Kundenmeinungen
nur für hardcorefans, 13. Juni 2007
sehr durchwachsen. die meisten songs sind etwas "lächerlich" rübergebracht. ein bis zwei gute lieder sind auch dabei allerdings überwiegt der kitsch. die andere superhits-cd ist genauso...also echt kein muss, schade. es gibt deutlich besseres von max raabe, die eigenen sachen nämlich.
Die Ironie der steifen Zurückhaltung, 25. April 2003
Bei den Konzerten wirkt Raabe mit seinem Akzentuieren und der Brust-Raus-Haltung zuerst ein bißchen wie ein Spinner. Dann merkt man, die Haltung hat Methode. Es werden Hits des frühen und Hits des späten 20. Jahrhunderts auf hohem, fast symphonischen Niveau so präsentiert, dass man unwillkürlich zu vergleichen beginnt. Man staunt dann über die Klugheit und den Schmiss der alten Nummern, und wundert sich im Vergleich darüber, dass ein Hit wie "Oops, I did it again" es wegen Albernheit und mangelnder Originalität in den 90er Jahren überhaupt in die Charts schaffen konnte.
Übrigens: Man sollte unbedingt die Konzerte besuchen, weil dort die Bühneneinlagen wirklich sehenswert sind. Fast heulen muß man da, wenn man mit Lampenausknipsen und "Schlafen geht das kleine Saxophon" nach Hause geschickt wird. Fazit: Max Raabe und sein Orchester gehören zu den schönsten musikalischen Bereicherungen der letzten Jahre.
Die wunderbare 2. Auflage der "Hits des Jahres", 1. März 2003
Wegen des grossen Erfolges der Hits des Jahres wurde die vorliegende CD als zweite Auflage heraus gebracht. Ergänzt wurden die auf der "Hits des Jahres" enthaltenen Songs noch durch "Supreme" und "Kiss". Es ist sschon ganz was Besonderes die modernen Hits mit der unglaublichen Musikalität von Max Raabe und dem Palast Orchester dargeboten im Sound der 20er und 30er Jahre. Die CD is so wunderbar, dass sie in keiner CD-Sammlung fehlen sollte. Die Lieder von Fräulein Spears und Herrn Jones werden wunderbar interpretiert, defallen mir wahrlich besser als die Originale. Und der wahre King of Bongo ist doch wahrlich nur einer: Max Raabe. Es sind Hits der Jahrtausendwende einfach wunderbar dargeboten und regen zum Tanz nicht alleine sondern zu zweit an. Die CD ist einfach ganz und gar wunderbar.
Mix Deluxe, 2. Januar 2003
Max Raabe hat etwas versucht, was es bisher so noch nicht gab, neue Hits im Charleston, im 20er Jahre Stil und es ist ihm äußerst gelungen. Schön, wie er es schafft, alte Musik der heutigen Generation noch einmal nahe zu bringen, wobei er nur durch seine Kombination neues schafft, er setzt die Hits in ein neues, ungewohntes Licht. Auch die Auswahl ist sehr abwechslungsreich und durch seine markante Stimme gelingt es Max Raabe, diese auch mit Leben zu erfüllen. Man kann nur feststellen, entweder man liebt diese CD oder man haßt sie...
eine Art Haßliebe..., 28. Februar 2001
...stellt sich ein beim Anhören. Man ist merkwürdig gefangen bei diesen "historischen" Anklängen, manchmal entgleitet das Ganze ein wenig zu sehr in die Neuzeit und man vermißt diese typische Gigolo- "Cabaret"-Atmosphäre ein wenig. Aber allem zum Trotz: in Zeiten von Big Brother & Co. endlich wieder einmal etwas originelles, das sich nicht beim dritten Hören abgenutzt hat, erst beim vierten Hören seinen wahren Witz und eine Menge Satire auf die aktuelle Musiklandschaft"swüste" offenbart, gepaart mit dem phantastischen Können aller Beteiligten: Musiker, Arrangeure, Produzent(en) und nicht zuletzt ein zumindest in seinem Bereich erstklassiger Max Raabe.
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