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Capcom: Breath of Fire 4

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Breath of Fire 4

Capcom

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System: PlayStation



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02/Dez/2008 - 23:06

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Beschreibung

Man muss kein hartgesottener Gamer sein, um die unzähligen -- nicht zu sagen beeindruckenden -- Rollenspiele wahrzunehmen, die für die Sony PlayStation herausgebracht wurden. Doch obwohl diese vierte Folge der Breath of Fire-Serie ein wirklich gutes Rollenspiel darstellt, mit den Besten des Genres kann sie sich nicht unbedingt messen.

Breath of Fire IV ist ein Spiel für Einzelspieler, das die Geschichte mit den "Drachenmenschen" fortsetzt, die ihr Leben hergeben, um die böse Göttin auszulöschen und den Frieden in ihrer Welt wieder herzustellen. Diesmal ist ein Kampf zwischen zwei mächtigen Kontinenten ausgebrochen, und die schöne Prinzessin Elena ist bei einer Runde durch die vom Krieg erschütterte Region spurlos verschwunden. Die Schwester der Prinzessin, Nina, die über das Königreich Windia herrscht, gelobt, die Verschwundene zu finden und wieder zurückzuholen. Unterwegs trifft sie auf Ryu, der sich der monumentalen Suche anschließt.

Das Gameplay in Breath of Fire IV ist erfrischend einfach -- das bisherige Kampfsystem wurde nur geringfügig ergänzt. Am auffallendsten ist ein neues Combo-System, das Zaubersprüche bündeln und somit mehr Schaden verursachen kann, als wenn sie allein angewendet werden. Wie bisher kann sich Ryu auch diesmal in einen Drachen oder in eine Drachen/Mensch-Chimäre verwandeln, um zu speziellen Angriffskräften zu gelangen. Die Suchtruppe nimmt im Verlauf des Spiels noch weitere Umherziehende auf, von denen einige ebenfalls die Fähigkeit besitzen, sich zu verwandeln.

Jeder Ort, an dem unsere Freunde auftauchen, bringt neue Aufgaben und Minispiele (jawohl, es gibt auch ein neues Angelspiel), die die Langlebigkeit und Wiederspielbarkeit von Breath of Fire IV erhöhen -- obwohl es nicht jedem gefallen wird, dass man die Abwechslungen in jedem Fall mitmachen muss.

Wie bei den meisten Rollenspielen aus Japan sind die Musik und die knackigen Klangeffekte ausgezeichnet. Allerdings lässt die Stimmgebung sehr zu wünschen übrig. Alles in allem ist Breath of Fire IV ein solides, wenn auch nicht umwerfendes Rollenspiel. --Todd Mowatt

Pro:

  • solide Handlung
  • effektives Kampfsystem
  • außerordentlich gute Musik
Kontra:
  • durchschnittliche Grafik
  • manchmal etwas ungünstige Steuerung und Kamerawinkel





Kundenmeinungen

produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Raub' mir den Feueratem!!, 11. Januar 2007

Ganz tief bin ich in mich gegangen und habe mir unglaublich viele Gedanken darüber gemacht, mit was für einem Bericht ich Euch nun erfreuen könnte. Da ich mir den Vorwurf der Einseitigkeit einfach nicht gefallen lassen möchte, berichte ich Euch heute "ausnahmsweise" von einem Videospiel. Und zwar betrete ich diesmal, was das Genre angeht, fast Neuland, am heutigen Tage ist nämlich ein Rollenspiel an der Reihe. Wer mir jetzt nicht vor lauter Freude um den Hals fällt, wird natürlich auf der Stelle erschossen. Dieses Mal erzähle ich Euch von dem Videospiel Breath of Fire IV, welches ganz am Schluss der Playstation1-Aera im Sommer 2001 erschienen ist. Version Leider muß ich eine mögliche Vorfreude einzelner User eventuell gleich zu Beginn gehörig dämpfen, denn, was die Version betrifft, gibt es leider eine Einschränkung zu machen. Schön ist zwar, dass dieses RPG (steht für Role Play Game, also Rollenspiel) als PAL-Version in Europa erschienen ist. Ihr braucht demnach keine umgebaute oder ausländische Playstation zu besitzen, um in den vollen Genuss dieses Spiels kommen zu dürfen. Demzufolge gibt es auch keine dicken schwarzen Balken oben und unten an Eurem Bildschirm zu bestaunen. Leider, leider sind die Texte in Breath of Fire IV komplett in englischer Sprache gehalten, was dem ein oder anderen von Euch sicherlich nicht so gefallen wird. Mir macht dies zwar nicht so wahnsinnig viel aus, da ich alter Rochen mir immerhin schon seit mittlerweile 12 Jahren RPGs in ausländischer Sprache zu Gemüte führe und oftmals zudem jene Versionen viel mehr Charme versprühen als manchmal doch sehr hölzerne oder unpassende deutsche Übersetzungen, doch ich werte dies allgemein als Negativpunkt. Dies sehe ich insbesondere deswegen als negativ an, weil der Vorgänger (Breath of Fire III) als deutsche PAL-Version für die Playstation erschienen ist und von den Verkaufszahlen her ein klarer Erfolg war. Zwar waren die Übersetzungen ins Deutsche nicht immer das Gelbe vom Ei, aber nahezu jeder von Euch durfte damals problemlos in der Geschichte vorangekommen sein. Und genau dies ist jetzt beim 4. Teil nicht mehr mit Sicherheit gewährleistet. Für mich ist das ehrlich gesagt total unverständlich und bedauernswert. Vorgänger Wie der Titel schon vermuten lässt, gibt es drei zuvor erschienene Teile dieser Serie, die jedoch völlig unabhängig voneinander daherkommen. Ihr müßt zumindest nicht unbedingt den vorhergehenden Teil gespielt haben, um einen guten Einstieg in dieses vierte Abenteuer haben zu können. Der 1. Teil ist mir selbst nicht bekannt, ich kenne nur Breath of Fire II für das Super-Nintendo und eben den vorhin schon erwähnten dritten Teil für die Playstation aus dem Jahre 1998. Die Spielentwicklerfirma Capcom zeigt sich übrigens für diese Rollenspielserie verantwortlich. Geschichte Zwei einander feindlich gesinnte Länder haben (vorübergehend) einen Waffenstillstand geschlossen. Prinzessin Elena machte sich zwecks diplomatischer Mission dorthin auf, doch scheint sie auf einmal wie vom Erdboden verschluckt, ist verschwunden. Dies beunruhigt ihre Schwester Nina natürlich sehr und so macht diese sich mit ihrer schlechteren Hälfte Cray auf, die Ursache für das Verschwinden herauszubekommen. Leider werden unsere beiden Helden in einer Sandwüste von einem Drachen böse überrascht. Beide überleben, ihr Gefährt ist allerdings hinüber. In der Hoffnung auf eine möglichst baldige Reparatur lässt Prinzessin Nina ihren Cray erst einmal an jener Unglücksstelle zurück und macht sich erst einmal aus dem Staub, um die nächstgelegene Stadt zu erreichen. Auf ihrem Weg dorthin fällt sie allerdings tragischerweise in ein tiefes Loch, in welchem sie einen blauhaarigen Jungen entdeckt. Dieser hat bedauerlicherweise sein Gedächtnis verloren, immerhin (merkwürdigerweise) weiß er aber noch seinen Namen: Ryu. Ja, er ist es. Unser kleiner Held aus Breath of Fire III.Diese beiden Schnuckelnasen, Nina (auf der Suche nach bitter benötigten Ersatzteilen für das Sandgefährt) und Ryu (auf der Suche nach seinem Ich), bilden also unseren ersten zarten Zweiertrupp, das Abenteuer kann also beginnen. Ich denke, dass dies als kleiner Einblick in die Geschichte von Breath of Fire IV reichen sollte. Ähnlich wie beim dritten Teil ist die Geschichte ein großer Pluspunkt, zumindest in meinen Augen. War ich doch zu Beginn wieder einmal etwas vom kindlichen Layout (dazu komme ich später noch) irritiert, hat die Handlung wieder eindeutig dafür gesorgt, dass ich dieses Rollenspiel doch bis zum Ende durchgespielt habe. Gute Dialoge, sympathische Helden und überraschende Wendungen in der wirklich spannenden Geschichte haben mich überzeugen können, sorgten dafür, dass ich am Ball blieb. Langatmige Passagen sind mir trotz eines doch ziemlich großen Spielumfangs hier nicht in Erinnerung geblieben, das fand ich zweifelsohne sehr gut und macht meines Erachtens ein richtig gutes RPG eben auch klar aus. Spielablauf Üblich bei Rollenspielen ist es, dass sich Eurem Heldentrupp zahlreiche Gegner in den Weg stellen, etliche Kämpfe sind somit unausweichlich. Je mehr Kämpfe Ihr erfolgreich gestaltet, umso gewinnt Ihr an Erfahrungspunkten und umso stärker werdet Ihr nach und nach. Dabei hat jeder einzelne unterschiedliche Charakter individuelle Stärken und Schwächen. Kann die eine Figur gut austeilen und einstecken, ist sie oft gegenüber magischen Attacken sehr anfällig und oft auch selber nicht besonders magiebegabt. Und ebenso umgekehrt. Helden, die aus der Distanz besonders gut schießen können (wie zum Beispiel die Bogenschützen), lassen sich windelweich prügeln, sollte sich ihnen der Gegner stark nähern können. Aufgrund ihrer eher leichten Rüstung ist ihre Abwehrkraft deutlich schwächer, dafür sind sie aber auch öfter am Zug, im Gegensatz zu den Helden mit schwerer Rüstung und daraus resultierender Verteidigungsstärke, die aber oft nur sehr schwerfällig in die Gänge kommen. All dies ist bei Breath of Fire IV auch nicht anders. Zudem findet Ihr ab und zu nützliche Gegenstände, entweder zur Benutzung im Kampf oder zur Optimierung Eurer Ausrüstungsgegenstände. Vorwiegend treibt Ihr Euer Unwesen in Dungeons und auf Feldern und weit verstreuten Wegen in der Landschaft. Ein Schwätzchen in den jeweiligen Städten ist zumeist auch unerlässlich, bringt es Euch auch oft in der Storyline weiter voran. Gerade die Höhlen sind labyrinthartig weit verzweigt und stellen Euch ab und zu vor knifflige Aufgaben, besonders, wenn Ihr scharf darauf sein solltet, möglichst jeden Schatz in dem noch so versteckten Winkel in den Dungeons finden zu wollen. Zwar ist der rote Faden der Geschichte hier (wieder einmal) leider strikt vorgegeben, doch habt Ihr zumindest Einfluss darauf, ob Ihr ausgiebig oder eher nur flüchtig nach den zahlreichen Geheimnissen forscht. Zumeist wird Eure Geduld mit dem Auffinden eines wichtigen Gegenstands belohnt, der Euch erheblich weiterbringt oder Euer Waffen- oder Rüstungsinventar gehörig auf Vordermann bringt. Insoweit findet Ihr in Breath of Fire IV noch nichts bahnbrechend Neues vor. Doch erfreulicherweise (zumindest aus der Sicht der meisten RPG-Fans, denke ich) gibt es in diesem Spiel zahlreiche Minispiele. Diese sind sicherlich dafür gedacht, das eventuell auf Dauer etwas monoton wirkende Monster-Niedermetzeln und Höhlen-Erforschen aufzulockern. Auf die Art der Minispiele will ich jetzt nicht eingehen, lasst Euch nur von mir sagen, dass diese hier zahlreich vorhanden und teilweise auch in sich erstaunlich umfangreich gestaltet sind. Und natürlich werden Ausdauer und Geduld im Erfolgsfalle auch hier mit wichtigen Infos und Gegenständen belohnt. Insgesamt stimmt mich der Spielablauf bei diesem Rollenspiel, ähnlich wie die Geschichte an sich, sehr positiv. Grafik Natürlich ist auch bei einem Rollenspiel die grafische Aufmachung von nicht unwesentlicher Bedeutung, wenn sie auch (im Gegensatz zu vielen anderen Genres der Videospiele) im Verhältnis zur Handlung und der Identifikation mit den Figuren etwas mehr zurücktreten darf. Gegen eine zusätzlich blitzsaubere Grafik habe ich natürlich nichts auszusetzen, im vorliegenden Fall würde ich sie als gut bezeichnen. Grafikpatzer werdet Ihr nicht vorfinden können, kein Ruckeln oder ähnliche Störeffekte sind weit und breit in Sicht. Aber auch hier wird Euch kurz nach dem Einschalten der Playstation nicht die Kinnlade vor lauter Staunen herunterklappen, ganz so betörend ist die Grafik auch wiederum nicht. Der typische Japano-Look hat hier bei Breath of Fire IV wieder einmal das Sagen. Die Charaktere sind erneut auf Niedlichkeit getrimmt und auch das ganze Drumherum kommt erneut mächtig bunt daher. Ganz so mein Fall ist dies nicht, aber das ist sicher Geschmackssache und soll nicht entscheidend sein. Entscheidend ist vielmehr die Tatsache, dass dieses RPG mit einer fehlerlosen Grafik aufwarten kann, sowohl was die Animation der Helden und der Monster betrifft als auch die detailliert gezeichnete Umgebung. Insgesamt bezeichne ich die Grafik am heutigen Maßstab deswegen nicht als sehr gut, da die Ansprüche in den letzten beiden Jahren doch erheblich gestiegen sind und ich bei dem ein oder anderen Leser von Euch nicht allzu hohe Erwartungen wecken möchte. Denn die optische Gestaltung ist hier sicher blitzsauber und nahezu fehlerlos, aber bei weitem nicht spektakulär. Musik und Soundeffekte Die akustische Untermalung ist ein Punkt, der bei Rollenspielen auf keinen Fall unterschätzt werden darf. Eine schlechte oder auch nur mittelmäßige Musik stören die Spielatmosphäre, dies gilt besonders bei ellenlangen Gesprächen in der Stadt oder der Schatzsuche in den weitverzweigten Höhlengängen. Eine unglückliche Musikauswahl würde zumindest auf Dauer nervtötend wirken. Eine harmonische Auswahl im Einklang mit der Geschichte sorgt hingegen für ein gesteigertes und sehr entspanntes Spielerlebnis. Daher hat für mich die Musik in einem Rollenspiel eine ähnlich starke Bedeutung wie die Grafik. Hier in Breath of Fire IV kann ich diesbezüglich durchaus ein positives Urteil fällen. Die Melodien passen sich gekonnt der jeweiligen Spielsituation an, egal ob beim Small-Talk in der Stadt oder im Kampfesgetümmel. Die Soundeffekte sind auf Dauer immer dieselben, jede Figur hat ein begrenztes Repertoire an Kommandosprüchen, aber immerhin sind welche vorhanden. Zwar hat mich das ganze bei Breath of Fire IV nicht so süchtig gemacht, als dass ich mir jetzt unbedingt den dazugehörigen Soundtrack kaufen müßte, aber alles in allem ist die Auswahl gut gelungen, auch wenn sie mich nicht in ekstatische Zustände versetzen konnte. Kamera Zugegebenermaßen ist die Kameraführung in Breath of Fire IV nicht die große Stärke des Spiels. Wie auch schon beim Vorgänger hatte ich nicht immer den totalen Überblick. Da aber die Kämpfe rundenbasiert (und eben nicht in hektischer Echtzeit) ablaufen, somit jeder nach und nach an der reihe ist, erwachsen Euch dadurch nicht allzu große Nachteile. Als etwas störend empfand ich dies allerdings schon, wollte ich Euch etwas anderes erzählen, würde ich lügen. Auch beim Erkunden der 3D-Landschaft macht Euch die Kamera nicht fortwährend im Verlauf dieses RPGs glücklich. An der ein oder anderen Stelle bleibt Euch eben die Sicht versperrt, da könnt Ihr an der Kamera rumdrehen wie Ich wollt bzw. diese bis zum Abwinken rotieren lassen, es hilft manchmal nichts. Dann müsst Ihr auf gut Glück ein paar Schritte weiterwatscheln und Euch noch einmal umschauen, dies bleibt Euch nicht erspart. Da dieses aber nicht von elementarer Bedeutung und die Spielatmosphäre nicht besonders stark negativ beeinträchtigt (und nicht zuletzt die Kamera ja zumeist brav ihren Dienst verrichtet) ist, gebe ich in diesem Punkt eine durchschnittliche Bewertung ab. Steuerung Was die Steuerung der einzelnen Heldenfiguren angeht, gibt es hingegen überhaupt nichts zu meckern. Sowohl das gut durchdachte Kampfmenü als auch die umfangreiche Inventarliste mit allen Extras sind übersichtlich angeordnet, Ihr werdet Euch schon nach einer sehr kurzen Eingewöhnungsphase daran gewöhnt bzw. dort zurechtgefunden haben. Hier kann ich mich demzufolge kurz fassen, die Steuerung ist sehr gut. Schwierigkeitsgrad Was die doch etwas kindlich bunte Japano-Aufmachung zunächst vermuten lässt, täuscht aber überraschenderweise doch. Erwartet Ihr nämlich einen vergleichsweise niedrigen Schwierigkeitsgrad, werdet Ihr nach einer Weile doch eines Besseren belehrt. Behutsam müsst Ihr Eure Helden nach und nach aufbauen und zumindest in der Anfangsphase bei den Kämpfen in den ersten Stunden gehörig aufpassen. Für erfahrenere Rollenspieler läuft es dann aber spätestens ab Mitte des Abenteuers normalerweise wie geschmiert. Aber auch die Ungeübten sollten nach einigen Stunden (und Fehlversuchen) so langsam in die Gänge kommen. Entmutigt werden diese sicher nicht sein, denn als unüberwindlich, überhart oder gar unfair an manchen Stellen werdet Ihr Breath of Fire IV nicht beurteilen können. Somit ist dieses RPG sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene geeignet, hartgesottene Rollenspielprofis, die gerne ausgiebig rätseln oder sich hammerharte Schlachten wünschen, sollten sich den kauf allerdings doch gut überlegen. Urteil Breath of Fire IV stellt sich für mich als wirklich gutes, aber nicht sehr gutes Rollenspiel dar. Immerhin hat Capcom mit dem Release dieses Videospiels gegen Ende der Playstation-Aera ein interessantes RPG rausgehauen, was sicherlich als positiv anzusehen ist. Gefallen hat mir sowohl die grafische Präsentation als auch die akustische Untermalung. Zudem ist der Preis (jedenfalls bei ebay) sehr annehmbar, denke ich. Die Kameraführung ist ab und zu leider doch etwas unglücklich, was aber offen gesagt nicht ganz so stark ins Gewicht fallen sollte. Dafür stellt sich die Geschichte als wirklich fesselnd dar und sorgt durch einige überraschende Wendungen oft für Abwechslung. Was eindeutig negativ zu bewerten ist, ist die (für mich unverständliche) Tatsache, dass dieser 4. Teil nur mit englischsprachigen Texten erschienen ist, zumindest soweit ich dies weiß. Wer von Euch damit aber noch halbwegs leben kann, kommt allerdings sicherlich in den Genuss eines interessanten und umfangreichen Videospiels, welches Euch für ungefähr 60 bis 80 Spielstunden in seinen Bann ziehen sollte.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Breath of Fire IV, 23. Januar 2005

STORYAuf der Suche nach ihrer im Feindesland verschwundenen Schwester Elina trifft Prinzessin Nina von Wyndia auf den geheimnisvollen Jungen Ryu, der sich in einen Drachen verwandeln kann. Zusammen mit einigen anderen Gefährten setzen sie ihre Suche fort, deren Ziel nicht nur Elina ist, sondern auch das Geheimnis um Ryus eigene Herkunft und sein Schicksal, das auch das Schicksal der ganzen Welt sein wird.Parallel zu Ryu und seinen Freunden agiert Fou-Lu, der sich ebenfall in einen Drachen verwandeln kann und auf mystische Weise mit Ryu verbunden ist.

GRAFIK (4/5)Gegenüber dem dritten Teil hat die Grafik einen riesigen Schritt getan! Figuren und Hintergründe sind sehr liebevoll und gründlich gezeichnet worden. Die normale Perspektive ist zwar immer noch isometrisch, kann aber meistens komplett gedreht werden für den optimalen Überblick. Mit Hilfe von Ninas Flügeln kann man sogar „hinaus zoomen".Lobenswert (und anbetungswürdig ;) ) ist das Intro des Spiels, das in wunderbarer Mangazeichenkunst (mit japanischem O-Ton) Ryus Reise zusammenfasst und die auftauchenden Drachen sehr schön zeigt. Apropos Drachen: Ryu ist nicht nur selbst einer, sondern er trifft auf seiner Reise auch mehrere, die dann effektvoll und in „echtem" 3D beschworen werden. Ist er selber einer, verfügte er auch noch über einen lang animierten und eindrucksvollen Odemangriff.Etwas schade finde ich, dass die Weltkarte nur stilisiert dargestellt wird, man quasi über eine „echte" Karte aus Pergament nur auf vorgegebenen Wegen läuft. Da hätte man mehr machen können.Daumen aber trotzdem nach oben für die Grafik!

SOUND (5/5)Auch beim Spund kann ich des Lobes nicht müde werden. Die Musik besteht nicht mehr aus „Japan-Gefiepse" wie im dritten Teil, sondern einige Stücke klingen orchestral komponiert und recht bombastisch. Viele der Rhythmen gehen schnell ins Blut.Die japanische Sprachausgabe in den Kämpfen ist geblieben.

TECHNIK (4/5)Die Technik ist guter (alter) PS-Standard, aber nichts Besonderes. Analogsteuerung wird unterstützt (was auch bitter nötig war), ein Spielstand verbraucht einen Block auf der Memory Card und bei allen Möglichkeiten kommt die Vibrationsfunktion zum Einsatz.Das einzige wirkliche Manko des Spiels, das mir hier auffiel, waren die ausschließlich englischen Bildschirmtexte. So wurde eine schreckliche Übersetzung wie beim letzten Mal natürlich vermieden, aber die Sprache könnte für einige Spieler eine gewisse Hürde darstellen.

SPASS (4/5)Also die Story in diesem Spiel ist absolut episch und spannend. Immer wenn man es nicht erwartet, muss man wieder Fou-Lu steuern, dessen Handlung für gewöhnlich an der spannendsten Stelle wieder unterbrochen wird.Weiterhin gibt es die bekannten Schlachtfelder auf der Weltkarte.Gründlich verbessert wurde das Meistersystem: Es wird nicht nur eine Datei mit allen Merkmalen eines Meister angelegt, sondern einmal erlangt, kann man die Meister immer über ein Menü wechseln, wenn man rastet. Hinlaufen muss man nur noch, wenn man sich neue Fähigkeiten abholt (deren Anforderung jetzt auch freundlicherweise vom Meister genannt werden).Auch die Aufbausimulation des Feendorfs wurde verbessert und bietet jetzt mehr Möglichkeiten, auch wenn es den nützlichen Copyshop nicht mehr gibt.Ganz neu ist das Combosystem, dass es erlaubt, jegliche Fähigkeiten von Charakteren in einer Kette von Aktionen hintereinander zu kombinieren, was zu völlig neuen Effekten führen kann. Es macht extrem viel Spaß, hier immer wieder neues auszuprobieren und das Ergebnis zu bestaunen.Was mir nicht so gut gefiel, war das Angeln. Fische sind nicht mehr so gut zu sehen, weshalb dieses Minispiel zu einer argen Geduldsprobe ausarten kann, was ganz schön hart ist, wenn man unbedingt weitermachen will. Gleiches gilt für die anderen Minispiele, die zwar sehr lustig sind, aber auch nerven können, wenn sie die Story „blockieren". Aber davon sollte sich keiner abschrecken lassen - vermutlich stelle ich mich nur an ;)

FAZIT (4/5)BoF4 ist ein Spiel mit vielen Stärken und kaum Schwächen. Wer ein gutes Rollenspiel liebt, sollte hier auf jeden Fall zugreifen, aber eine gewisse Kenntnis des Englischen ist von Vorteil.


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein schönes Spiel!, 12. Januar 2005

Hier wird wieder alles geboten, was man sich von einem Teil von Capcoms mittlerweile doch auch recht langlebiger Serie erwarten darf! Vor kurzem ist der mittlerweile fünfte Teil der Saga für die PS2 erschienen, der vorliegende Titel markierte den Abschluss der Serie für die PSOne.

Im direkten Vergleich zu Breath of Fire III fällt bei Teil IV die doch deutlich verbesserte Grafik auf, die zwar im Vergleich zu zeitgenössischen 3D-RPGs nicht sonderlich beeindrucken kann, allerdings doch deutlich besser animiert und detailreicher rüberkommt als noch im Vorgänger, der doch noch mit recht klobigen Grafiken auwarten musste.

Spielerisch blieb alles beim alten, in klassischer Japano-Konsolen-RPG Manier kämpft und rätselt man sich durch zig Dungeons, immer auf der Jagd nach Experience Points. Die Story ist auch recht nett & gelungen, mit einem interessanten Finish... mehr wird nicht verraten ;)

Einzig die Drachen-Verwandlungen gefielen mir beim Vorgänger deutlich besser, da man dort doch mehr Variationsmöglichkeiten hatte!

Ansonsten ist BoF IV ein nettes RPG Erlebnis das man durchaus gespielt haben sollte, wenngleich es mit Sicherheit kein Meilenstein wie ein Final Fantasy VII geworden ist!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  eins der besten RPG und eine gelungene Fortsetzung, 7. August 2002

Ärgern tut man sich beim ersten Spielen von Breath of Fire 4 sicherlich über die engl. Sprache, die auf der Spiele-Hülle nicht vermerkt ist. Doch meist sind Übersetzungen ja eh nur der reinste Müll, also ist dies vielleicht gar nicht so verkehrt (ich versteh zwar nicht alles, vor allem die Drachen und so, aber man bekommt doch viel con der Handliung mit). Die Grafik sieht zwar nicht so berauschend aus (ist sie auch nicht...), doch zu einem RPG passt 2D viel besser als 3D (wie Grandia 2). Und die Zwischenszenen und das Intro sind grafik wirklich gut gemacht. Das Gameplay wie auch der Sound sind wiedermal sehr gut gelungen und die zahlreichen Mini-Spiele und Rätsel machen das Spiel sehr abwechslungsreich. die Handlung gefällt mir von allen BoF-Spielen am besten und die Charaktere sind wieder genauso ausdrucksstark wie immer. Denn gerade die Charaktere sind es die ein RPG ausmachen. Die Kämpfe sind gut gemacht und das Kampf-System liegt Final Fantasy weit vorraus (nur ein wenig viele Encounter gibt es...).Fazit: Vielleicht das beste BoF-Spiel, aber auf jeden Fall ein muss für Fans klassischer, liebevoller und auch ausgeklügelter RPGs. Für BoF-Fans ein Muss (trotz engl. Sprache)!


produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung produkt bewertung  Ein sehr gutes RPG mit wahnsinns Spaßfaktor, 4. April 2002

Breath of Fire 4 ist ein echt gelungenes RPG und kann sich durchaus mit der Final- Fantasy- Reihe messen.Trotz der etwas alten Grafik sind coole Effekte eingebaut wie etwa das Erscheinen der Drachen.Auch der Anfangsfilm ist toll gemacht.Außerdem macht absolut jeder Kampf Spaß und auch die Skills sind gut gemacht.Mit den Charakteren freundet man sich sofort an.Da ich das Spiel noch nicht sehr lange habe kann ich kaum etwas zur Oberwelt sagen.Lediglich das benutzen von Skills beherrsche ich noch nicht so recht.FAZIT:Ein super Spiel und das erste gute RPG dass nicht von Squaresoft ist.Wer Grandia mag wird Breath of Fire 4 lieben.Echt toll Capcom ein wares Meisterwerk.




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