich das Lied (und die anderen dieser CD) höre, die Zeit nicht verstreichen zu lassen, sondern sie zu nutzen, denn:"And the leaves that are green turn to brown"
`Hello darkness, my old friend...`, 24. Februar 2008
"Sounds Of Silence" erschien im Januar 1966 und ist somit 42!!! Jahre alt.Die Musik ist aber bis heute aktuell, das nennt man wohl zurecht einen Klassiker. Das Album war zudem der Durchbruch für das Duo.Hier sind nur Hits vertreten. Ob der Titelsong, `I am a rock`, `Leaves that are green`, `Kathy`s song`, `Richard Cory` und das tolle `April come she will`. Bei `You`ve got a groovy thing goin`` wird es sogar mal ein bißchen rockig. Ansonsten Musik zum träumen, ganz grosse Klasse. Paul Simon der Komponist und Art Garfunkel der Sänger, toll.Wer einfach mal abtauchen und träumen will, ist hier richtig. "Sounds of silence" ist einfach wunderschön! 5 Sterne und interessante Bonus Tracks.
Hear my words that I might teach you, 24. April 2003
Oft ist von den drei großen „B"s die Rede. Beatles , Byrds , Beach Boys. Vergessen werden hierbei immer die Kinks , und ja , Simon & Garfunkel. Ist dann von Simon & Garfunkel die Rede hört man meist „Bookends" sei ihr Meisterwerk. Wieder ein „B" , wieder wird was wichtiges vergessen. „Sounds of silence", das bereits über 2 Jahre vorher , im Januar 66 erschien und ihren endgültigen Durchbruch markierte. Das Album beginnt mit der Zeile „Hello darkness my old friend, I've come to talk with you again" , und somit mit dem wohl bekanntesten von Paul Simon's Songs, „The sound of silence". Ein Song zu dem man nicht viel sagen muss, ein Song der einen im Film „The Graduate - Die Reifeprüfung" spätestens in der Schlussszene zu Tränen rührt , und der für dieses Album nochmal in einer neuen Version eingespielt wurde, der allseits bekannten. Die Melodien scheint Paul Simon eine nach der anderen aus dem Ärmel geschüttelt zu haben , so leichtfüßig klingen die Songs. Pop! Perfekter Pop! Die Platte liefert uns Binsenweisheiten wie „leaves that are green turn to brown" ...ja , wie die Zeit vergeht....sie erzählt uns die Geschichte von Richard Cory. Paul Simon als Ray Davies......das selbe in "A most peculiar man". Neben den Melodien gehen auch etliche Textzeilen ans Herz. „Don't talk of love, well , I've heard the words before", später dann "if I never loved I never would have cried" im ,neben dem Titelstück, bekanntesten Song "I am a rock" . "I don't know why I spend my time writing songs I can't believe / with words that tear and strain to rhyme", im vielleicht schönsten Stück der LP , "Kathy's song". Und dann noch diese wunderbare Liebesbekenntnis : „I stand alone without beliefs / The only truth I know is you". Als Zugabe bietet dieses Reissue 4 Bonus Tracks , das schon vom „Old Friends"-Boxset bekannte „Blues run the game" und drei Traditionals , bei denen nicht ganz klar wird , was die hier zu suchen haben. Allesamt wurden sie 4-5 Jahre nach dem Album Material aufgenommen und hätten so wohl eher auf die Neuausgabe der „Bridge over troubled water" LP gehört. Nichtsdestotrotz sind auch diese natürlich formidabel. Abschließend bleibt mir nur eins zu sagen : Buy it ! Wieder ein „B"......
Mein Klassiker, 19. November 2002
Das zweite Album von Simon & Garfukel ist meiner Meinung nach ihr bestes, was angesichts der Konkurenz aus eigenem Haus(z.B. "Bridge over troubled Water" oder "Parsley, Sage,...) schon eine besondere Auszeichnung ist. Das Album ist das vielseitigste und stimmigste, welches die beiden Künstler in ihrer beeindruckenden Karriere produziert haben. Gleich das erste Lied, nach dem auch die Scheibe benannt ist, ist ein absoluter Hit, aber auch alle anderen Songs sind ausnahmslos klasse. 5 Sterne für dieses Album ohne jeden Durchhänger! Mein besonderer Anspieltip: "Leaves That Are Green"
solide S&G-Qualität, 8. August 2002
Dieses zweite S&G-Album klingt zum Teil untypisch für die beiden Jungs aus New York, da elektrisch vertärkte Instrumente bei vielen der Lieder eingefügt wurden. Obwohl dies sicherlich gemacht wurde, um das Duo im kommerziellen Mainstream zu etablieren und sie so bekannter zu machen, tut die elektrische Gitarre der Qualität von Welthits wie "Sounds of silence" oder "I am a rock" keinen Abbruch. Ähnliches gilt für die gewohnt starken, unbekannteren Nummern, z.B. "Blessed" oder "Leaves that are green". Die besondere Vielschichtigkeit dieses Albums zeigt sich jedoch vor allem bei den Songs "April come she will" und "Kathy's song" (vielleicht mein Lieblingslied überhaupt). Hier beweisen S&G, dass eine akustische Gitarre mit einer Gesangsstimme noch emotionaler und kraftvoller wirken kann als eine komplette Rock-Band. Solch großartige Stücke machen die zwei "Ausrutscher""We've got a groovy thing going" und "Somewhere they can't find me" schnell vergessen. Zum Abschluss möchte ich noch auf die zwei sozialkritischen Teile derLP aufmerksam machen, bei denen der Text fast beachtenswerter als die Musik selbst ist: "Richard Cory" zeigt pointiert am Beispiel eines Multimillionärs, dass Geld allein nicht glücklich machen kann; und "A most peculiar man" prangert die Einsamkeit und Isolation von Menschen an, die sich nicht 100%-ig in die angepasste Gesellschaft einfügen wollen. Beide Männer setzen ihrem Leben zwar ein jähes Ende, jedoch machen diese Songs sowie das gesamte Album nicht traurig; zum Teil zwar nachdenklich, vor allem aber froh ob der schönen Klänge.
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