Kundenmeinungen
ein wunderbarer Film----trotzdem ein Fragezeichen, 12. November 2007
Ich liebe diesen Film sehr, habe ihn schon mehrfach gesehen und trotzdem blieb immer eine Frage offen:Hätte nicht dieser liberale, weltoffene Lehrer, dessen Lebensmaximen ohne Tadel sind ,seine Schüler auf die Widerstände aufmerksam machen müssen,die sie geradezu provozierten und die ihm ohne Zweifel bekannt gewesen sein müssen, da er auch Schüler in Welton war.Er kannte doch diesen erzkonservativen Schulbetrieb und musste sich im klaren sein,daß da Schwierigkeiten nahezu zwangsläufig kommen mussten.Auch und vor allem in adoleszenten Phase der Schüler, in der die Ablösung vom Elternhaus schon per se genug an Konfliktstoff bietet. So leicht geht " carpe diem " doch nicht
--es muß gut verstanden und intelligent gehandhabt werden.Meiner Meinung nach hätte er auf jeden Fall das Kollegium informieren müssen !Ein Paradigmenwechsel ist ein prozeßhafter Vorgang, der nicht so ohne weiteres
funktioniert.War er vielleicht doch ein Egomane, der nur sich gesehen hat ?
Auch das Buch ist seine Zeit Wert, 4. Oktober 2007
Dead Poets' Society
Der Film, der von Peter Weir verfilmt wurde, erschien 1989- Mein Geburtsjahr.
Dies soll klar machen, wie zeitlos der Film ist, welche Altergruppen er durch seine Genialität anspricht.
Der Film handelt von einer Gruppe männlicher Jugendliche, die die konservative Welton Academy in dem US-Bundesstaat Vermont besuchen.
Ncht nur der schüchterne Todd Anderson ist neu, sondern auch der Englischlehrer John Keating(Robin Williams).
Robin Williams, in seiner unvergelichlichen Art, spielt den Lehrer, den die Jungs schon lange gebraucht haben. Er macht ihnen Mut und bringt ihnen bei eigenständig und frei zu Denken. Besonders Todd wird durch ihn gefordert und lernt offener zu sein.
Ein Muss für jeden Freidenker..., 20. September 2007
Dieser Film gehört zu den großartigsten Filmen, die je über eine Leinwand gelaufen sind.
Die Geschichte ist schnell umrissen, ein Eliteinternat, zahlreiche strebsame Schüler, eine elitäre Lehrerschaft und ein Freidenker. Mister Keating, der unangenehme Lehrer, der seinen Schülern das freie Denken lehrt. "Sei in Deinem Handeln ein König!" - eines der zahlreichen Zitate, die die Thesen des Mister Keating eindrücklich beschreiben. Er hat keine Angst vor unorthodoxen Methoden, der Weg ist das Ziel...
Doch dieses Freidenken stößt auf Gegenwehr, nicht bei den Schüler, einige "saugen es wie das Mark des Lebens in sich auf", doch bei dem Lehrerkollegium stößt Mister Keating immer wieder auf Mauern.
Seine freidenkenden Schüler reanimieren den Club der toten Dichter und lernen die Liebe zur Literatur in sich kennen, die zweifelsfrei vorhanden war, nur durch Mister Keating wachgerufen wurde.
Die Handlung wird von zahlreichen Nebenschauplätzen getragen, die aber stets wieder zur eigentlichen Handlung zurückführen und somit ein komplettes Ganzes bilden.
Liebe, Freundschaft, Familie, alles spielt eine Rolle und bündelt sich im tragischen Ende.
Ein wirkliches Happy End hat der Film nicht, muss er aber auch nicht. In wem selbst auch nur ein kleiner Freidenker schlummert, der versteht diesen Film und kann ihn in sein Leben einordnen.
Ein wirkliches Meisterwerk mit tollen Schauspieler, vor allem Robin Williams in der Rolle, in der er mich am meisten beeindruckt hat.
Jeder sollte ihn sich ansehen, es ist ein Meisterwerk!!!
Tiefgründig und fesselnd, 1. September 2007
Dieser Film hat auch bei mehrfachem Ansehen und genauestem analytischen "Auseinandernehmen" im Deutschleistungskurs nichts von seiner Faszination verloren. Ein Film der seine Botschaft "carpe diem - nutze den Tag" ohne große Knalleffekte vermitteln kann. Er zeigt die Stärke, die eine Gruppe haben kann, er zeigt, dass es schwer ist bestehende Prizipien, egal wie sinnvoll oder unsinnig sie sind, zuverletzen und eigenen Wege zu gehen. Doch er regt an darüber nachzudenken, ob man selbst dabei ist nur "mit dem Strom zu schwimmen" oder ob man sich erhebt, die Dinge aus einer anderen Perspektive betrachtet und sich eine eigene Meinung bildet, die nicht nur eine Kopie der bestehenden Normen ist. Ich kann den Film immer wieder sehen und habe auch die wiederholte intensive Auseinandersetzung mit diesem Film im Deutschunterricht sehr positiv in Erinnerung.
Eine Empfehlung für alle, die auch ohne große Aktion, Spaß an tiefgründigen Filmen haben.
Beispielhafter Langweiler, 31. Juli 2007
... ist ja schon in Ordnung, ein tiefgründiger Film mit Anspruch und einer Botschaft für die, die's nötig haben. Kann ich alles voll akzeptieren! Aber warum nur muss das so unerträglich langatmig und einschäfernd sein? Warum muss ein anspruchsvoller Kunstfilm denn dermaßen langweilig sein? Und warum hat die Fehlbesetzung Robin Williams ständig bloß diesen einen Gesichtsausdruck parat, Marke Dauergrinser? Dass Filme dieses Genres auch durchaus spannend sein können, beweisen z.B. Titel wie Die Farbe Lila, Grüne Tomaten, Sofies Welt.
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