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Arthur C. Clarke: 2001: Odyssee im Weltraum

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2001: Odyssee im Weltraum

von Arthur C. Clarke

mit Keir Dullea Gary Lockwood William Sylvester

Regie: Stanley Kubrick

Warner Home Video - DVD

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Highlights:

    FSK 12



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02/Dez/2008 - 22:43

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Beschreibung

Als Stanley Kubrick den Autor Arthur C. Clarke einlud, mit ihm zusammen an diesem Science-Fiction-Film zu arbeiten, kann man jede Wette eingehen, dass weder der als Einzelgänger bekannte Regisseur noch der große Autor geahnt haben, dass sie einen Film kreieren würden, der die Parameter des Kino-Sehens neu definieren sollte.

Inspiriert von einer Kurzgeschichte Clarkes, hat Kubrick ein unkonventionell erzähltes, auf Visualität beruhendes Poem geschrieben (auf 139-Minuten Film kommen nicht einmal 40 Minuten Dialog), das in einer eigene Bildsprache die Geschichte der Evolution erzählt. Der Evolution, die bereits geschehen ist und einer Evolution, die vielleicht noch kommen mag. Beginnt der Film im Zeitalter der Urmenschen, gelingt es Kubrick in nur einer Sequenz ins Zeitalter der Raumfahrt überzuleiten und vom Flug eines Raumschiffes namens Discovery im Jahre 2001 zu berichten, um mit der metaphysischen Geburt eines Sternenkindes zu enden.

Präzise ist die Geschichte konstruiert, die sich auf einer Subebene geschickt mit der Enthumanisierung des Menschen durch die voranschreitende Technologie auseinandersetzt, wofür in Kubricks Klassiker der Computer HAL 9000 steht, der von allen Figuren über die am weitesten entwickelte Persönlichkeit verfügt. Dinge wie diese sind es denn auch, die 2001 zu einem Film wie keinen anderen machen, auch wenn die Darstellung des ersten Jahres im neuen Millennium, wie wir heute wissen, denn doch etwas zu enthusiastisch ausgefallen ist. Seine spektakulären, präzise ausgearbeiteten Spezialeffekte haben darüber hinaus die Zeiten überstanden und bestehen selbst heute noch den Vergleich mit aktuellen Produktion. Ohne zu übertreiben kann man sagen, dass dies ein cineastischer Meilenstein war und ist: verwirrend, provokativ, perfekt. --Jeff Shannon





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Das Tier im Menschen, der Mensch in der Maschine und schließlich noch Gott..., 17. November 2008

Obwohl ich schon längere Zeit Filmklassikern hinterherjage und schon so manchen Must-Have-Streifen gesehen habe, bin ich das erste Mal in meinem Leben beeindruckter Zuseher bei Kubrick's "Space Odyssee" gewesen.Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich an sich kein Sci-fi-Fan bin, aber - und das sei gleich anfangs erwähnt - um diesen Streifen zu mögen, braucht man weder Star-Wars noch Star Trek - Fan zu sein (obwohl ich auch diese Filme in gewissem Maße nicht schlecht finde)."Space Odyssee" ist ansatzweise das, was ein gewisser Herr Tarkowskij wenige Jahre später noch intensiver und ausführlicher unter dem Titel "Solaris" produziert hat. Freilich ist jetzt weder das eine noch das andere eine Kopie. Aber ich wage zu beahupten, dass Kubrick's Streifen einen nicht zu verachtenden Einfluss auf Tarkowskij und natürlich noch viele, viele andere Filmemacher gehabt hat.Prinzipiell arbeitet Kubrick hier mit Bildern und Musik: "Also sprach Zarathustra" und "An der schönen blauen Donau" sind ein herrliches Erlebnis in Kombination mit Bildern futuristischer und höchstentwickelter Technik. Vielleicht wollte der Regisseur damit zum Ausdruck bringen, dass die kulturelle und technische Blüte hier miteinander verschmelzen...Dabei beginnt alles ganz anders: Zunächst schickt uns Kubrick auf eine Reise in die Steinzeit, in der Menschenaffen ein (relativ) friedliches Nebeneinander frönen, ehe jemand entdeckt, dass man große Schenkelknochen auch als Waffe (nicht nur für die Jagd) verwenden kann. Kurz: Der Mensch war immer schon so wie heute: machteifernd, rachsüchtig und kriegerisch (nur die Waffen haben sich eben geändert).Dann folgt ein Sprung, der uns eben mal ein paar Jahrtausende nach vorne katapultiert: Ein in die Luft gewirbelter Knochen verwandelt sich schnurstraks in ein Raumschiff - einer der genialsten Schnitte der Filmgeschichte.So geht es dahin. Beeindruckende Kulissen gepaart mit sprechenden Bildern und wunderbarer Musik vermitteln dem Zuseher den Eindruck von einer menschlichen Gesellschaft, die alle kulturellen und historischen Kluften überwältigt hat, um neben- und miteinander, auch außerhalb der weltlichen Atmosphäre, in Frieden und Harmonie zu leben. Das zeigt sich beispielsweise als sich ein amerikanischer Wissenschaftler mit seinen russischen Freunden zusammensetzt (für 1968 ja beinahe unerhört!).Natürlich muss es soweit kommen, dass nicht mehr der Mensch, sondern Maschinen nun zum Übel der Menschheit werden. Das zeigt sich schließlich als eine - hauptsächlich von einem Computer gesteuerte - Jupiter-Expedition aus den Fugen gerät, weil der schon "zu intelligente" Computer nach fehlerhafter Funktion alles dagegen unternimmt, um nicht abgeschaltet zu werden. Kubrick genügte es allerdings diese menschliche Angst vor Kontrollverlust über sein eigenes Schicksal im Rahmen einer 5-Mann-Raumschiffbesatzung zu zeigen, wobei drei davon in künstlichen Tiefschlaf versetzt sind - bleiben also nur noch 2. Überhaupt bedient sich Kubrick relativ weniger Schauspieler, was seine Qualität als Filmschaffender aber durchaus bestätigt, wie ich finde.In weiterer Folge schafft es der letztlich einzige Überlebende der Besatzung, den Computer (HAL-9000) zu überlisten und sich am Jupiter niederzulassen.Was dort dann geschieht, wage ich nicht zu erklären. Ich denke, man muss es selbst gesehen haben. Vielleicht wollte uns Kubrick so eine höher entwickelte Lebensform darbieten, die man durchaus auch als "Gott" bezeichnen könnte. Vielleicht wollte er aber ganz einfach auch nur die Urängste des Menschen widerspiegeln, indem er das einsame Altern und Sterben auf einem fremden Planeten hierfür als Metapher verwendet hat... Wie auch immer - jedenfalls stimmt das Ende wieder hoffnungsvoll, als ein Embryo quer durchs All fliegt und sich das Bild: Baby, Erde, Sonne zu guter Letzt in unser Bewusstsein bannt.Insgesamt ist "Space Odyssee" wirklich ein Meisterwerk. Stellenweise kann man es - so finde ich - ein wenig mit "Planet der Affen" vergleichen. Wer beide Filme gesehen hat, wird bestimmt einige Ähnlichkeiten finden können (wobei Kubrick insgesamt genialer an die Sache herangegangen ist). Das zuvor schon erwähnte "Solaris" ist ein ähnliches Kaliber, allerdings in seiner Machart und auch in der Grundintension doch stark anders als "Space Odyssee". Freunden von "Space Odyssee" kann ich an dieser Stelle jedenfalls nur raten, sich unbedingt mal Tarkowskijs Version von "Solaris" anzuschauen. Der Streifen macht dort weiter, wo dieser hier gerade mal ansatzweise begonnen hat...Fazit: Nichts für ungeduldige Gemüter, die sich ausschließlich für Weltraumschlachten und Aliens begeistern können. "Space Odyssee" verlangt Geduld, Ruhe und Aufmerksamkeit und versteht es aber auch zu unterhalten, so, dass sich ein wunderbarer Kreis an Genialität und Einfallsreichtum schließt.Wahrscheinlich einer der besten 50 Filme aller Zeiten!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Absoluter Kult, Sci-Fi in Perfektion!, 4. November 2008

Klar... für ein paar wenige ist dieser Film Langweilig. Ich finde "Das schweiger der Lämmer" auch stink Langweilig. Gehöre da sicher auch zu ein paar wenige. So sind eben die Geschmäcker und die Aufassung eines tollen Film. Aber... die Vielzahl an positiver Berwertungen zu 2001 sagt alles und zu dem Film muss ich auch nichts mehr sagen. Er ist absolut Perfekt!!! Die Story und was dahinter steckt sind echt genial. Die HD-DVD ist wirlich Super. Bild und Ton in Perfektion. Also kann man sagen, 2001 + HD-DVD = Perfektion.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Bahnbrechend, kontrovers und rätselhaft, 28. Juli 2008

Odyssee 2001 gehört wohl zu den meist geliebten, meist gehassten und meist interpretierten Streifen der Filmgeschichte. Der beste Weg diesen Film zu hassen ist meiner Meinung nach eine Erwartungshaltung, die sich primär an den Maßstäben des Mainstream-Kinos orientiert. Sie ist der sicherste Weg nach einigen Minuten der Ratlosigkeit einzuschlafen oder gleich abzudrehen. Lieben werden ihn aber alljene, die sich ZUMINDEST FÜR DIESEN EINEN FILM auf eine gänzliche neue Erfahrung einlassen ohne sofort zu urteilen. Für mich ist Odyssee 2001 eine Entführung in eine andere Zeit, Dimension, die nichts mit einem "herkömmlichen" Film (und schon gar nichts mit einem Sci-Fi-Film zu tun hat. Nachdem ich ihn mir nun sicher schon 10x angeschaut habe (nicht gerechnet das Ansehen einzelner Szenen), würde ich ihn eher mit einem bewegten philosphischen Gemälde vergleichen, das von grandioser Musik begleitet wird. Die Aussage des Filmes: es gibt keine eindeutige, aber sicherlich hunderte Interpretationen, die wohl alle ihre Berechtigung haben. Jene, die sich nicht sicher sind, ob sie Odyssee 2001 wirklich sehen wollen (nicht nur weil er "sooo berühmt ist"), können zum Beispiel zum folgenden link gehen, der eine mögliche Interpretation liefert:http://www.2001odysseeimweltraum.de/Meine Lieblingsszene, die ich mir immer wieder anschaue (möglichst auf einem Flachbildschirm, der zumindest 104cm Diagonale hat) ist die 4. Szene "Reise zur Mondstation" begleitet von der richard Strauss-Musik "an der schönen blauen Donau". Wenn MTV klassische Musik spielen würde, wäre diese Sequenz wohl der beste Video-Clip aller Zeiten....Erschütternd, aber immer wieder sehenswert ist jene Szene, in der Bowman den Bordcomputer HAL abschaltet (begleitet von den Klängen von "Hänschen Klein"!...) und somit eine Menschheitsepoche abschließt. Erst mit diesem Akt begibt sich Bowman nun auf die Reise in eine wahrliche "neue", der Menschheit unbekannte Dimension. Hier nur allzu logisch, dass Bowman, den Kontakt zur Erde verliert und nun als einsamster Mensch in den Weiten des Alls verloren geht. Doch geht er wirklich verloren? Was im Film nun folgt ist eine surrealistische Fahrt durch die Galaxie, in der Bowman nun lediglich Zuschauer ist. Nicht länger er (oder HAL) steuern sein Schiff, sondern er wird in eine Dimension geführt, in der zuerst lediglich ein staunender Zuschauer ist. An dieser Stelle endet übrigens der noch einigermaßen "logische" Handlungsaufbau des Films und mit Bowman betritt man eine Welt, die jenseits unserer Vorstellung von Raum und Zeit ist. Sicherlich ist der letzte Teil der Odyssee ein Kunstfilm, der unendlich viel Raum für Interpretationen offen lässt. Für mich ist es eine Welt&Zeit, die viel zu fern ist, dass wir sie jemals betreten könnten. Doch ist sie filmisch so grandios umgesetzt, dass ich mich jedesmal nach dem Film frage, wie man 1968 (!) ein solches Meisterwerk produzieren konnte. Grandios, zeitlos und für immer rätselhaft faszinierend.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Bahnbrechend für 1968, 6. Mai 2008

.. aber heute ein alter Schinken. Zudem kommt mir vor dasdie Blu Ray bei einigen Szenen arg ruckelt. Naja, gesehen sollte man ihn aber haben. Leider gibt es 2010 noch nicht auf Blu Ray - schau ma mal.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  2001 war anders, 24. März 2008

Der Streifen hat 1968 eine wahre Zukunftseuphorie ausgelöst. Im Juli 1969 kam dann die Mondlandung hinzu. Die Geburt des kosmischen Menschen schien greifbar. Aber Stanley Kubrick und Arthur C. Clarke haben sich geirrt. 2001 wurde zur Geburtsstunde eines anderen Menschen, wie die Selbstmordattentate am 11.9.2001 mit Tausenden von Toten allen vor Augen geführt haben. Und es war erst der Anfang, wie sich ständig zeigt. Der Film wurde ohne Zweifel - allein durch die geniale technische Inszenierung - zum Klassiker. Aber das ist auch alles. Meine indische Tochter, Musikerin, bezeichnet die atonale Musik als Gehirnwäsche, den Menschen der eigentlichen Wirklichkeit zu entfremden. Geradezu genießerisch ausgedehnt werden die Szenen mit den Affen- oder Urmenschen, obwohl die Evolution des Menschen immer noch entscheidende Fragen offenlässt, die vielleicht nie befriedigend gelöst werden können. Der Flug zum Jupiter rückt in weite Ferne, nachdem renommierte Wissenschaftler der Menschheit keine allzu große Chance einräumen, das 21. Jahrhundert zu überleben. In diesem einen Punkt trifft der Film ins Schwarze. Der vom Menschen entwickelte Computer wird für ihn selber zur tödlichen Falle. Wer die Nanotechnik verfolgt und aus der geschichtlichen, sogar neueren Erfahrung weiß, wozu der Mensch fähig ist, muß ernsthafte Hemmungen haben, sich heute noch von diesem Streifen beeindrucken zu lassen. Alfons Sarrach, Schriftsteller und Publizist, 36160 Dipperz, Deutschland




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