Beschreibung
Z-up? A-down! Was auch immer "Z-up" bedeuten soll, es bedeutet bestimmt nicht "hoch bis zum Z". Die Konica Z-up 110 VP ist nämlich hinunter auf die Basics reduziert. Beherrscht das ABC dessen, was eine kleine Kamera können soll: scharfe, korrekte Bilder. Weil diese Kamera das automatisch kann (man muss sie quasi nur aufbauen), bedeutet ihr seltsamer Name vielleicht "Aufbau", was auf Englisch wie "Z-up" ("Setup") klingt. Wie auch immer: Der Setup-Knopf ist schnell gedrückt, die leichte Kamera lässt sich überall mit hinnehmen und ausfahren, auf Knopfdruck. Ihr Zoom ist mit 38 bis 110 Millimetern nicht nur nützlich, sondern auch vorbildlich akkurat und großzügig in dieser Preisklasse. Außergewöhnlich lichtstark das Objektiv (Blende 3,6 im Weitwinkel). Muss doch mal der Blitz helfen, hellt er mit extra viel Kraft die Bilder auf. Ordentliche Panoramabilder sind deshalb ebenso möglich wie vernünftige Porträtaufnahmen, Detailfotografien und Gruppenbilder. Manko: Sportaufnahmen oder Fotos von anderen bewegten Objekten empfehlen sich nicht. Die Auslöseverzögerung (die Zeit zwischen Auslöserdrücken und Aufnahme) ist zu lang. Da bringt der aktive Autofokus kaum was. Zur Serien-Sonderausstattung gehört nicht viel. Erwähnenswert, neben dem Selbstauslöser, nur die Rote-Augen-Reduzierung. Die klappt zwar naturgemäß nicht immer, aber oft. Manuell-kreative Möglichkeiten fehlen bei dieser Kamera. Wer die Konica Z-up 110 VP erwirbt, bezahlt nur das Wichtigste: 1A-Bilder auf Knopfdruck. --Frank Rosenbauer
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