Kundenmeinungen
Schlicht und ergreifend unglaublich bunt und vielfältig!, 7. November 2008
Der ehemalige Clash-Frontmann Joe Strummer hat mit "Global A Go-Go" nicht nur sein drittes Solo-Album aufgenommen, sondern beweist damit wieder einmal seine musikalische Ideenvielfalt. Wie der Sänger und Gitarrist in den elf Songs Worldmusic mit Rock verbindet, ist schlicht und ergreifend genial. Dass er als ehemalige Punk-Ikone mit Ska und Reggae zu spielen weiß, ist auf den Clash-Meilensteinen "Sandinista" (1980) und "Combat Rock" (1982) beeindruckend nachzuhören. Mit seiner Band The Mescaleros übertrifft sich Joe Strummer aber auf "Global A Go-Go" selbst: Ob afrikanische, karibische, arabische oder keltische Klänge - der Musiker packte sie alle gekonnt in seiner Kompositionen. Kein Wunder, denn für ihn ist es selbstverständlich sich mit anderen Kulturen zu befassen: "Ob Jazz, Punk oder eine andere Musikrichtung - man muss gegen diese so genannten Puristen kämpfen, die jegliches Genre eingrenzen wollen und so die Musik umbringen", so Joe Strummer. Dank solch erstklassigen Alben wie "Global A Go-Go" wird dies hoffentlich noch lange nicht passieren. (Melomane)
Und nochmal ein Meisterwerk, 12. Oktober 2006
Waren auf "Rock Art & X-Ray Style" einige Songs zu finden, die irgendwann nicht mehr so die Faszination wie beim ersten Anhören hatten, kann man das über "Global A Go-Go" nicht mehr sagen. Auch wenn es "Joe Strummer & The Mescaleros" heißt, ist dies nicht das Werk eines Solokünstlers mit ein paar Anhängseln, sondern eine CD aus einem Guss, gespielt von einem großartigen Ensemble, die noch tiefer in die Ethnokiste greift.Es hat gar keinen Sinn, einzelne Songs herauszupicken, "Global A Go-Go" funktioniert am besten als Ganzes, ähnlich wie "Exile On Main Street" der Rolling Stones.Es hat mich für Joe Strummer sehr gefreut, dass er noch einmal als Mensch und als Musiker zu späten Ehren kam.
Meisterhaft!, 13. Januar 2004
Mit "Global a Go Go" hat das ehemalige Bandmitglied von The Clash ein Album vorgelegt, welches man nicht so oft zu Hören bekommt. Ein Stilmix sondergleichen ist hier vertreten und der Bogen wird von Irish Folk, über Rap, Punk, Rock'n Roll und Worldmusic gespannt, um nur einige zu nennen.Das geschieht auf einer Art und Weise, daß nie die Spannung auf das nächste Stück verloren geht. Facettenreiche Arrangements lassen einem selbst beim xten mal Hören wieder was neues entdecken. Ein wahres Eldorado.Vielleicht muß man sich im ersten Moment an Joe Strummers Gesangsstimme gewöhnen, aber diese stellt genau das richtige Gegengewicht zur Musik da und so passt alles zusammen.Wer "Sandinista!" von The Clash kennt, der wird seine Freude haben, wie auch umgekehrt!
Hammer!, 27. März 2002
Ich hatte Joe Strummer eigentlich nicht zugetraut noch einmal eine dermaßen gute Platte zu machen. Die Musik geht so in Richtung der "Earthquake Weather" oder "Sandinsta", aber mit weniger Reggae, sondern mehr globalen (!) Einflüssen.Ganz groß!
Kaufen!, 6. September 2001
Zwar würde ich das Album nicht als Meisterwerk bezeichnen, aber wer auf Ethno-Rock, Reggae und Weltmusik steht, der findet hier ein willkommenes Fressen, alle 11 Songs sind sehr gut und angenehm zu hören. Vergleichen kann man Strummers Sound mit der "Sandinista!"-Platte von The Clash, die Mescaleros bringen aber noch eine ganz eigene Note ein. Der letzte Track "Minstrel Boy" geht übrigens fast 18 Minuten - wow... auf jeden Fall besser als der Vorgänger "Rock, Art & The X-Ray Style", der stellenweise vielleicht etwas lahm bzw. zu experimentell geriet.
|