Kundenmeinungen
Es funktioniert einfach nicht mehr!, 4. April 2008
Der erneute Versuch einen Kinoerfolg mit dem Traumpaar Roberts/Gere aus "Pretty Woman" zu schaffen ist gründlich daneben gegangen. Eine amerikanische Kleinstädterin (Julia Roberts) hat die Macke sich ständig zu verlieben, zu verloben, um dann 4 Meter vor dem Altar umzudrehen und hysterisch das Weite zu suchen! Sie wird deshalb zur Lachplatte in Ihrer Dorfgemeinde und zusätzlich noch von einem New Yorker Zeitungsreporer (Richard Gere) öffentlich auf die Schippe genommen. Weil sie deshalb den Zeitungsverlag verklagt, und die Chefredakteurin auch noch Gere's Exfrau ist, muß der wegen des drohenden Rausschmisses seine Ehre wieder herstellen, in dem er beweist, dass die "Weglaufgeschichte" wirklich stimmt. Also schaut er erst einmal dabei zu, verliebt sich in die "Braut, die sich nicht traut" und wird dann, vor dem zwangsläufigen Happy End ebenfalls stehen gelassen. In meinen Augen der schlechteste Roberts Film wegen:-langweiliger, langatmiger Handlung-miefigem Kleinstadtambiente ohne Charme-trottelig wirkendem Gere-dümmlich dargestellter Roberts als unstetes Landei-dauernden Wiederholungen (Wegrennen in der Kirche)-Aufwärmversuch der Pretty Woman Romanze, der schon an Gere's fortgeschrittenem Alter scheitern mußte!Es gibt bessere Filme von beiden Hauptdarstellern, und wer Pretty Woman liebt, der zerstört sich mit diesem Machwerk den Zauber des Traumpaares Roberts - Gere!
...eine kalkulierte, liebenswerte und erwärmende Romanze, 24. Januar 2008
Dieser Film lebt in erster Linie vom charmanten und lebensfrohen Spiel seiner 2 Hauptdarsteller, als altbekanntes und -bewährtes Duo wohl ein Traumpaar, welches sich in dieser bunten, teilweise jedoch irritierenden und holprigen Story perfekt ergänzt. Dem Schema von Pretty Woman folgend versprühen die beiden auf ihrem hindernisreichen Weg eine Menge Witz und Esprit, und es macht richtig Spaß, sucht man nicht nach profunden Inhalten, den beiden bei ihrem turbulenten Treiben, gewürzt mit so etlicher Skurrilität, Situationskomik und mit magischen Momenten, einfach zuzusehen.Auch die beiden Nebendarsteller Cusack und Elizondo steuern mit überzeugenden, schauspielerischen Leistungen ihren Teil am Gelingen des Films bei.Es ist, trotz vieler, schlecht gelaunter Kritiker, ein köstlicher Film mit Happy End ("unerwartet" und in letzter Minute) für die ganze Familie, der nie langweilig wird, den Gewillten immer wieder herzhaft lachen lässt, mit einem sensationellen Soundtrack glänzt, und in dem "tief schürfende" Gedanken über Lieben & Leben natürlich nicht fehlen.
Eine Komödie wie so viele..., 19. Dezember 2007
...Leider, denn wie für typische Familienkomödien egal ob aus Deutschland oder Hollywood, sie sind dermaßen einfältig dass es durchaus verwundert wo da eigentlich der Witz sein soll. Alles wirkt künstlich überdreht, hysterisch und aufgekrazt die Mimik und Gestik von allen Beteiligten, das es eigentlich nur noch peinlich ist. Man kann das alles nur als dumm und daneben abstempeln. Dahinter verbirgt sich wohl der Gedanke dass Komödien ja nur Unterhalten sollen mit Witzchen, ein bischen Tolpatischkeit, und ja selbstverständlich eine portion gefühlstränen vor dem Happy End. Dabei beweisen herrvorragende Filme dass es auch anders geht. Allen voran dürfte wohl "Besser gehts nicht" genannt werden, der es sogar zu allgemeiner Popularität geschafft hat. Leider trifft das nur allzu häufig nicht zu. "Short Cuts","Reine Chefsache" z.b. sind in deutschen Kinos völlig untergegangen (zumindest in meiner Gegend) Sie kommen nach 22 Uhr im Fernsehen und keie Zeitschrift wirbt schon wochenlang zuvor wie es bie der "Braut" der Fall ist. Nun denn, da kann man wohl nichts machen. Ich für meinen Teil finde Filme wir "Notting Hill", diesen hier oder "verliebt in eine Hexe", "Täufel trägt Prada" samt und sonders nur langweilig,einfalslos und dümlich inszeniert. Mit der Brechstange muss der Witz ins Publikum, wenn eine Schrecksekunde stattfindet, dann muss auch gleich ordentlich gestolpert,gestöhnt und gestikuliert werden, sonst kapiert so mancher wohl nicht das dies hier lustig sein soll. Die "Braut" hier ist nicht einmal ein Aufguss von "Pretty Woman". Dazu ist er einfach zu schlecht. Wer Julia Roberts, ständig aufgeregt quasselnd hüpfend, quietschend in Latzhosen sehen möchte, bitteschön. Komödien sehen für mich anders aus.
Lichtblick, 19. September 2007
Einziger Lichtblick dieses Films ist mal wieder Julia Roberts, die es, wie schon so oft, versteht aus einem banalen, langweiligen Drehbuch doch noch einen halbwegs unterhaltsamen Film zu machen (siehe 'Notting Hill' oder 'Die Hochzeit meines besten Freundes'). Dieser Film hat mal wieder ein paar herzliche Lacher auf seiner Seite. Dazu etwas Kitsch und eine hanebüchene, vorhersehbare Handlung. Dass es zwischen Gere und Roberts funken soll glaubt man keine Sekunde. Nette Unterhaltung ist es trotzdem, wenn auch auf unterem Niveau.
durchaus mit tiefgang, 25. März 2006
Ike (Richard Gere) spielt diesmal einen New Yorker Kollummnisten. Als er jedoch über Maggie (Julia Roberts) schreibt, dass sie eine Gottesanbeterin sei, die ihre Männer am Altar stehen läßt, muss er seinen Hut nehmen. Ist an der Geschichte denn gar nichts dran? Ike macht sich auf, um diese sagenumwobene Maggie kennenzulernen...Der Film wirkt sehr romantisch auf den ersten Blick und auf den zweiten sogar äußerst tiefgründig. Ike schafft es Maggie klar zu machen, wahrum sie immer wegläuft. Er sagt ihr, dass es nur auf sie selbst ankommt. Viele Menschen haben das Bedürfnis sich über ihre Partner zu definieren. Dabei muss man sich doch erstmal selber akzeptieren, bevor es andere Leute tun. Der Film ist nicht nur romantisch, er ist auch sehr gefühlvoll inszeniert. Doch spart er auch nicht an komischen Szenen. Und der Film ist natürlich auch eine ausgezeichnete Werbung für Brautmoden.Ein absolut sehenswerter Film, der zum Glück keine Fortsetzung von Pretty Woman ist. Für einen romantischen Abend zu zweit oder mit Freundinnen oder einfach mal so zum relaxen.
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